Schlüsselleistung
Technische Daten
Keine Unterschiede zwischen diesen beiden Baujahren.
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 117.0 ch @ 13000 tr/min (86.1 kW)
- Drehmoment
- 68.5 Nm @ 12000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.4:1
- Bohrung × Hub
- 65,5 x 44,5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- deltabox en alu double longerons
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/60-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 190.00 kg
- Trockengewicht
- 162.00 kg
- Neupreis
- 10 200 €
Übersicht
Man spricht immer noch von ihr als Legende, von der, die es verstand, die Extreme einer 250er GP mit den Eingeweien eines Vierzylinder-Reihenmotors zu verbinden. Die Yamaha YZF-R6 von 2003, das ist diese Generation, die den Mythos endgültig verankert hat. Sie ist nicht nur eine einfache Weiterentwicklung, sondern ein Umbau, ein Generationssprung, der das Vorgängermodell, das bereits spritzig war, in den Schatten stellt. Mit ihren 117 PS bei 13000 U/min wird die Antwort auf die Frage "Wie viele PS hat die Yamaha YZF-R6 600 von 2001?" für die Ältere grausam. Hier ist alles radikaler.

Die erste Begegnung ist ein ästhetischer Schock. Sie hat ihre Rundungen gegen eine kantige Karosserie eingetauscht, die mit einem Messer geschnitten wirkt, und übernimmt die Gene der größeren Schwester R1. Die Verarbeitung macht einen deutlichen Sprung nach vorne, ebenso wie das Deltabox-Aluminiumchassis, das in seiner Steifigkeit zunimmt und gleichzeitig an Gewicht verliert. Insofern, dass man sich fragt, wie viel eine Yamaha YZF-R6 600 aus dem Jahr 2008 wiegt, kommt man oft zu den Spezifikationen dieser Gründungsgeneration, die vollgetankt 190 kg wiegt. Sie wirft einen Raubtierblick, und das ist nicht falsch.
Nehmen Sie Platz, und der Vertrag ist klar: Es ist reiner Sport. Die Position ist engagiert, der Sitz befindet sich 82 cm über dem Boden, das Lenker ist tief. Es ist unbequem für alles, was über eine Stunde Fahrzeit hinausgeht, aber das ist der Preis, den man für das Verschmelzen mit der Maschine zahlt. Sobald man losfährt, bestätigt der Motor sein angeborenes Rennstrecken-Temperament. Vergessen Sie Geschmeidigkeit, Höflichkeit. Unterhalb von 8000 U/min vegetiert er, er schnurrt ohne Überzeugung. Aber überwinden Sie diesen magischen Schwellenwert, und die Welt kippt. Die 68,5 Nm Drehmoment bei 12000 U/min sagen nicht alles: Es ist eine progressive, dann explosive Entfesselung, die die Maschine in Richtung ihres Endgeschwindigkeitsanzeigers von 265 km/h katapultiert. Eine kontrollierte Raserei, die ständiges Engagement erfordert.

Und genau da macht alles Sinn. Diese Motorkraft wird durch ein Fahrwerks-Setup von unglaublicher Klarheit ausgeglichen. Die 43-mm-Gabel und der Monodämpfer bieten ein präzises Gefühl, eine perfekte Kommunikation mit der Straße. Sie dreht mit einer Lebendigkeit, die an Hypnose grenzt. Im Vergleich dazu mag eine Suzuki GSX-R 600 aus dieser Zeit vielseitiger und zugänglicher erscheinen. Die R6 hingegen verlangt. Sie verlangt Technik, Vorhersagevermögen und vor allem, dass man nie seine Ambitionen reduziert. Die Bremsen mit ihren doppelten 298-mm-Scheiben vorne sind das Spiegelbild des Gesamtpakets: direkt, kraftvoll, ohne Kompromisse.

Was sind also die Meinungen über die Yamaha YZF-R6 600 von 2003? Sie sind sich einig, dass sie eine Ikone, das radikalste Supersport-Modell ihrer Generation ist. Sie ist nicht für Anfänger oder Sonntagsausflügler gedacht. Ihr Publikum sind Puristen, Rennstreckenfahrer, diejenigen, die die rohe Verbindung und den Adrenalinstoß hoher Drehzahlen suchen. Heute macht ihr damaliger Preis von etwa 10200 Euro sie zu einer attraktiven Gelegenheit im Vergleich zu neueren Modellen. Denn auch wenn man sich fragt, wie viel Leistung die Yamaha YZF-R6 600 von 2017 oder 2020 hat, die elektronischer und kultivierter ist, bleibt die 2003 die Referenz für reine mechanische Raserei. Eine Präzisionswaffe, die nicht alternswerde, sondern einen gut ausgeprägten Charakter entwickelt hat.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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