Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 125 cc
- Leistung
- 15.0 ch @ 11000 tr/min (11.0 kW)
- Drehmoment
- 9.8 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.8:1
- Bohrung × Hub
- 42 x 45 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- double berceau en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 35 mm , déb : 150 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 150 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 276 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 100/90-18
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 130/80-17
- Hinterreifendruck
- 2.00 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 800.00 mm
- Tankinhalt
- 17.50 L
- Gewicht
- 167.00 kg
- Trockengewicht
- 149.00 kg
- Neupreis
- 4 700 €
Übersicht
Als Honda beschloss, seine große Varadero in einer 125er-Version anzubieten, haben viele gelächelt. Eine Zylinder-Trail-Maschine in legaler Hubraumklasse – die Idee hatte es in sich. Und dennoch hat sich die XLV 125 Varadero als ein ernstzunehmendes Angebot in einem Segment etabliert, in dem der Einszylinder ohne Konkurrenz herrscht. Die Linie ist direkt von der großen Schwester 1000 inspiriert, was der Maschine eine Präsenz verleiht, die ihren direkten Rivalen nicht zu nehmen ist.

Unter dem 17,5-Liter-Tank befindet sich der Reihen-Zweizylinder mit 90° V-Anordnung aus der Shadow, ein Motor mit einem Verdichtungsverhältnis von 11,8:1 und 15 PS bei 11.000 U/min. Diese Zahlen sprechen für sich: Hier hält man eines der gelungensten Viertaktmotoren der 125er-Klasse der damaligen Zeit. Flexibel, laufruhig, bringt die Varadero bis zu 115 km/h ohne zu murren. Der Nachteil ist das Drehmoment von 9,8 Nm, das bei 9.500 U/min verfügbar ist und dem Gewicht von 167 kg im vollen Betrieb entgegenwirkt. Die Beschleunigung erfordert Antizipation, und der Fahrer, der die Lebendigkeit einer sportlichen 125 erwartet, wird enttäuscht sein. Das ist nicht die Bestimmung der Maschine.
Was diesen Trail wirklich auszeichnet, ist seine Eignung für die Autobahn. Die Reichweite übersteigt problemlos 300 Kilometer, der Windschutz ist im Standardkonfiguration überzeugend und mit der optionalen hohen Blende ehrlich gesagt effektiv. Der 800 mm hohe Sattel ermöglicht es einem Fahrer durchschnittlicher Größe, die Füße abzulegen, ohne Akrobatik zu vollführen, was sowohl in der Stadt als auch an einem Halt auf einer Landstraße beruhigt. Die Federung – 35-mm-Gabel mit 150 mm Federweg, Monofederbein in gleicher Ausführung – filtert den Asphalt mit einer Frische, die sich von einigen leichten Trails mit nervösen Verhaltensweisen unterscheidet. Wer nach Bewertungen für die Honda 125 Varadero XLV 2001, 2005 oder 2007 sucht, wird einen breiten Konsens zu diesem Punkt finden: Der Straßenkomfort ist die wahre Stärke dieses Motorrads.
Die Bremsanlage, eine 276-mm-Scheibe vorne und 220 mm hinten, erledigt die Arbeit, vorausgesetzt, man greift entschlossen zu. Man ist weit entfernt von der Bissigkeit einer Sportmaschine, aber für den Einsatzzweck, für den dieses Motorrad bestimmt ist, ist es ausreichend. In der Stadt lässt sie sich trotz ihrer großzügigen Abmessungen ohne Feindseligkeit handhaben. Ihr Hauptkonkurrent war die Yamaha TDR 125, deren Zweitaktmotor einen ganz anderen, besonders in der entdrosselten Version, ausgeprägteren Charakter bot. Aber das ist nicht dasselbe Programm: Die Varadero zielt auf den A1-Führerschein ab, der von Reisen träumt, nicht auf den, der eng in Kreisverkehren fahren will.

Sie wurde zum Zeitpunkt der Einführung mit 4.700 Euro ausgezeichnet, was für eine 125 teuer war. Sie ist es wert, wenn man eine vielseitige Maschine sucht, die sowohl für lange Strecken als auch für den täglichen Stadtverkehr geeignet ist, mit einer Honda-Verarbeitung, die ihre Besitzer nie im Stich gelassen hat.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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