Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1000 cc
- Leistung
- 184.0 ch @ 12500 tr/min (134.3 kW)
- Drehmoment
- 117.0 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- V4, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.0:1
- Bohrung × Hub
- 78.0 x 52.3 mm (3.1 x 2.1 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Kraftstoffsystem
- Injection. Airbox with front dynamic air intakes. Variable length intake ducts controlled via ECU. 4 Weber-Marelli Ø48-mm throttle bodies with 8 injectors and latest generation Ride-by-Wire engine management.
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Wet sump lubrication system with oil radiator and two oil pumps (lubrication and cooling)
- Zündung
- Magneti Marelli digital electronic ignition system integrated in engine control system, with one spark plug per cylinder and “stick-coilâ€-type coils
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Twin-spar adjustable aluminium frame, with castings and pressings.
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Multi-disc oil-bath, with mechanical slipper system
- Vorderradaufhängung
- Ohlins Racing upside-down fork, 43-mm stanchions (with Tin surface treatment). Low profile forged aluminium radial caliper mountings. Completely adjustable spring preload and hydraulic compression and rebound damping. Wheel travel: 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Twin sided aluminium swingarm. Ohlins piggyback shock absorber with adjustable spring preload, compression, rebound damping and length.
- Federweg vorne
- 120 mm (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 130 mm (5.1 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. ABS. Floating stainless steel disc
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Floating calliper with two 32mm isolated pistons
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 200/55-ZR17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 840.00 mm
- Bodenfreiheit
- 130.00 mm
- Länge
- 2040.00 mm
- Breite
- 735.00 mm
- Höhe
- 1120.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Trockengewicht
- 181.00 kg
Übersicht
Wenn Noale beschließt, wieder in die Liga der Großen aufzurüsten, dann nimmt es auch nicht halbherzig an. Die Aprilia RSV4 Factory 2011 ist das Ergebnis einer Überzeugung, die seit Jahren von Ingenieuren getragen wird, die die Rennstrecke besser kennen als ihr Wohnzimmer. Das 65-Grad-V4 mit 999 cm³, das auf Kompaktheit ausgelegt ist, ist keine Marketing-Entscheidung. Es ist eine Wahl von Ingenieuren, die von zentralisierter Masse und der Schlankheit der Verkleidung besessen sind. Und das spürt man schon beim ersten Blick auf die Maschine.

179 Kilogramm Trockengewicht bei 180 Pferdestärken bei 12.500 U/min und 115 Nm Drehmoment bei 10.000 U/min. Das Verhältnis ist brutal, fast unanständig für ein zugelassenes Motorrad. Die japanische Konkurrenz, allen voran die Yamaha R1, hatte diese Zahlen längst normalisiert, aber die Aprilia RSV4 Factory erreicht sie mit einer Motorarchitektur, die dem Motorrad eine Massenkonzentration verleiht, die Reihenvierzylinder einfach nicht erreichen können. Das geneigte V4 ist nicht nur eine akustische Signatur, sondern eine Konstruktionsphilosophie, die an die Glanzzeiten der Honda RC30 und RC45 erinnert, auf denen Mythen entstanden sind. Aprilia knüpft an diese Tradition an, aber mit den Werkzeugen von heute.
Die Factory-Version zeichnet sich durch Öhlins Racing-Federungen in Form von Upside-Down-Gabeln mit 43 mm Durchmesser aus, die vollständig in der Vorspannung, Kompression und Ausdehnung einstellbar sind. Der doppelseitige Aluminium-Schwingarm, direkt aus dem Superbike-Programm übernommen, verankert das Heck einer Maschine, deren Perimeter-Doppelrohrrahmen aus Aluminium zusätzlich ungewöhnliche Serien-Einstellmöglichkeiten bietet: verstellbarer Lenkervinkel, einstellbare Motorposition im Chassis, veränderbarer Schwingarm-Befestigungspunkt. Für diejenigen, die gerne ihre Einstellungen verfeinern, ist die Aprilia RSV4 Factory ein ernstzunehmendes Spielfeld. Für diejenigen, die einfach nur den Gasgriff drehen wollen, ist es eine Maschine, die Respekt und echte Fahrpraxis erfordert.

Brembo-Monoblock-Bremssättel mit radialer Montage auf doppelten Scheiben vorne sorgen für eine Bremsleistung, die der angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 304 km/h gerecht wird. Geschmiedete Aluminiumfelgen begrenzen die ungefederten Massen. Der 17-Liter-Tank bietet eine korrekte Reichweite für Streckenfahrten, die mit Straßentransporten unterbrochen werden, ohne jedoch ausgesprochen großzügig zu sein. Die 845 mm hohe Sitzhöhe wählt natürlich ihren Fahrer aus, kleinere Staturen müssen Kompromisse eingehen. Der Bodenabstand von 130 mm verbietet Ambitionen für eine große Reisemaschine, niemand wird das leugnen.

Zum Zeitpunkt der Einführung mit 19.990 Euro ausgewiesen, bleibt die gebrauchte Aprilia RSV4 Factory heute eine ernstzunehmende Gelegenheit für alle, die eine Sportmaschine mit viel Temperament und einem echten Rennstrecken-Pedigree suchen. Es ist kein Anfängermotorrad, noch ist es für diejenigen gedacht, die den Komfort einer Pendelfahrt suchen. Es ist eine Sportmaschine, die von Leuten entworfen wurde, die Motorräder fahren lassen, und das zeigt sich in jedem Detail, vom Gangwahlschalter bis zur Position der Lufteinlässe unter den Scheinwerfern. Der Kauf einer Aprilia RSV4 Factory, unabhängig vom Baujahr, bedeutet den Kauf einer klaren Absicht: schnell, gut und ohne Kompromisse zu fahren.
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