Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 125 cc
- Leistung
- 15.0 ch (11.0 kW)
- Drehmoment
- 11.8 Nm
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Bohrung × Hub
- 58 x 47 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Kraftstoffsystem
- Injection
- Starter
- électrique
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage Nissin
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
Abmessungen
- Tankinhalt
- 13.50 L
- Trockengewicht
- 150.00 kg
- Neupreis
- 3 500 €
Übersicht
Wenn eine spanische Marke beschließt, mit einem 125er in die Liga der großen Hubraumklassen aufzusteigen, ist das Ergebnis eine Beachtung wert. Rieju ist kein Neuling: Der Hersteller aus Figueres existiert seit 1934, und das NKX 125 Modelljahr 2026 trägt diese Geschichte auf ihren Stahlrohrrahmen. Für 3.500 Euro positioniert sie sich frontal gegen die Schwergewichte der Kategorie, allen voran die Honda CB125R und die Yamaha MT-125. Der Kampf ist in Bezug auf Bekanntheit ungleich, aber die Zahlen verdienen es, genauer betrachtet zu werden.

Der Einszylinder-Motor mit 125 ccm, mit 58 mm Bohrung und 47 mm Hub, spielt eine geradlinige, fast sportliche Melodie. Vier Ventile pro Zylinder, Sechsganggetriebe, 15 Pferde Leistung bei einem Trockengewicht von 150 kg: Das Leistungsgewicht ist korrekt, aber nicht spektakulär. Man bewegt sich in der Norm einer Kategorie, in der die Regulierung alle auf 11 kW begrenzt, aber das Drehmoment von 11,80 Nm deutet auf eine Maschine hin, die spontan reagiert, ohne übermäßige Verzögerung im unteren Drehzahlbereich. Die Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h platziert den NKX genau dort, wo man ihn auf der Autobahn erwartet, weder mehr noch weniger.
Was die Rieju in diesem Segment wirklich auszeichnet, ist ihre Fahrwerksausstattung. Eine 41-mm-Upside-Down-Gabel, das findet man auf deutlich teureren Maschinen. KTM hat sie auf der Duke 125 durchgesetzt, und die anderen mussten folgen. Rieju hält hier Maß, mit einem Monofederbein hinten und Nissin-Bremssätteln, die ihren Job ernst nehmen. Der Stahlrohr-Gitterrohrrahmen verleiht einen ausgeprägten, fast industriellen visuellen Charakter, der sich von dem stärker plastifizierten Design einiger japanischer Konkurrenten abhebt.
Der 13,5-Liter-Tank ist eine echte gute Nachricht für alle, die Kilometer fressen möchten. Bei einem 125er ist er oft der arme Verwandte der technischen Datenblätter, der zum Gunsten eines kompakten Profils geopfert wird. Hier hat Rieju die Wahl des Praktischen getroffen, was die NKX klar auf einen vielseitigen Gebrauch ausrichtet, einschließlich Stadt und Landstraßen. Die Zielgruppe ist leicht zu identifizieren: der junge A1-Führerscheinbesitzer, der ein Motorrad möchte, das wie etwas Ernstes aussieht, kein unterausgestattetes Spielzeug ist, und der gelegentliche Wochenendausflug ohne Suche nach einer Tankstelle alle 80 Kilometer in Betracht ziehen kann.
Der Hauptkritikpunkt bleibt die Marke selbst. Rieju verfügt nicht über das Servicenetzwerk eines japanischen Herstellers, und der Wiederverkauf eines NKX in einigen Jahren wird weniger einfach sein als bei einer MT-125. Das ist der Preis, den man für die Wahl der Originalität auf einem sehr formatierten 125er-Markt zahlt. Aber für das geforderte Budget hält die Liste der Ausstattungen stand, und der NKX zeigt eine technische Kohärenz, die bekanntere Konkurrenten nicht immer zu diesem Preis bieten.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Contrôle de traction
- Jantes à rayon
- Sabot moteur
- Crash Bars / Top Blocks
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A, A1, A2
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