Schlüsselleistung
Technische Daten
- Hubraum
- 599 cc → 600 cc
- Leistung
- 117.0 ch @ 13000 tr/min (86.1 kW) → 124.0 ch @ 14500 tr/min (91.2 kW)
- Drehmoment
- 68.5 Nm @ 12000 tr/min → 65.7 Nm @ 11000 tr/min
- Verdichtungsverhältnis
- 12.4:1 → 13.1:1
- Bohrung × Hub
- 65,5 x 44,5 mm → 67 x 42,5 mm
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm → injection
- Rahmen
- deltabox en alu double longerons → deltabox double poutre en alu
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm → Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 115 mm
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 4 pistons → Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Vorderreifen
- 120/60-17 → 120/70-17
- Sitzhöhe
- 820.00 mm → 850.00 mm
- Gewicht
- 190.00 kg → 189.00 kg
- Trockengewicht
- 162.00 kg → 170.00 kg
- Neupreis
- 10 200 € → 12 799 €
Motor
- Hubraum
- 600 cc
- Leistung
- 124.0 ch @ 14500 tr/min (91.2 kW)
- Drehmoment
- 65.7 Nm @ 11000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.1:1
- Bohrung × Hub
- 67 x 42,5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- injection
Fahrwerk
- Rahmen
- deltabox double poutre en alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 115 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 850.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 189.00 kg
- Trockengewicht
- 170.00 kg
- Neupreis
- 12 799 €
Übersicht
Man spricht noch immer von ihr, dieser Vierzylinder-Wut, die 2008 scheinbar ihre endgültige Form gefunden hatte. Dennoch präsentiert die Yamaha YZF-R6 im Jahr 2014 immer noch Spezifikationen, die die Konkurrenz in den Schatten stellen. Mit ihren 124 Pferden, die bei 14.500 Umdrehungen herausgeholt werden, bleibt sie eines der extremsten 600er-Modelle, die jemals auf Asphalt gesehen wurden. Ihr Geheimnis? Ein Motor, der ein wahres, ausgeklügeltes Uhrwerk ist, das von der großen Überarbeitung von 2008 stammt. Das monströse Verdichtungsverhältnis von 13,1:1, die Titanventile, die variable YCC-I-Einlassanlage und die YCC-T-elektronische Gassteuerung verwandeln jede Beschleunigung in ein Laborerlebnis. Man ist weit entfernt von simpler Brutalität; hier ist alles berechnet, um das letzte Watt aus diesem 600-cm³-Block herauszuholen.

Doch diese Suche nach technischer Perfektion hat ihren Preis, und nicht nur auf dem Preisetikett von 12.799 Euro. Das Drehmoment, obwohl durch die 2010er-Modifikationen mit einem längeren Auspuff und einem überarbeiteten Luftfilter leicht verbessert, bleibt im unteren und mittleren Drehzahlbereich sparsam. Man muss sie wirklich über 10.000 Umdrehungen quälen, damit sie ihre wahre Natur offenbart, was sie zu einer anspruchsvollen, fast schon akademischen Maschine macht. Und dann ist da noch dieses Gewicht. Mit 189 kg vollgetankt hat sie im Laufe der Jahre ein paar Kilo zugenommen, ein Trend, den man auch bei ihren neueren Geschwistern beobachten kann. Puristen fragen sich manchmal, welches Gewicht eine Yamaha YZF-R6 600 aus dem Jahr 2008 hatte, einer Zeit, in der die Jagd nach Gramm noch heftiger war. Heute ist die Bilanz gemischt: ein Deltabox-Chassis von chirurgischer Präzision, bissige radial montierte Monoblock-Bremsen, aber ein Motorrad, das Engagement erfordert.
Im Vergleich zu einer vielseitigeren Honda CBR600RR oder einer etwas mehr Drehmoment bietenden Kawasaki ZX-6R positioniert sich die R6 klar als Werkzeug für den reinen Rennfahrer. Ihre Fahrposition ist radikal, ihr 850-mm-Sattel ist hoch, und ihr 17-Liter-Tank erinnert daran, dass die Streckenläufe kurz sind. Es ist ein Motorrad, das keine Kompromisse für die Straße eingeht. Die Meinungen zur Yamaha YZF-R6 600 von 2003 und den nachfolgenden Generationen stimmen in diesem Punkt überein: sie war schon immer die rennstreckentauglichste ihrer Klasse.

Wer kann sie also noch 2014 fahren? Sicher nicht der Anfänger, noch nicht der Tourenfahrer auf der Suche nach Komfort. Sie richtet sich an den erfahrenen Fahrer, der ihre Sprache versteht, die der hohen Drehzahlen und millimetergenauen Kurven. Für diejenigen, die sich über die Entwicklung ihrer Leistung wundern, erfahren Sie, dass die 2014er-Generation ihre Mechanik mit den Modellen seit 2008 teilt. Die Frage, wie viele Pferde die Yamaha YZF-R6 600 aus dem Jahr 2007 hat, findet hier also ihre Antwort. Spätere Versionen, wie die 2017er oder die 2020er, haben diese extreme Philosophie bis zu ihrem Verschwinden beibehalten und damit ihren Status als Rennstreckenlegende gefestigt. Es ist eine Maschine, die nicht altern, sondern patinieren. Und in einer engen Kurve erinnert Sie unabhängig vom Baujahr des Rahmens daran, warum sie die Geschichte der Supersport geschrieben hat.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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