Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 125 cc
- Leistung
- 15.0 ch @ 11000 tr/min (11.0 kW)
- Drehmoment
- 9.8 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.8:1
- Bohrung × Hub
- 42 x 45 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection PGM-FI Ø 30 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- double berceau en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 35 mm , déb : 132 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 150 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 1 disque Ø 276 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 100/90-18
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 130/80-17
- Hinterreifendruck
- 2.00 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 800.00 mm
- Tankinhalt
- 16.80 L
- Gewicht
- 169.00 kg
- Trockengewicht
- 152.00 kg
- Neupreis
- 4 999 €
Übersicht
Motorrad: Honda 125 VARADERO XLV (2007)

Als die Yamaha TDR aus den Ausstellungsräumen verschwand und die Cagiva Supercity ihr folgte, befand sich das Segment der 125er Tourenenduros ziemlich leer. Die Honda Varadero XLV fand sich daher allein in dieser Nische wieder und trug die gesamte Legitimität des Genres auf ihren Schultern. Sechs Jahre nach ihrer Einführung hat Honda beschlossen, die überarbeitete Version erneut auf den Tisch zu legen. Das Ergebnis liegt vor und verdient es, genauer betrachtet zu werden.
Ein Blick genügt, um zu verstehen, dass die Designer von Honda sich nicht mit einem bloßen Schönheitswettbewerb begnügt haben. Die vordere Beleuchtung greift klar auf die CBR 125 zurück, die allgemeine Silhouette erinnert an die Transalp 650 mit dieser Mischung aus voluminösen Kurven und angespannten Linien, und die Rückleuchten übernehmen die stilistischen Codes der CBF 600. Das Ergebnis ist stimmig, fast schmeichelhaft für eine 125. Das Armaturenbrett, komplett und gut lesbar, verleiht der Maschine eine Haltung, die ihre direkten Konkurrenten schlichtweg nicht haben. Für 4999 Euro verkauft Honda nicht nur ein begehrenswertes Objekt, sondern auch einen AM-Führerschein auf zwei Rädern.
Unter dieser schönen Hülle hat die Mechanik für dieses Baujahr 2007 nur eine wesentliche Änderung erfahren: die PGM-FI-Einspritzung, die identisch mit der der CBR 125 im selben Jahr ist. Der 90°-V-Twin mit 124,70 cm³ leistet weiterhin 15 PS bei 11.000 U/min und entwickelt ein Drehmoment von 9,80 Nm bei 9.500 U/min. Diese Zahlen sind auf dem Papier nicht aufregend, aber dieser V-Twin hat Charakter. Das Problem ist, dass die 169 kg im vollgetankten Zustand ein ernstzunehmender Gegner sind. Für diejenigen, die sich nach Meinungen zur Honda 125 Varadero XLV 2007 erkundigen, ist die Antwort klar: Man muss die Maschine in die Drehzahlen treiben, den Fünfgang-Schaltkasten bis zum Ende ausnutzen und akzeptieren, dass 115 km/h die Höchstgeschwindigkeit sind. Die Einspritzung verbessert die thermische Verwaltung und den Verbrauch und ermöglicht es der Maschine, die Euro 3-Normen zu erfüllen, was für die Lebensdauer des Modells im Umlauf nicht unwichtig ist.

Das wahre Versprechen dieser Varadero ist das Reisen. Honda hat dies verstanden und bietet ein Zubehörprogramm, das darauf ausgelegt ist, die Maschine in eine kleine GT zu verwandeln. 45-Liter-Topcase, Handwärmer, Mittelständer, Motorschutz, Aluminium-Lenkerverbreiterung: alles ist vorhanden, um eine Maschine auszustatten, die trotz ihrer begrenzten Hubraumgröße in der Lage ist, Kilometer auf der Autobahn mit echter Gelassenheit zu bewältigen. Der 16,8-Liter-Tank trägt zu dieser Berufung bei und bietet eine korrekte Reichweite, sobald man eine vernünftige Fahrweise anwendet.
Wer die Meinungen zur Honda 125 Varadero XLV zwischen den Baujahren 2001, 2005 und 2007 vergleicht, wird feststellen, dass die Entwicklung schrittweise, aber stimmig verlaufen ist. Die Bauart 2007 stellt den logischen Höhepunkt dieser Linie dar: stilistisch feiner, technisch besser ausgestattet, ohne mechanische Revolution. Sie richtet sich klar an den jungen Fahrer, der ein wertvolles und fähiges Motorrad möchte, kein einfaches A-Kennzeichen-Nutzenfahrzeug. Das Gewicht bleibt ihr Hauptmangel beim Manövrieren, insbesondere in der Stadt oder bei Kehren. Aber auf der Straße verschwindet dieser Nachteil und der V-Twin nimmt mit seinem charakteristischen Sound wieder das Kommando. In einem fast verlassenen Segment hat die Varadero XLV kaum noch einen ernstzunehmenden Konkurrenten. Dieses Faktische Monopol hindert sie nicht daran, ein echtes Motorrad zu sein.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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