Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 781 cc
- Leistung
- 106.0 ch @ 10500 tr/min (78.0 kW)
- Drehmoment
- 78.5 Nm @ 8500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en L à 90°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.6:1
- Bohrung × Hub
- 72 x 48 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection PGM-FI
Fahrwerk
- Rahmen
- double poutre en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 109 mm
- Hinterradaufhängung
- Monobras oscillant Pro-Arm monoamortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 296 mm, étrier 3 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 256 mm, étrier 3 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 805.00 mm
- Tankinhalt
- 22.00 L
- Gewicht
- 256.00 kg
- Trockengewicht
- 218.00 kg
- Neupreis
- 12 490 €
Übersicht
Motorcycle: Honda VFR 800 V-TEC RC 46 II (2010)

Also, eine neue VFR? Tatsächlich kratzten sich 2006 die Fans der legendären Sport-Reiseenduro von Honda die Köpfe, als sie auftauchte. Vier Jahre nach dem stilistischen und mechanischen Erdbeben der ersten RC46-Generation hatte man eine echte Revolution erwartet. Aber dem war nicht so. Das Design blieb eingefroren, nahezu identisch mit dem von 2002, abgesehen von einigen kosmetischen Details wie den weißen Blinkleuchten. Man hätte eine größere technische Aktualisierung vermuten können, aber auch das Fahrwerkskomponenten blieben unverändert. Das Aluminium-Doppelrohrrahmenchassis, die gekoppelte CBS-Bremsanlage und die einstellbaren Federungen machen dieses Motorrad nach wie vor zu einer Referenz in Bezug auf Komfort und Präzision. Für den Fahrer, der eine sportliche GT mit beruhigendem und effizientem Verhalten sucht, ist sie immer noch ein Genuss. Die eigentliche Arbeit, die einzige überhaupt, konzentrierte sich unter der Verkleidung.
Denn genau da lag das Problem bei der vorherigen Version. Das berühmte V-TEC-System, das den V4 von zwei auf vier Ventile pro Zylinder umschaltete, wurde oft für seinen abrupten Übergang kritisiert, wie ein Tritt im Drehzahlbereich. Honda hat daher die Kennfelder und die Mechanik überarbeitet. Der Schaltpunkt ist nun auf 6600 U/min gesenkt worden, das sind 200 U/min früher, und die Rückkehr in den Zwei-Ventil-Modus erfolgt bei 6100 U/min. Das Ziel? Die Leistungskurve zu glätten und den Übergang zu mildern, ohne jedoch den charakteristischen Sound dieses V4 zu verraten. Der 781 cm³-Motor, mit 106 PS bei 10500 U/min und einem Drehmoment von 78,5 Nm bei 8500 U/min, gewinnt an progressiver Kraftentfaltung. Ihm wurden sogar die Einspritzdüsen der CBR 1000 RR Fireblade und eine Vorbereitung für die Euro 3-Norm verpasst. Es ist besser, es ist kultivierter, aber reicht das aus?

Hier kommen Zweifel auf. In einem Markt, in dem die Konkurrenz, wie die Yamaha FZ1 Fazer oder die Suzuki GSX-S 1000, flexiblere und leistungsstärkere Motoren bot, erscheint Hondas Ansatz schüchtern, fast zögerlich. Die VFR 800 von 2006 behebt die Mängel ihres Vorgängers, bringt aber nicht diesen Funken mit, der sie wieder an die Spitze hätte katapultieren können. Sie bleibt eine außergewöhnlich gut ausgeführte Kompromissmaschine, ideal für den anspruchsvollen Tourenfahrer, der hunderte Kilometer in Komfort zurücklegt und gleichzeitig eine sportliche Reserve für Bergpässe behält. Aber sie wird den reinen Streckenrennfahrer nicht überzeugen, der von ihrem Gewicht von 256 kg vollgetankt und ihrer Mechanik, die letztendlich auf Sanftmut statt auf Wut ausgerichtet ist, abgeschreckt wird.
Letztendlich ist diese VFR 800 V-TEC von 2006 ein ausgezeichnetes Motorrad, das für die Sünden seiner älteren Schwester büßt. Honda hat die Wunde des brutalen V-TEC geheilt, wagte aber nicht die komplette Neugestaltung, die sich einige erhofft hatten. Sie eignet sich perfekt für diejenigen, die einen zuverlässigen, komfortablen Begleiter suchen, der verspielt sein kann, ohne jemals brutal zu sein. Zu einem Preis von 12.490 Euro zur damaligen Zeit positionierte sie sich als eine hochwertige und raffinierte Alternative zu manchmal einfacheren, aber lebendigeren Konkurrenten. Eine schöne Maschine also, die aber vielleicht den Beginn einer gewissen Zurückhaltung für ein Modell markiert, das in seinen Anfängen ein wahres revolutionäres Raumschiff war.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : CBS et ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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