Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 125.0 ch @ 14000 tr/min (91.9 kW)
- Drehmoment
- 65.7 Nm @ 11700 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.3:1
- Bohrung × Hub
- 67 x 42.5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 133 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 300 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 210 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Trockengewicht
- 167.00 kg
- Neupreis
- 10 499 €
Übersicht
Im Jahr 2008, wenn man eine echte 600er Rennmaschine wollte, die die Boxen zum Beben bringt und die Sprache der Rundenzeiten spricht, musste man nicht lange suchen. Kawasaki, mit einem erfreulichen Umbruch, hatte sich von seiner ZX-6R 636 verabschiedet, diesem sympathischen Bastard, der für Puristen zu tourenorientiert war. Der Kompromiss war passé, es kam auf Präzision an. Der Hersteller konzentrierte daher seine gesamte Energie auf dieses eine Rennpferd, die ZX-6RR, eine Maschine, die nur über fünf Ziffern auf dem Drehzahlmesser lächelt. Mit ihren 125 Pferdestärken, die bei 14000 U/min anliegen, erinnert sie Sie daran: Hier wird nicht mit den Drehzahlen geschummelt, sondern sie ausgenutzt.

Das Herzstück ist der für diesen Anlass überarbeitete 599 cm³ Reihenvierzylinder. Die Ingenieure haben die Ansaugkanäle bearbeitet und die Bohrungen und Hüben angepasst, um etwas mehr Souplesse im mittleren Drehzahlbereich herauszuholen, ohne dabei das Wesen eines Supersport-Motorrads zu verraten. Das Drehmoment von 65,7 Nm kommt bei 11700 U/min an, was bedeutet, dass man mit dem Sechsganggetriebe tanzen muss, um es zum Klingen zu bringen. Aber wenn der Motor in die Höhe dreht, verwandelt er sich in ein wahres Skalpell, scharf und präzise, das die 167 kg Leergewicht in einen Horizont katapultiert, der die 260 km/h fast streift. Das Perimeter-Alurahmen und die 41-mm-Telegabel sorgen für einen offenen Dialog mit dem Asphalt, für diejenigen, die diese Sprache verstehen.
Im Vergleich zu ihren Konkurrenten der damaligen Zeit, der Honda CBR600RR oder der Yamaha YZF-R6, zeigt die Ninja einen vielleicht weniger zugänglichen, anspruchsvolleren Charakter. Sie macht keine Geschenke, sie verlangt Technik und Engagement. Die Bremsanlage mit ihren zwei 300-mm-Scheiben im Radialmontage-Design ist brutal effektiv, ganz im Stil des Tieres. Der 820-mm-hohe Sattel bringt Sie in eine Kampfposition, reserviert für Flexible und Motivierte. Das ist kein Motorrad für eine Runde um das Haus, sondern ein Performance-Tool, das seinen Sinn in engen Kurven und langen Geraden findet, wo man es wagt, sich anzulehnen.

An wen richtet sie sich also? Klare Antwort: An den erfahrenen Streckenrennfahrer, an den für den, dessen Lebensinhalt die Suche nach der Rundenzeit ist. Der sportliche Tourenfahrer wird vielleicht das Fehlen der 636 und ihr großzügigeres Drehmoment im unteren Drehzahlbereich bedauern. Für 10499 Euro kaufte man weniger ein Straßenmotorrad als eine Basis für den Rennstreckenbetrieb, eine Plattform von beeindruckender Effizienz. Ihre Qualitäten sind die einer Präzisionswaffe: Leichtigkeit, hochgelegene Leistung, tadellose Fahrstabilität. Ihre Mängel sind die Kehrseite dieser Medaille: eine radikale Ergonomie und ein Motor, der unaufhörlich beansprucht werden will. Die ZX-6RR 2008 war die Rückkehr des 600er-Purismus, eine Erinnerung daran, dass in diesem Segment die Leidenschaft oft in Umdrehungen pro Minute gemessen wird.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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