Schlüsselleistung

98 ch
Leistung
🔧
1255 cc
Hubraum
⚖️
254 kg
Gewicht
🏎️
230 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
790 mm
Sitzhöhe
19.0 L
Tankinhalt
💰
8 599 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
1255 cc
Leistung
98.0 ch @ 7500 tr/min (72.1 kW)
Drehmoment
107.9 Nm @ 3700 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
10.5 : 1
Bohrung × Hub
79 x 64 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection Ø 36 mm

Fahrwerk

Rahmen
Double berceau tubulaire en acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 136 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier simple piston
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
180/55-17
Hinterreifendruck
2.90 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
790.00 mm
Tankinhalt
19.00 L
Gewicht
254.00 kg
Trockengewicht
225.00 kg
Neupreis
8 599 €

Übersicht

Als Suzuki beschloss, den ehrwürdigen, luft- und ölgekühlten SACS-Motor in den Ruhestand zu schicken, der in direkter Linie vom 1100er der GSX-R Jahrgang 1986 abstammte, ging eine ganze Ära zu Ende. Die Suzuki GSF 1250 Bandit S entstand aus diesem Bruch, erschien 2007, um die Euro-3-Anforderungen mit einem nunmehr wassergekühlten und einspritzgespeisten Reihenvierzylinder zu erfüllen. Ein Pflichtschritt, gewiss, der aber den Charakter der Maschine grundlegend veränderte. Der Motor gewinnt gegenüber dem alten 1200er an Hubraum und steigt dank eines längeren Kolbenhubs auf 1255 cc (79 x 64 mm). Das Ergebnis: 98 PS bei 7500 U/min und vor allem ein Drehmoment von 107,9 Nm bereits ab 3700 Touren. Auf dem Papier lässt das gegenüber einer Kawasaki Z1000 oder einer Yamaha FZ1 nicht gerade träumen. Doch das Temperament dieses Motors erschließt sich nicht aus nackten Zahlen. Es offenbart sich auf der Straße, in dieser permanenten Verfügbarkeit, die jedes Zwischenbeschleunigen zu einem mechanischen Nicht-Ereignis macht.

Suzuki GSF 1250 Bandit S

Der Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen erhielt dickere Rohre für 10 % mehr Steifigkeit, was man nicht ablehnt, wenn man mit 254 kg fahrfertig umgehen muss. Denn ja, die Bandit 1250 ist ein schweres Motorrad. Zehn Kilo mehr als ihre Vorgängerin, direkte Folge der Umstellung auf Wasserkühlung und der Verstärkung des Fahrwerks. Die teleskophydraulische Gabel mit 43 mm bietet vorn 130 mm Federweg, während der Monofederbein hinten 136 mm bereitstellt. Nichts Sportliches dabei, aber ein ehrlicher Kompromiss für eine vielseitige Tourenmaschine. Die Bremsanlage stützt sich vorn auf zwei 310-mm-Scheiben mit Vierkolben-Sätteln, hinten auf eine einzelne 240-mm-Scheibe, das Ganze serienmäßig mit ABS ergänzt. Ausreichend, um Vertrauen zu schaffen, etwas knapp bemessen für beherztes Angreifen in engen Kurvenfolgen.

Was kostet eine neue Suzuki GSF 1250 Bandit S? Mit 8599 Euro im Jahr 2013 spielte die Bandit die Karte der Erschwinglichkeit gegenüber oft teureren und technologisch aufwendigeren Konkurrentinnen. Genau das war ihr Verkaufsargument. Kein Farb-Cockpit, keine aufdringliche Elektronik, keine Fahrmodi. Einfach ein ehrliches Motorrad, mit seinem verstellbaren Sitz auf 790 oder 810 mm, seinem 19-Liter-Tank und seinem präzise schaltenden Sechsganggetriebe. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h bestätigt, dass die Bandit nicht in der Liga der verkleideten Hypersportler mitspielen will. Sie richtet sich an den pragmatischen Motorradfahrer, der viel fahren will, ohne sich beim Unterhalt oder an der Tankstelle zu ruinieren. Was den Verbrauch der Suzuki GSF 1250 Bandit S betrifft, ist mit 5,5 bis 7 Litern auf hundert Kilometer zu rechnen, je nach Gashand und Umständen, wobei der Durchschnittsverbrauch im Stadtverkehr mit den wiederholten Stop-and-Go-Phasen spürbar ansteigen kann.

Der eigentliche Vorwurf, den man diesem Jahrgang 2013 machen kann, ist der Stillstand. Seit der Umstellung auf Wasserkühlung 2007 hat sich das Motorrad praktisch nicht verändert. Gleiches Design, gleiche Geometrie, gleiche Philosophie. Die dekorativen Kühlrippen des luftgekühlten Motors sind logischerweise verschwunden, und das ist so ziemlich alles, was ins Auge springt. Suzuki hat das Rezept „Never change a winning team" angewandt, nur dass die Konkurrenz ihrerseits nicht gewartet hat. Die Yamaha FZ1 Fazer und die Kawasaki Z1000 SX boten bereits modernere Pakete mit besser abgestimmten Fahrwerken und schärferen Motorisierungen. Die Bandit setzte dagegen auf ihre bewährte Zuverlässigkeit und ihren Tiefstpreis, um zu überzeugen.

Im Grunde richtet sich die GSF 1250 Bandit S an jene, die eine schnörkellose Tourenmaschine suchen, die Kilometer mit der Regelmäßigkeit eines Metronoms abspulen kann. Fahranfänger nach dem A2-Führerschein mit entsprechender Drosselung finden in ihr eine vertrauenerweckende Maschine; Langstreckenfahrer werden ihre mechanische Robustheit und die Laufruhe ihres Vierzylinders zu schätzen wissen. Sie ist weder die aufregendste noch die modernste ihrer Kategorie, aber ein Motorrad, das seinen Dienst tut, Tag für Tag, ohne einen jemals am Straßenrand stehen zu lassen.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS de serie

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.38 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.42 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
77.1 ch/L
In der Kategorie Allround · Hubraum 628-2510cc (1302 verglichene Motorräder)
Leistung 97 ch Top 27%
24 ch Median 74 ch 148 ch
Gewicht 254 kg Leichter als 15%
183 kg Median 223 kg 265 kg
L/G-Verhältnis 0.38 ch/kg Top 46%
0.21 Median 0.37 0.59 ch/kg

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