Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 999 cc
- Leistung
- 210.0 ch @ 13750 tr/min (154.5 kW)
- Drehmoment
- 112.6 Nm @ 11000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.3:1
- Bohrung × Hub
- 80.0 x 49.7 mm (3.1 x 2.0 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Electronic injection, variable intake pibe
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Wet sump
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Aluminium composite bridge frame, partially self-supporting engine
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Multiplate clutch in oil bath, anti-hopping clutch, mechanically controlled
- Vorderradaufhängung
- Upside-down telescopic fork 46 mm, compression and rebound stage adjustable.
- Hinterradaufhängung
- Aluminium swing arm, full floater pro, compression and rebound damping adjustable, adjustable preload
- Federweg vorne
- 120 mm (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 117 mm (4.6 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. ABS. Floating discs. Four-piston calipers.
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Floating disc. Single-piston caliper.
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 190/55-ZR17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 833.00 mm
- Radstand
- 1455.00 mm
- Länge
- 2073.00 mm
- Breite
- 848.00 mm
- Höhe
- 1151.00 mm
- Tankinhalt
- 16.50 L
- Gewicht
- 196.90 kg
- Trockengewicht
- 175.00 kg
- Neupreis
- 20 740 €
Übersicht
Sechzehn Jahre nachdem sie in die Eingeweide der japanischen und italienischen Konkurrenz geblasen hat, hat die BMW S 1000 RR nichts von ihrer Fähigkeit verloren, die Karten neu zu mischen. Die 2023er Version erfindet die Formel nicht neu, sie schärft sie. Und wenn man von einer bereits beeindruckenden Basis ausgeht, reicht das Schärfen aus, um den Druck auf eine Honda CBR 1000 RR-R und eine Ducati Panigale V4 aufrechtzuerhalten, die im gleichen Leistungsumfeld spielen.

Der Reihenvierzylinder-Motor mit 999 cm³ bleibt das Herzstück des Reaktors. Dank einer überarbeiteten Ansaugung und dem Shiftcam-System, das das Ventilspiel steuert, klettert der Leistungshöhepunkt auf 210 PS bei 13.750 U/min, das sind drei PS mehr als bei früheren Generationen wie der BMW S 1000 RR 2020 oder 2021. Das Drehmoment folgt der gleichen Logik mit 112,6 Nm bei 11.000 U/min. Diese Zahlen lesen sich nicht auf einem Datenblatt, sondern spürt man im rechten Unterarm. Die sekundäre Übersetzung hat sich ebenfalls weiterentwickelt, mit einer Ritzelkrone mit 46 Zähnen anstelle von 45: ein Detail im Anschein, ein spürbarer Unterschied bei den Beschleunigungen. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 302 km/h ist nicht nur ein Verkaufsargument, sondern das logische Ergebnis dieser Arbeit am Antriebsstrang.
Die Aerodynamik stellt die auffälligste Änderung an dieser BMW S 1000 RR 2023 dar. Die Winglets, die von der M 1000 RR übernommen wurden, flankieren die Gabel und erzeugen bei hohen Geschwindigkeiten bis zu 17 kg Anpressdruck. Konkret bleibt das Vorderrad bei Beschleunigung und beim Bremsen besser auf dem Boden, was es den elektronischen Helfern ermöglicht, mit größeren Spielräumen zu arbeiten. Der Rest der Karosserie hat nur diskrete Retuschen erfahren: einige Anpassungen an den Lufteinlässen, ein leicht erhöhter Scheibenwischer für besseren Schutz, eine Sitzhaube, die überarbeitet wurde. Nichts, was einen zweiten Blick in der Straße rechtfertigt, aber alles, was zählt, befindet sich unter dem Verkleidung.
Das Kohlefaser-Verbund-Chassis hat ebenfalls Aufmerksamkeit erhalten. Der Lenkkopfwinkel wurde um ein halben Grad geöffnet, der Spreizung der Gabel um 3 mm reduziert und der Radstand um 16 mm auf 1.455 mm verlängert. Diese koordinierten Änderungen verbessern die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und das Anlenken. Die Fahrwerke, eine 46-mm Upside-Down-Gabel und ein Hinterrad-Dämpfer, sind in allen Phasen einstellbar, wobei die DDC-Pilot-Dämpfung optional erhältlich ist. Bei 196 kg vollgetankt für 175 kg Trockengewicht weist die BMW S 1000 RR ein Leistungsgewicht auf, das nur wenige Gegner ruhig schlafen lässt.

Das Elektronik-Arsenal dieses S 1000 RR verdient es, genauer betrachtet zu werden. Die vier Fahrmodi im Standardmaß decken den Regenmodus bis zum Streckenmodus ab, drei zusätzliche Race Pro-Modi sind optional erhältlich. Die Slide Control, basierend auf Lenkwinkelsensoren, erlaubt ein kontrolliertes Schlenkern des Hinterrads im Ausgang einer Kurve gemäß einem vom Fahrer definierten Parameter. Der Brake Slide Assist spielt im gleichen Register beim Bremsen. Das Cornering-ABS, die neigungsabhängige Traktionskontrolle, der Launch Control und der bidirektionale Quickshifter vervollständigen das Ensemble. Die Hayes-Vierkolben-Bremssättel auf 320-mm-Scheiben funktionieren gut, aber in einer Kategorie, in der Brembo die direkte Konkurrenz ausrüstet, stellt sich die Frage nach einer Rückkehr zu italienischem Material. Das 165-mm-TFT-Display und der M Laptrigger-GPS gehören zur Serienausstattung, was mit einem Preis von 20.740 Euro konsistent ist.

Dieser Einstiegspreis positioniert die BMW S 1000 RR im oberen Bereich der serienmäßigen Sportmotorräder, aber das M-Paket mit Kohlefaserfelgen, dem Sport-Sattel und den Pro-Modi lässt die Rechnung schnell steigen. Dieses Motorrad richtet sich klar an Fahrer, die Rennstrecken frequentieren und ihre Ausrüstung kennen, nicht an Sonntagsfahrer, die eine einfache Handhabung suchen. Es verzeiht nichts an dem, der nicht bereit ist, belohnt aber großzügig den, der es ist. Für den Test der BMW S 1000 RR muss man vorbereitet sein.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS Pro
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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