Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1255 cc
- Leistung
- 98.0 ch @ 7500 tr/min (72.1 kW)
- Drehmoment
- 107.9 Nm @ 3700 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 10.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 79 x 64 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 36 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 136 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 805.00 mm
- Tankinhalt
- 19.00 L
- Gewicht
- 254.00 kg
- Trockengewicht
- 225.00 kg
- Neupreis
- 8 999 €
Übersicht
Wer erinnert sich noch an das Erdbeben, das die Bandit Ende der 90er Jahre ausgelöst hat? Diese Suzuki hat den erschwinglichen Großkubik demokratisiert, die Regeln des japanischen Roadsters durcheinandergewirbelt und sich dann mit der Unauffälligkeit eines Küchenmöbels in der Landschaft eingerichtet. Die Suzuki GSF 1250 Bandit S des Jahrgangs 2015 setzt diese Philosophie fort, ohne das Rad neu erfinden zu wollen. Eine schlichte ästhetische Auffrischung, die sich auf eine neu gestaltete Lampenverkleidung konzentriert, die mit ihren dekorativen Lufthutzen zaghaft in Richtung GSX-R schielt. Der Rest der Mechanik und des Fahrwerks bleibt mit den Vorgängerversionen strikt identisch. Suzuki setzt auf die Karte der Kontinuität, nicht auf die der Revolution.

Unter dem 19-Liter-Tank liefert der Reihenvierzylinder mit 1255 cm3 seine 98 PS bei 7500 U/min und vor allem ein Drehmoment von 107,9 Nm, das bereits ab 3700 U/min anliegt. Das ist kein Motor, der einem die Arme ausreißt, sondern einer, der einen beständig vorwärtsschiebt. Das Ansprechverhalten am Gasgriff bleibt spontan, ohne brutal zu sein, und Suzuki soll das Einspritzmapping überarbeitet haben, um die Übergänge noch geschmeidiger zu gestalten. Die Höchstgeschwindigkeit der Suzuki GSF 1250 Bandit S pendelt sich bei rund 230 km/h ein – ein ehrlicher Wert, der ihre Berufung als Tourenmaschine und nicht als Sportgerät bestätigt. Was den Verbrauch der Suzuki GSF 1250 Bandit S betrifft, ist mit etwa 6 bis 7 Litern auf hundert Kilometer im gemischten Betrieb zu rechnen – ein vernünftiger Appetit für diesen Hubraum, der eine ordentliche Reichweite ermöglicht.
Der Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen beherbergt eine 43-mm-Telegabel und ein Federbein am Heck. Nichts Ausgeklügeltes, aber das Gesamtpaket funktioniert auf langen Strecken mit der Präzision eines Metronoms. Die 254 kg fahrfertig machen sich beim Rangieren bei niedriger Geschwindigkeit und in der Stadt bemerkbar, wo die Sitzhöhe von 805 mm kleineren Fahrern das Leben nicht leichtmacht. Die Verzögerung übernehmen vorne zwei 310-mm-Scheiben mit Vierkolben-Sätteln, die ihre Arbeit ohne besondere Genialität verrichten, und das serienmäßige ABS bietet ein willkommenes Sicherheitsnetz. Gegenüber einer lebhafteren Yamaha FZ1 Fazer oder einer moderneren Kawasaki Z1000SX im Fahrwerksbereich zeigt die Bandit ihr technisches Alter. Doch sie kompensiert dies durch eine Einfachheit in der Handhabung, die Motorradfahrer anspricht, die ein zuverlässiges Werkzeug suchen und kein Objekt der Begierde.
Der Neupreis einer Suzuki GSF 1250 Bandit S von 8999 Euro ist ihr Totschlagargument. Zu diesem Tarif erhält man einen Großkubik mit Hauptständer, einer zweifach höhenverstellbaren Sitzbank und einem durch die neue Verkleidung verbesserten Windschutz. Das Sechsganggetriebe und der Kettenantrieb geben keinen Anlass zur Kritik, außer dass sie ihren Dienst mit der Zuverlässigkeit verrichten, die man von einer Suzuki dieses Kalibers erwartet. Es ist das Motorrad des pragmatischen Fahrers, der viel fahren will, ohne sich beim Kauf oder bei der Wartung zu ruinieren.
Die GSF 1250 Bandit S 2015 erhebt nicht den Anspruch, mit den Roadstern der neuesten Generation zu konkurrieren, die mit Elektronik und Fahrmodi vollgestopft sind. Sie richtet sich an Tourenfahrer und Alltagsmotorradfahrer, die das Preis-Leistungs-Verhältnis dem Wettlauf um Technologien vorziehen. Ihr geschmeidiger Vierzylinder, ihre neutrale Sitzposition und ihr knapper Preis machen sie zu einer rationalen Wahl in einem Markt, der mit überzüchteten Maschinen gesättigt ist. Nichts, was die Foren in Flammen setzt, aber genug, um Kilometer zu fressen, ohne sich Fragen zu stellen. Und manchmal ist das genau das, was man von einem Motorrad verlangt.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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