Schlüsselleistung

118 ch
Leistung
🔧
599 cc
Hubraum
⚖️
190 kg
Gewicht
🏎️
270 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
850 mm
Sitzhöhe
17.0 L
Tankinhalt
💰
13 999 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
599 cc
Leistung
118.0 ch @ 14500 tr/min (86.8 kW)
Drehmoment
61.8 Nm @ 10500 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
13.1 : 1
Bohrung × Hub
67 x 42,5 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
injection

Fahrwerk

Rahmen
deltabox double poutre en alu
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 120 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Hinterreifen
180/55-17

Abmessungen

Sitzhöhe
850.00 mm
Tankinhalt
17.00 L
Gewicht
190.00 kg
Neupreis
13 999 €

Übersicht

Motorrad: Yamaha YZF-R6 600 (2018)

Yamaha YZF-R6 600

Erinnerst du dich an dieses Gefühl, als du das letzte Mal das Gaspedal einer echten 600er Sportmaschine voll durchgedrückt hast? Als der Tacho wie eine Turbine anschlug und die Welt sich auf eine gerade Linie und eine sich nähernde Kurve reduzierte. Die Yamaha YZF-R6 2018 ist genau dieses Gefühl, kristallisiert in einem Aluminiumrahmen und für 13999 Euro erhältlich. Sie ist keine revolutionäre Neuerung, sondern eine Aussage. Während Honda, Suzuki und Kawasaki im Supersport-Segment zu weichen scheinen, setzt Yamaha mit einer Weiterentwicklung ein Zeichen, die den Fahrern, nicht den Marketern, gefällt.

Sieh sie dir an. Sie ist kein Schmuckstück. Ihr Design ist eine direkte Übertragung von der R1 und somit, im weiteren Sinne, von der MotoGP M1. Der zentrale Lufteinlass, die profilierten Scheinwerfer, die aggressive Sicke: alles ist da, um "Performance" zu signalisieren. Aber es ist nicht nur eine Verkleidung. Diese Kunststoffteile verbessern die Aerodynamik laut Yamaha um 8%, und die Arbeit an der Ergonomie ist spürbar. Der Aluminiumtank ist schmaler und leichter um 1,2 kg, während der Magnesium-Heckrahmen einen schlankeren Sattel ermöglicht. Auf der Rennstrecke zeigen sich diese Modifikationen in lebhafteren Hüftbewegungen und einer direkteren Verbindung zur Maschine. Man spürt, dass das Ziel rein funktional war.

Yamaha YZF-R6 600

Die eigentliche Revolution für diese R6 liegt jedoch nicht im Motor. Der 599 cm³-Block bleibt sich selbst treu, ein Reihenvierzylinder, der bis 14500 U/min dreht, um 118 PS zu liefern. Das ist eine Leistung, die aufgrund der Euro 4-Norm leicht reduziert wurde, aber der Geist ist ungebrochen. Vergleiche das mit der Yamaha YZF-R6 600 von 2017, und du wirst eine ähnliche Philosophie, eine Treue zur hohen Drehzahl finden. Der wesentliche Unterschied liegt in den nervösen Reaktionen des Motorrads. Yamaha hat die R6 endlich mit einer Elektronik ausgestattet, die ihrem Status würdig ist. Eine Traktionskontrolle mit sechs Eingriffsstufen, ein Quickshifter QSS für Gangwechsel ohne Kupplung und drei Einspritzkennlinien (D-Mode) gehören nun zur Serienausstattung. Für einen Streckenrennfahrer sind dies Werkzeuge, für einen weniger erfahrenen Tourenfahrer ein willkommenes Sicherheitsnetz.

Yamaha YZF-R6 600

Das Fahrwerk und die Federung profitierten ebenfalls von einem Technologietransfer. Die 43-mm-Telegabel stammt direkt von der R1 und bietet oben an den Rohren alle Einstellmöglichkeiten. Die Bremsanlage, die bereits in der vorherigen Generation ausgezeichnet war, wird mit radialen Vierkolben-Bremssätteln und 320-mm-Scheiben aufgewertet, die mit einem ABS gekoppelt sind. Das Ganze vermittelt ein absolutes Vertrauen beim Kurveneinstieg. Mit einem fahrbereiten Gewicht von 190 kg ist sie nicht die leichteste, aber ihr Fahrwerk/Gewicht/Leistungs-Verhältnis bleibt ihr absoluter Trumpf. Das hat die R6 schon immer berühmt gemacht, ein Ruf, der durch die zahlreichen Bewertungen der Yamaha YZF-R6 600 von 2003 bestätigt wurde, die bereits ihre Agilität lobten.

Für wen ist dieses Motorrad also geeignet? Der ehrgeizige Anfänger mit einem soliden Budget und dem Wunsch, auf einer präzisen Maschine zu lernen? Der erfahrene Streckenrennfahrer, der das effizienteste Werkzeug für Trackdays sucht? Oder der Sammler, der in ihr den letzten Vertreter einer schwindenden Kategorie sieht? Für 13999 Euro ist sie kein Accessoire. Sie ist eine Verpflichtung. Sie erfordert eine gewisse Technikaffinität, die Akzeptanz ihrer sportlichen Sitzposition (Sattelhöhe 850 mm) und ihres nur 17 Liter fassenden Tanks. Aber sie bietet im Gegenzug ein nahezu analoges Fahrerlebnis, veredelt durch eine Elektronik, die unterstützt, ohne einzugreifen. Sie ist nicht das vielseitigste Motorrad, aber in ihrem Fachgebiet – reine Geschwindigkeit, Kurvengenaue – bleibt sie eine Referenz. Eine Referenz, die paradoxerweise angesichts des Verschwindens ihrer Rivalen heute lebendiger und notwendiger erscheint als in ihrer Blütezeit.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.61 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.33 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
194.3 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 300-1198cc (3926 verglichene Motorräder)
Leistung 116 ch Top 51%
27 ch Median 118 ch 209 ch
Gewicht 190 kg Leichter als 79%
168 kg Median 202 kg 247 kg
L/G-Verhältnis 0.61 ch/kg Top 45%
0.18 Median 0.58 1.07 ch/kg

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