Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 118.0 ch @ 14500 tr/min (86.8 kW) → 117.0 ch @ 13000 tr/min (86.1 kW)
- Drehmoment
- 61.8 Nm @ 10500 tr/min → 68.5 Nm @ 12000 tr/min
- Verdichtungsverhältnis
- 13.1 : 1 → 12.4:1
- Bohrung × Hub
- 67 x 42,5 mm → 65,5 x 44,5 mm
- Kraftstoffsystem
- injection → Injection Ø 38 mm
- Rahmen
- deltabox double poutre en alu → deltabox en alu double longerons
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm → Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons → Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 4 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17 → 120/60-17
- Sitzhöhe
- 850.00 mm → 820.00 mm
- Trockengewicht
- — → 162.00 kg
- Neupreis
- 13 999 € → 10 200 €
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 117.0 ch @ 13000 tr/min (86.1 kW)
- Drehmoment
- 68.5 Nm @ 12000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.4:1
- Bohrung × Hub
- 65,5 x 44,5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- deltabox en alu double longerons
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/60-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 190.00 kg
- Trockengewicht
- 162.00 kg
- Neupreis
- 10 200 €
Übersicht
Motorrad: Yamaha YZF-R6 600 (2004)

Es ist unmöglich, über 600er Sportmotorräder zu sprechen, ohne die Legende zu erwähnen. Im Jahr 2004 präsentierte Yamaha eine R6, die weit mehr als eine bloße Weiterentwicklung darstellt und die Codes der Kategorie neu definiert. Man steht vor einer Maschine, die endgültig jede Form von Kompromissen abgelegt hat. Ihr Ziel? Die Rundenzeiten zu bezwingen, und das war es. Mit ihren 117 Pferden, die bei 13.000 Umdrehungen freigesetzt werden, ist der Reihenvierzylinder eine Zeitbombe. Man muss geduldig sein, denn unter 10.000 Umdrehungen fragt man sich fast, wo die Leistung geblieben ist. Aber sobald der Drehzahlmesser rot wird, ist die Entfaltung brutal, elektrisierend. Dieses Gefühl eines gewaltsamen Boosts ist genau das, was Puristen suchen, ein Charakter, den spätere Versionen, wie die Yamaha YZF-R6 600 von 2017 oder sogar die 2020, manchmal zugunsten einer besseren Benutzerfreundlichkeit abmildern werden.
Das technische Datenblatt spricht für sich: ein Deltabox-Rahmen aus Aluminium mit chirurgischer Steifigkeit, eine 43-mm-Gabel, eine Bremsanlage an der Vorderachse mit Vierkolben-Monoblock-Bremssätteln. All das bei einem Trockengewicht von 162 kg, eine Leichtigkeit, die selbst im Vergleich zum Gewicht einer Yamaha YZF-R6 600 von 2008 eine Referenz darstellt. Auf der Rennstrecke ist sie eine Offenbarung. Das Motorrad wirft sich mit einer fast intuitiven Agilität in Kurven, als ob es die Fahrspur antizipiert. Die Fahrposition ist radikal, der Sitz in 82 cm Höhe presst Sie auf den Tank und verwandelt den Fahrer in eine Verlängerung des Fahrwerks. Es ist unbequem, anspruchsvoll und absolut genial, wenn sich die Straße verdreht. Die Bewertungen der Yamaha YZF-R6 600 von 2003 lobten bereits ihren reinen Charakter; die 2004 treibt dieses Konzept bis zum Höhepunkt voran.

Dieses feurige Temperament hat jedoch seinen Preis. In der Stadt oder auf kurvigen Straßen bei niedrigen Drehzahlen kann sie eigensinnig sein und erfordert eine ständige Gangverwaltung. Der 17-Liter-Tank erfordert häufige Pausen, und der Preis von 10.200 Euro damals machte sie zu einer beträchtlichen Investition für eine so spezialisierte Maschine. Im Vergleich zu einem Konkurrenten wie der Suzuki GSX-R 600, die vielseitiger und einfacher zu handhaben ist, übernimmt die R6 voll und ganz ihre Rolle als unerbittliche Rennstreckenmaschine. Sie ist nicht für Sonntagsausflüge gedacht, sondern für diejenigen, die das rohe Gefühl einer homologierten Rennmaschine suchen.
Heute zeugen Fragen wie „Wie viele Pferde hat die Yamaha YZF-R6 600 von 2001 oder 2007?“ von dem anhaltenden Interesse an dieser Generation. Die 2004, mit ihren 117 PS, markiert einen Höhepunkt in dieser Suche nach extremer Leistung. Sie verkörpert eine Ära, in der 600er Supersportler kaum gezähmte Raubtiere waren, lange bevor allgegenwärtige elektronische Assistenzsysteme kamen. Für einen erfahrenen Fahrer, der ein Fahrschul-Erlebnis in Sachen Präzision und rohem Gefühl sucht, bleibt diese R6 ein Heiliger Gral. Für andere wird sie mit Härte daran erinnern, dass mechanisches Genie manchmal Opfer erfordert.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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