Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 180.0 ch @ 12500 tr/min (132.4 kW) → 182.0 ch @ 12500 tr/min (133.9 kW)
- Drehmoment
- 107.9 Nm @ 10500 tr/min → 114.7 Nm @ 10000 tr/min
- Verdichtungsverhältnis
- 12.7:1 → 12.7 : 1
- Bohrung × Hub
- — → 78 x 52.2 mm
- Kraftstoffsystem
- Injection → Injection Ø 45 mm
- Rahmen
- deltabox V double poutre en alu → Deltabox en aluminium
- Hinterradaufhängung
- Suspension AR monoamortisseur, déb : 130 mm → Mono-amortisseur, déb : 120 mm
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons → Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Hinterreifen
- 190/50-17 → 190/55-17
- Gewicht
- — → 206.00 kg
- Trockengewicht
- 177.00 kg → —
- Neupreis
- 13 790 € → 14 999 €
Motor
- Hubraum
- 998 cc
- Leistung
- 182.0 ch @ 12500 tr/min (133.9 kW)
- Drehmoment
- 114.7 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.7 : 1
- Bohrung × Hub
- 78 x 52.2 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 45 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- Deltabox en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 6 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 190/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 835.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 206.00 kg
- Neupreis
- 14 999 €
Übersicht
Man erinnert sich aller an den Schock. Um 2009 herum hat die Welt der Hypersportler einen heftigen Schlag erlitten, als die BMW S 1000 RR mit ihrer unglaublichen Leistung auf den Markt kam. Angesichts dieser neuen Ordnung schien die Yamaha YZF-R1 der damaligen Zeit, trotz ihres Titels in der WSBK, die Waffen niederlegen zu müssen. Die 2013er Version, diese hier, sollte die Antwort sein. Die Antwort war... subtil. Keine Revolution in der Leistung, sondern eine elektronische Verfeinerung, um den Kopf über Wasser zu halten.

Visuell muss man ein echter Fan sein, um diese R1 von 2013 von ihrer Vorgängerin zu unterscheiden. Yamaha spielte die Karte der Evolution, mit LED-Leuchten als stilisierte Tränen und einem neuen TCS, der Traktionskontrolle, als Hauptmarketingargument. Das System, das in sechs Stufen einstellbar ist, beruhigt endlich die Begierden des vierzylindrigen Motors mit seinem ausgeprägten Charakter. Denn unter der Verkleidung bleibt die Seele gleich: der berühmte Crossplane-Motor. Dieser 998 cm³-Block mit seiner um 270° versetzten Zündung produziert nicht mehr Leistung als zuvor. Es bleiben 182 PS bei 12.500 U/min, eine Leistung, die zwar sehr gesund ist, aber angesichts der mittlerweile üblichen 200 PS bei der Konkurrenz blass aussieht. Für diejenigen, die sich fragen, wie viele PS die Yamaha YZF-R1 1000 dieser Epoche hat, ist die Antwort klar: genug für alles, aber nicht mehr genug, um am Armaturenbrett zu beeindrucken.
Wo Yamaha brilliert, ist im Gefühl. Dieser Motor liefert sein Drehmoment von 114,7 Nm mit außergewöhnlicher Progressivität und Traktion, begleitet von einem rauhen Klang, der einzigartig ist. Auf der Rennstrecke ist es eine Präzisionswaffe mit einem Deltabox-Chassis, das immer noch sehr nervös ist, und radialen Monoblock-Bremsen von beißender Effizienz. Aber dieser rennstreckentaugliche Charakter hat seinen Preis im Straßenverkehr: ein Sitz in 835 mm Höhe, eine engagierte Fahrposition und ein 18-Liter-Tank, die oft an die Ordnung erinnern. Das ist kein Motorrad für gemütliche Ausflüge.

Für wen? Für den harten Pistenrennfahrer, der das Gefühl über die technischen Daten stellt, für denjenigen, der eine Hypersportler mit einem einzigartigen mechanischen Charakter sucht, fernab von der aseptischen Perfektion einiger Konkurrenten. Sein Neupreis von 15.000 Euro damals machte es zu einer Verpflichtung. Heute macht der Preis einer Yamaha YZF-R1 1000 von 2016 in Frankreich oder sogar eines Modells von 2013 auf dem Gebrauchtmarkt eine interessante Alternative, um auf diese Crossplane-Technologie zuzugreifen. Es ist ein Motorrad, das polarisiert: Manche werden ihm seinen Mangel an roher Leistung im Vergleich zu einer Kawasaki ZX-10R vorwerfen, andere werden seine einzigartige Kommunikation und seinen Rennmaschinen-Charakter lieben. Yamaha hat sein Lager gewählt, das der Emotion gegenüber der Höchstbietung. Ein gewagtes, aber nicht immer auf dem Papier erfolgreiches Spiel.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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