Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 999 cc
- Leistung
- 210.0 ch @ 13750 tr/min (154.5 kW)
- Drehmoment
- 112.8 Nm @ 11000 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 80 x 49.7 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 48 mm
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- double poutre périmetrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 45 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 117 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 190/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 832.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 16.50 L
- Gewicht
- 198.00 kg
- Trockengewicht
- 175.00 kg
- Neupreis
- 21 500 €
Übersicht
Fünfzehn Jahre nachdem sie wie eine Ohrfeige auf den Sportmotorradmarkt kam, hat die BMW S 1000 RR ihre Ambitionen noch immer nicht im Schuppen abgetan. Geboren, um in der Superbike- und Endurance-Klasse zu gewinnen, benötigte sie einige Zeit, um ihre Titel zu erringen, wobei oft ihre stärkere Cousine, die M 1000 RR, die Lorbeeren auf den Podien einnahm. Auf der Straße ist es jedoch eine andere Sache, und diejenigen, die einmal den Gasgriff einer S 1000 RR verdreht haben, wissen das zu schätzen.

Für dieses Modelljahr 2026 diente das Update, das durch die Norm Euro 5+ auferlegt wurde, als Vorwand, um noch einen Schritt weiterzugehen. Die auffälligste Änderung fällt sofort ins Auge: Massive Winglets, direkt von der M inspiriert, die 35 % zusätzlichen Abtrieb im Vergleich zu den vorherigen erzeugen. Bei 300 km/h steigt der aerodynamische Druck am Vorderrad auf 23,1 kg, was die Fahrlinie in Kurven abflacht und die Arbeit des Wheelie-Kontrollsystems erleichtert. Für Streckenpiloten ist dies ein konkreter Vorteil. Für andere ist es vor allem eine recht direkte stilistische Absichtserklärung.
Unter den neugestalteten Verkleidungen bleibt der 999-ccm-Reihenvierzylinder einer der ausgereiftesten im Segment. Mit 210 PS bei 13.750 U/min, 112,8 Nm Drehmoment bei 11.000 U/min, variablem ShiftCam-Ventilsteuerung und einem Verdichtungsverhältnis von 13,3:1 muss der BMW S 1000 RR Motor nicht weiter aufgebohrt werden. Die zusätzlichen 6 PS gehen zur M 1000 RR, nicht zur S. Kluge Entscheidung: 210 PS in 198 kg voller Tankfüllung lassen bereits wenig Spielraum für Fehler. Der Gasgriff benötigt nun 58 Grad Drehbereich anstelle von 72, was die Betätigung verkürzt und die Reaktion noch direkter macht. Je nach Niveau mag man es oder fürchtet es.
Die Elektronik ist das eigentliche Jagdrevier dieser Weiterentwicklung. Sieben Fahrmodi sind nun serienmäßig verfügbar, darunter drei konfigurierbare Race Pro-Modi. Der Fahrer kann die Traktionskontrolle, das Eingreifen des Wheelie-Kontrollsystems, die Gasannahme, die Engine Braking auf drei Stufen, das ABS auf fünf Stufen, darunter eine für Slicks, feinjustieren und die Dynamic Brake Control aktivieren, die die Beschleunigung während des Bremsens unterdrückt. Dies ist das Paket, das Ducati oder Aprilia seit einigen Jahren mit ihren Panigale V4 und RSV4 anbieten, und das BMW hier mit einer Kalibrierungskonsistenz verfeinert, die nicht in Frage gestellt wird. Der BMW S 1000 RR Test in Race Pro-Konfiguration auf der Rennstrecke verspricht erhellend zu sein.

Im Bereich Fahrwerk bleiben die 45-mm-Marzocchi-Teleskopgabel und die 320-mm-Bremsscheiben mit radial befestigten Hayes-Bremssätteln mit vier Kolben unverändert, wobei eine willkommene Änderung vorgenommen wurde: Integrierte Leitungen im Vorderradkotflügel, um Luft zu den Bremssätteln zu zwingen und diese zu kühlen. Das perimetrische Aluminiumchassis, das bereits seit der Überarbeitung von 2023 seitlich versteift wurde, wurde nicht überarbeitet. Das 6,5-Zoll-TFT-Display, der bidirektionale Quickshifter und das Cornering-ABS gehören zur Serienausstattung. Pilotierte Fahrwerke, geschmiedete Räder und Traktionskontrolle sind weiterhin Optionen. Zu 21.500 Euro positioniert der BMW S 1000 RR Listenpreis gegenüber einer Ducati Panigale V4 oder einer Honda CBR1000RR-R Fireblade SP, in einem Segment, in dem jeder investierte Euro sich auf den Gasgriff bemerkbar macht.

Es ist keine Revolution. Es ist ein bereits ausgereiftes Sportmotorrad, das in aufeinanderfolgenden Schichten verfeinert wird, mit einer typisch bayerischen Präzision. Wer eine gebrauchte BMW S 1000 RR sucht, um Geld zu sparen, findet ausgezeichnete Basen in den Generationen 2020 oder 2023, die bereits sehr vollständig sind. Für Neulinge bietet dieses Modelljahr eine verbesserte Aerodynamik und eine feinere elektronische Steuerung, ohne ein Gleichgewicht zu stören, das seit Jahren besteht. Es ist weder ein Motorrad für Anfänger noch ein getarntes Tourenmotorrad, sondern ein Streckenwerkzeug, das man auf der Straße tolerieren kann, wenn man seine Spielregeln respektiert.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS Pro
- Nombre de mode de conduite : 7
- Taille de l'écran TFT couleur : 16,51 cm / 6.5 pouces
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Prise USB
- Aide au démarrage en côte (Hill Hold Control)
- Aide au départ arrêté (Launch Control)
- Contrôle de traction
- Contrôle anti wheeling
- Contrôle de glisse
- Embrayage anti-dribble
- Contrôle du frein moteur
- Limitateur de vitesse dans les stands
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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