Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 600 cc
- Leistung
- 124.0 ch @ 14500 tr/min (91.2 kW)
- Drehmoment
- 65.7 Nm @ 11000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.1:1
- Bohrung × Hub
- 67 x 42,5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- injection
Fahrwerk
- Rahmen
- deltabox double poutre en alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 115 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 850.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 189.00 kg
- Trockengewicht
- 170.00 kg
- Neupreis
- 12 499 €
Übersicht
Erinnerst du dich an die Zeit, als ein 600er Sportler dich nur durch das Betrachten seines Drehzahlmessers an den Tank presste? Die Yamaha YZF-R6 von 2012 ist ein wenig der letzte Zeuge dieser Ära, eine Schaltkreisbrut, die sich entschieden hat, keinen Pakt mit dem Komfort einzugehen. Mit 124 PS bei 14500 U/min hat sie nicht die brutale Leistung eines Literbikes, aber gerade ihr Charakter macht ihren Reiz aus, ein Charakter, der deutlich schärfer ist als der der R6 2020, der stärker aseptisiert ist.

Unter ihrem fast identischen Aussehen von 2008 verbirgt sich eine Mechanik, die mit Uhrenpräzision gearbeitet wurde. Das Geheimnis liegt in ihrer variablen YCC-I-Ansaugung und ihrem Rekordverdichtungsverhältnis von 13,1:1, das ihr eine zusätzliche Seele – und vor allem Drehmoment – im mittleren Drehzahlbereich verleiht. Lass dich davon nicht täuschen, sie bleibt eine Nervensäge im oberen Drehzahlbereich, die den Fahrer dazu auffordert, mit dem Schalthebel zu spielen, um sie in ihrem Komfortbereich zu halten, über 10000 U/min. Das ist es, was sie von einer CBR600RR unterscheidet, die kultivierter ist, und sie einer GSX-R750 näherbringt, die großzügiger in der Leistung ist. Das Chassis, ein verfeinertes Deltabox-Aluminium, und die 41-mm-Telegabel bieten eine chirurgische Präzision in Kurven, wodurch ihre 189 kg vollgetankt fast vergessen werden, ein Gewicht, das manchmal überrascht, wenn man es mit dem Gewicht einer R6 2008 vergleicht.
Doch diese Suche nach reiner Effizienz hat ihren Preis, und nicht nur den von 12499 € zu der Zeit. Der 850-mm-Sattel und die hyperaggressive Fahrposition machen sie zu einer miserablen Komplizin für die Stadt oder lange Strecken. Es ist eine Maschine, die für die Rennstrecke oder kurvenreiche Straßen gemacht ist, wo ihre radial gebremste Monoblock-Bremse und das steife Chassis ihr volles Potenzial entfalten. Für den Straßengebrauch stimmen die Meinungen über die Yamaha YZF-R6 600 von 2003 und später oft in diesem Punkt überein: es ist ein anspruchsvolles Werkzeug.

Für wen ist sie also? Für den harten Vollstrecken-Rennfahrer, der das rohe Gefühl sucht, oder für den erfahrenen Tourenfahrer, der das radikalste 600er Sportgerät seiner Generation sucht. Sie hat nicht die Vielseitigkeit einer Street Triple oder die einfache Leistung einer 750. Aber für diejenigen, die ihren Charakter akzeptieren, bietet sie ein Gefühl, das nur wenige Maschinen, selbst neuere, noch vermitteln können. Es ist das Ende einer Herrschaft, die der Supersport-600er mit feurigem Temperament angehörte.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
Bewertungen & Kommentare
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!