Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 112.0 ch @ 12500 tr/min (82.4 kW)
- Drehmoment
- 63.7 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.8:1
- Bohrung × Hub
- 66 x 43.8 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 46 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 135 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 300 mm, étrier 6 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 230 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/65-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 199.00 kg
- Trockengewicht
- 171.00 kg
- Neupreis
- 8 999 €
Übersicht
Wer erinnert sich noch an das Gefühl, eine echte 600er Sportmaschine der 2000er Jahre zu fahren, ein Motorrad, das noch nicht der Diktatur der Normen und Straßenkompromisse erlegen war? Die Kawasaki ZX-6R 600 des Jahres 2000 ist ein bisschen genau das. Ein letzter Atemzug einer Epoche, in der eine 600er in erster Linie eine kompakte Rakete war, bevor sich die Kategorie bürgerlich machte. Mit ihren 112 PS bei 12.500 Umdrehungen beeindruckt sie auf dem Papier nicht im Vergleich zu einer radikaleren Yamaha R6 der gleichen Zeit. Aber gerade hier liegt ihr Geheimnis und was auch heute noch zu sehr geteilten Meinungen über die Kawasaki ZX-6R 600 von 2000 führt. Sie ist nicht die Schärfste, aber sicherlich eine der geschicktesten, um die Welten zu vereinen.

Ihr Perimeterrahmen aus Aluminium und ein unerbittlicher Kampf gegen das Gewicht sorgen dafür, dass sie auf 171 kg im Trockenen liegt. Auf der Straße bedeutet dies eine sofortige Agilität, ein Motorrad, das sich in Kurven hineinliebt, ohne die Konzentration eines MotoGP-Piloten zu erfordern. Die 46-mm-Gabel und der Monodämpfer bieten eine nachgiebige Abstimmung, weit entfernt von der strafenden Steifigkeit einiger Konkurrenten. Es ist diese Zugänglichkeit, die sie für sportliche Tourenfahrer liebenswert macht, für diejenigen, die das Gefühl suchen, ohne den Schmerz. Die Position ist zwar sportlich, schont aber Handgelenke und Rücken, und der Sitz in 82 cm Höhe ist weder tief noch abschreckend.
Lassen Sie sich jedoch nicht täuschen, unter ihrem zivilisierten Äußeren schlägt das Herz eines Ninja. Der 599 cm³-Reihenvierzylinder ist ein temperamentvoller Motor. Er zieht bereits im mittleren Drehzahlbereich kräftig mit 63,7 Nm bei 10.000 U/min, bevor er in hohen Drehzahlen ein wütendes Heulen freisetzt. Es ist dieser erweiterte Drehzahlbereich, der ihren Charme ausmacht. Sie macht das Motorrad in der Stadt fahrbar, wo ein reiner R6 eine Strafe wäre. Die Bremsleistung mit ihren zwei 300-mm-Scheiben, die von Sechs-Kolben-Bremssätteln angezogen werden, bleibt bissig und vermittelt ein absolutes Vertrauen.

Wer ist sie also heute? Es ist die ideale Sportmaschine für diejenigen, die den Geist der 2000er Jahre erleben wollen, ohne die extremen Nachteile. Sie ist tourenfreundlicher als eine R6, nervöser als ein Honda CBR600 F der damaligen Zeit. Es ist auch eine Gelegenheit für junge Führerscheinbesitzer mit kleinem Budget, da der Preis einer Kawasaki ZX-6R 600 von 1998 in Frankreich mittlerweile weit unter den 9000 Euro des damaligen Neupreises verhandelt wird. Die Meinungen über die Kawasaki ZX-6R 600 von 2002, dem letzten Jahr dieser Generation, bestätigen diese Vielseitigkeit. Sie wird zwar auf einer reinen Rundstreckenzeit von der Yamaha geschlagen, aber auf unseren kurvenreichen Straßen ist der Kompromiss, den sie bietet, oft gewinnbringend. Eine Maschine, die beweist, dass Charakter und Ausgewogenheit manchmal besser sind als der absolute Zehntel.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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