Schlüsselleistung
Technische Daten
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps → Single cylinder, four-stroke
- Kühlung
- par air → Air
- Verdichtungsverhältnis
- 10 : 1 → 10.0:1
- Bohrung × Hub
- 39 x 41,4 mm → 39.0 x 41.4 mm (1.5 x 1.6 inches)
- Steuerung
- — → Single Overhead Cams (SOHC)
- Zündung
- — → CD
- Getriebe
- boîte à 3 rapports → 3-speed
- Endantrieb
- Chaîne → Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 21,7 mm, déb : 94 mm → Inverted telescopic fork
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 69 mm → Single-shock
- Federweg vorne
- — → 89 mm (3.5 inches)
- Federweg hinten
- — → 71 mm (2.8 inches)
- Vorderradbremse
- Freinage tambour Ø 80 mm → Expanding brake (drum brake)
- Hinterradbremse
- Freinage tambour Ø 80 mm → Expanding brake (drum brake)
- Vorderreifen
- 2/50-10 → 70/70-19
- Hinterreifen
- 2/50-10 → 90/90-16
- Sitzhöhe
- 548.00 mm → 549.00 mm
- Radstand
- — → 914.00 mm
- Bodenfreiheit
- — → 147.00 mm
- Tankinhalt
- 4.10 L → 3.02 L
- Trockengewicht
- — → 47.20 kg
- Neupreis
- 1 890 € → 1 700 €
Motor
- Hubraum
- 49 cc
- Leistung
- 3.0 ch @ 8500 tr/min (2.2 kW)
- Drehmoment
- 2.9 Nm @ 3500 tr/min
- Motortyp
- Single cylinder, four-stroke
- Kühlung
- Air
- Verdichtungsverhältnis
- 10.0:1
- Bohrung × Hub
- 39.0 x 41.4 mm (1.5 x 1.6 inches)
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Steuerung
- Single Overhead Cams (SOHC)
- Zündung
- CD
Fahrwerk
- Rahmen
- poutre en tube d'acier
- Getriebe
- 3-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Inverted telescopic fork
- Hinterradaufhängung
- Single-shock
- Federweg vorne
- 89 mm (3.5 inches)
- Federweg hinten
- 71 mm (2.8 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Expanding brake (drum brake)
- Hinterradbremse
- Expanding brake (drum brake)
- Vorderreifen
- 70/70-19
- Hinterreifen
- 90/90-16
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 549.00 mm
- Radstand
- 914.00 mm
- Bodenfreiheit
- 147.00 mm
- Tankinhalt
- 3.02 L
- Gewicht
- 50.30 kg
- Trockengewicht
- 47.20 kg
- Neupreis
- 1 700 €
Übersicht
Wie alt war Ihr Kind, als es nach seinem ersten Motorrad verlangt hat? Fünf Jahre, sechs Jahre? Genau diese Altersgruppe hat die Honda CRF 50 F im Visier, eine Maschine, die als erster Kontakt mit dem Gelände konzipiert wurde. Hier geht es nicht um ein batteriebetriebenes Spielzeug aus dem Baumarkt, sondern um ein echtes kleines Motorrad mit einem echten Verbrennungsmotor, einem echten Stahlrahmen und einer echten Federung. Honda wendet bei diesem Modell dieselbe Philosophie an wie bei seinen CRF-Wettbewerbsmaschinen, nur herunterskaliert auf das Format eines Nachwuchspiloten. Und auf dem Papier kann das Rezept die Eltern ebenso beruhigen, wie es die Augen der Kinder zum Leuchten bringt.

Unter der niedrigen Sitzhöhe von 549 mm verbirgt sich ein luftgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor mit 49 cc, der 3 PS bei 8 500 U/min leistet. Von Zahlen, die einem den Kopf verdrehen, ist man weit entfernt, aber genau das ist der Zweck. Das Drehmoment von 2,90 Nm liegt bereits bei 3 500 U/min an, was den Vortrieb progressiv und überraschungsfrei gestaltet. Die Bohrung und der Hub von 39 x 41,4 mm, kombiniert mit einem Verdichtungsverhältnis von 10:1, ergeben einen geschmeidigen, geduldigen Motor, der Gasgrifffehler verzeiht. Das Dreigang-Getriebe in Verbindung mit einer Fliehkraftkupplung vereinfacht die Handhabung. Ein von den Eltern einstellbarer Gasbegrenzer ermöglicht es, die Leistung an die Fortschritte des jungen Piloten anzupassen. Das ist clever und durchdacht.
Was das Fahrwerk betrifft, ruht die Honda CRF 50 F auf einem Brückenrahmen aus Stahlrohr, steif ohne dabei hart zu sein. Die Upside-Down-Gabel und das Mono-Federbein hinten schlucken die Unebenheiten eines Übungsgeländes, ohne den Fahrer zu malträtieren. Die Speichenräder mit Geländereifen in 10 Zoll bieten ordentlichen Grip auf lockerem Untergrund. Gebremst wird vorne und hinten mit Trommelbremsen. Keine Scheibenbremsen hier, aber für ein vollgetanktes 50-kg-Gefährt, dessen Geschwindigkeit überschaubar bleibt, ist das ausreichend. Der 3-Liter-Tank ermöglicht ausgiebige Sessions, bevor es an die Zapfsäule geht, zumal der Verbrauch sehr moderat ausfällt.
Die Verkleidung übernimmt die Designsprache der großen CRF, und das ist ein Detail, das zählt. Ein Kind, das ein Motorrad besteigt, das aussieht wie das von Tim Gajser, nimmt die Sache ernst. Der Cross-Lenker mit Prallschutz, die geriffelten und einklappbaren Fußrasten, die robusten Schutzbleche: Alles ist auf kleine Hände und die ersten Drifts im Schlamm ausgelegt. Die Wartung ist bewusst einfach gehalten, mit einem waschbaren Luftfilter, einer Steuerkette mit automatischem Spanner und einem dezenten Auspuff, der die Nachbarn nicht auf die Barrikaden treibt.
Im Vergleich zur Konkurrenz bleibt die Yamaha PW 50 die historische Rivalin. Doch wo die PW auf einen Zweitakter mit automatischer Öleinspritzung setzt, entscheidet sich Honda für den Viertakter, sanfter und leiser. Die Honda CRF 50 F 2023 ist neu für rund 2 099 Euro zu haben, ein vergleichbarer Einstiegspreis. Für diesen Betrag erhält man eine zuverlässige Maschine, die sich leicht weiterverkaufen lässt und ein Kind zwei bis drei Saisons lang begleiten kann, bevor es nach einer 65 cc verlangt. Ein solider erster Schritt in die Welt des Geländefahrens, ohne Missklang und ohne böse Überraschung.
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