Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 200.0 ch @ 13500 tr/min (147.1 kW)
- Drehmoment
- 112.8 Nm @ 11500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13 : 1
- Bohrung × Hub
- 79 x 50.9 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique Diamond en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 190/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 855.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 199.00 kg
- Trockengewicht
- 179.00 kg
- Neupreis
- 18 499 €
Übersicht
Also, stellt man sich, ob Yamaha noch einen Hauch von Seele in sein Biest gesteckt hat? Im Jahr 2015 spielt die R1 nicht mehr. Sie kommt mit einem Gesicht eines Prototypen, der auf öffentlichen Straßen verloren scheint, einem Blick, der von LED-Leuchten verschlungen wird, und einer Silhouette, die direkt aus der Tech3-Garage zu stammen scheint. Vorbei an der kokettierenden, kurvigen Schönheit, Platz für die Rechenmaschine auf Rädern. Das Ziel ist kristallklar: den Thron in der Liga der Hypersportler zurückzuerobern. Damals erschien die vorherige R1 mit ihren 180 PS angesichts der kraftvollen BMW S 1000 RR fast wie eine nette Dame. Dieses Mal ist die Botschaft klar. Die Ingenieure haben den Schweißbrenner und die Titankolben gezückt, um einen 998 cm³-Block zu schmieden, der 200 PS bei 13.500 U/min abgibt. Es sind tatsächlich 200 PS, eine symbolische Marke, die mit Autorität überschritten wird, und ein Drehmoment von 112,8 Nm, das spät, sehr spät in den Drehzahlbereich kommt. Es ist nicht mehr eine Evolution, sondern eine mechanische Revolution.

Um diese Wut zu zähmen, hat Yamaha die schwere elektronische Artillerie eingesetzt. Der wahre Game-Changer ist das IMU, dieser sechsachsiale Inertialsensor, der dem Motorrad ein räumliches Bewusstsein verleiht. Übersetzung: Die Traktionskontrolle, das Antiblockiersystem und sogar das neue Anti-Wheelie reagieren nicht mehr stumpf, sondern antizipieren. Sie wissen, ob Sie geneigt sind, ob das Vorderrad abhebt, und passen die Leistung in Millisekunden an. Wir haben sogar einen kontrollierten Kupplungsmechanismus und einen Quickshifter. Im Vergleich zur R1 von 2010, die gerade erst begann, elektronische Pferde zu gewinnen, ist das ein Sprung in eine andere Dimension. Das Armaturenbrett ist ein TFT-Display im MotoGP-Stil, das alles anzeigt, vom Rundenzähler bis zur Leistungsanzeige. Für den anspruchsvollen Fahrer, der reine Leistung sucht, ist es ein Geschenk des Himmels. Für den Sonntagsausflügler grenzt es an ein überflüssiges Gadget.
Aber ein Sportmotorrad ist mehr als nur ein Motor und Codezeilen. Das Chassis wurde überarbeitet, um die Verbindung zwischen den 200 PS und dem Asphalt herzustellen. Das Deltabox-Chassis ist kompakter, der Radstand verkürzt und es wurden mit Besessenheit Kilo für Kilo abgenommen. Ergebnis: 199 kg fahrfertig. Magnesiumräder, ein leichterer Tank, alles fließt. Die KYB-Gabel mit 43 mm und der Monoshock sind ernsthaft, obwohl Puristen von den elektronischen Öhlins-Dämpfern der R1M-Version träumen würden. Das Bremssystem ist endlich radial mit 4-Kolben-Bremssätteln und Stahlflexbremsleitungen. Es ist kraftvoll, progressiv und das ABS ist gut integriert. Auf der Rennstrecke ist das Ganze von furchtloser Effizienz. Das Biest ist lebendig, präzise und sein Crossplane-Motor bietet eine unvergleichliche Traktion und einen rauen Sound. In der Stadt oder auf kurvenreichen Straßen kann es jedoch nervös, wenn nicht sogar etwas angespannt wirken. Der 855 mm hohe Sitz und die engagierte Fahrposition machen keine Kompromisse.

Also, wer ist sie? Die Yamaha YZF-R1 2015 ist eindeutig eine Streckenwaffe, die das Recht hat, auf der Straße zu fahren. Ihr Preis zu dieser Zeit, 18.499 €, platzierte sie im oberen Bereich, was durch die eingebaute Technologie gerechtfertigt war. Heute erfordert es, das Angebot von gebrauchten Yamaha YZF-R1 1000 Modellen von 2016 in Frankreich zu durchforsten, wo sie immer noch einen guten Wert repräsentiert. Sie richtet sich an den anspruchsvollen Rennfahrer oder den Technologiebegeisterten, dem die rohe Leistung einer S 1000 RR an Charakter mangelt. Im Vergleich zu einer R1 von 2009 ist es Tag und Nacht. Roher, radikaler, weniger vielseitig. Yamaha hat einen Teil seiner Seele dem Altar der Leistung geopfert. Ist das ein Fehler? Für diejenigen, die die Essenz des japanischen Sportmotorrads suchen, auf keinen Fall. Es ist eine Maschine, die brummt, quietscht und bei jeder Beschleunigung daran erinnert, warum wir uns in extreme Mechanik verlieben.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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