Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 992 cc
- Leistung
- 86.0 ch @ 9500 tr/min (68.4 kW)
- Drehmoment
- 97.0 Nm @ 5750 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 10.0:1
- Bohrung × Hub
- 94.0 x 71.5 mm (3.7 x 2.8 inches)
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Marelli electronic fuel injection, 45 mm throttle body
- Steuerung
- Desmodromic valve control
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Tubular steel trellis
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Dry multiplate with hydraulic control
- Vorderradaufhängung
- Showa 43 mm upside-down fully adjustable lightweight fork
- Hinterradaufhängung
- Progressive cantilever linkage with fully adjustable Öhlins monoshock with length adjustment. Aluminium swingarm
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- 148 mm (5.8 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 820.00 mm
- Radstand
- 1395.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 188.30 kg
- Trockengewicht
- 179.40 kg
- Neupreis
- 10 795 €
Übersicht
Motorrad: Ducati Supersport 1000 DS (2005)

Träumen Sie von einer Ducati, aber die Monster der 9XX-Reihe schrecken Sie mit ihrer reinen Aggressivität ab? Im Jahr 2005 hatte die Marke aus Bologna eine Antwort für diejenigen, die den sportlichen Charakter erleben möchten, ohne sich in die Raserei homologierter Superbikes zu stürzen: die Supersport 1000 DS. Dieses Motorrad ist keine radikale Neuerung, sondern gehört zu einer Linie, die seit Jahren das Image von Ducati geprägt hat. Sie präsentiert sich als eine zugängliche Alternative, ein Tor zur Welt der charaktervollen Zweizylinder, ohne die extremen Anforderungen eines 999.
Das Herzstück dieser SS 1000 ist ihr luftgekühlter Zweiventil-V2-Motor, ein 992 cm³-Block, der seine Genetik mit dem Monster 1000 und dem Multistrada der damaligen Zeit teilt. Mit 86 PS bei 9500 U/min und einem Drehmoment von 97 Nm, das bereits bei 5750 U/min verfügbar ist, kann es nicht mit der explosiven Kraftübertragung der japanischen Vierzylinder-Zeitgenossen konkurrieren. Seine Stärke liegt in einem breiten, fast fleischigen Schub, der mit ständiger Autorität aus den mittleren Drehzahlen heraus zieht. Es geht nicht um elektrische Spritzigkeit, sondern um einen robusten Schub, begleitet von einem tiefen Klang, der bei jeder Gasstoßbewegung die Eingeweide zusammenzieht. Es ist eine Mechanik, die man erlebt, mehr als man sie berechnet, ein Motor, der mit dem Fahrer in einen Dialog tritt, anstatt ihm Uppercuts zu versetzen.
Das Fahrwerkskomponenten, abgeleitet vom vorherigen 900, basiert auf einem Stahlrohr-Gitterrahmen, einer klassischen Architektur bei Ducati. Die Federung ist ernst zu nehmen: eine 43-mm Showa Upside-Down-Gabel, voll einstellbar, vorne und ein voll einstellbarer Mono-Öhlins-Dämpfer hinten, an einer Aluminium-Schwinge. Das angegebene Gewicht von 188 kg fahrfertig ist nicht leicht für die Kategorie, aber die Masse wird durch einen Radstand von 1395 mm gut eingedämmt. Die Sitzposition ist jedoch kompromisslos: 820-mm-Sattelhöhe, Körper nach vorne geneigt über Halbklemmungen, ständig gespannte Handgelenke. Dies ist kein komfortables Motorrad, sondern eine Maschine, die Sie körperlich fordert. Die Lenkung erfordert Kraftaufwand, das Fahren erfordert Überzeugung, um das Motorrad in die Kurve zu bringen. Aber diese Strenge wird als Gegenleistung durch Präzision und Stabilität belohnt, die es ermöglichen, das Potenzial mit einem gewissen Vertrauen auszuschöpfen.
Im Vergleich zu einer Suzuki SV 1000 aus derselben Zeit ist der Ansatz radikal unterschiedlich. Die Suzuki bietet eine einfachere Leistung, eine entspanntere Ergonomie, eine vielseitige, aber manchmal anonyme Effizienz. Die Ducati Supersport 1000 DS ist das Gegenteil: sie ist anspruchsvoll, ermüdend auf lange Strecken, aber sie strahlt eine intensive mechanische Persönlichkeit und eine emotionale Verbindung aus, die ihre Zahlen übersteigt. Für 10.795 € damals richtete sie sich an sportliche Tourenfahrer, die ein authentisches Erlebnis suchen, an jemanden, der in einem Motorrad einen charaktervollen Partner und nicht nur ein aseptisches Performance-Werkzeug sucht. Sie erreicht nicht 300 km/h, ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei etwa 220 km/h, aber jeder gefahrene Kilometer hinterlässt ein Gefühl, eine Erinnerung. Es ist ein Motorrad, das man nicht nur am Chronometer oder in der Spezifikation misst, sondern an der Dichte der Erinnerung, die es nach jeder Fahrt hinterlässt.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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