Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 118.4 ch @ 14500 tr/min (85.3 kW)
- Drehmoment
- 67.7 Nm @ 10500 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.1:1
- Bohrung × Hub
- 67.0 x 42.5 mm (2.6 x 1.7 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Electronic injection
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Schmierung
- Wet sump
- Zündung
- TCI
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Compact Deltebox, lightweight magnesium subframe
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Quick Shift System
- Vorderradaufhängung
- Telescopic fork, 43mm
- Hinterradaufhängung
- Swingarm
- Federweg vorne
- 120 mm (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 120 mm (4.7 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc. Hydraulic
- Hinterradbremse
- Single disc. Hydraulic.
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17M/C
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17/C
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 850.00 mm
- Radstand
- 1405.00 mm
- Bodenfreiheit
- 130.00 mm
- Länge
- 2040.00 mm
- Breite
- 695.00 mm
- Höhe
- 1150.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 185.00 kg
- Neupreis
- 13 499 €
Übersicht
Die Kategorie 600 hat sie noch eine Seele auf unseren Straßen? Die Antwort, leider, ist ein klares und deutliches Nein. Der europäische Markt hat das Kapitel der reinen Supersportler umgeschlagen und diese Asphaltbiester ohne natürlichen Lebensraum zurückgelassen. Aber Yamaha hat seine Legende nicht begraben. Es hat sie lediglich dorthin verlegt, wo sie noch brüllen kann: auf der Rennstrecke. Die Yamaha R6 Race ist das kompromisslose Eingeständnis, dass das Reich dieses Motorrads nicht mehr die Straße, sondern die Rennstrecke ist. Eine brutale Feststellung, die das Biest von seinen Fesseln befreit.

Für 13.499 Euro mag der Preis der Yamaha R6 Race 2023 salzig erscheinen, besonders im Vergleich zum angekündigten Preis für die neue Honda CBR600RR, die mit 11.699 Euro erwartet wird. Aber dieser Vergleich ist irreführend. Die Honda zielt noch auf die Straße. Die R6 Race hingegen ist eine blanke Waffe, befreit von jeglichem Homologationszubehör. Es ist kein auf der Straße entkerntes Motorrad, sondern eine einsatzbereite Rennbasis. Für einen ernsthaften Streckenrennfahrer ist dies ein Ticket für die höchste Arena mit bewährter Genetik. Übrigens gibt es Finanzierungslösungen wie einen Leasingvertrag (LOA), um die Sache zu versüßen, mit Angeboten um 13.999 Euro über 49 Monate.
Unter der Verkleidung, die die aggressive DNA der R1 und der MotoGP M1 teilt, schlägt ein Herz, das nichts von seiner Leidenschaft verloren hat. Der Reihenvierzylinder mit 599 cm³ leistet 118,4 Pferdestärken bei 14.500 U/min. Sicher hat Euro4 einige Pferde gekostet, aber was für ein Orchester! Das Drehmoment ist König, das Drehmoment von 67,7 Nm kommt hoch, und es erfordert eine Arbeit mit dem Sechsganggetriebe, um die Quintessenz daraus zu extrahieren. Genau das hat ihren Ruf und ihre sechs Weltmeistertitel in der WorldSSP gefestigt. Das angegebene Gewicht von 185 kg fahrfertig, erleichtert durch einen Magnesium-Unterrahmen und einen neugestalteten Tank, verspricht eine katzenartige Agilität.
Wo Yamaha wirklich in Vorleistung getreten ist, ist bei der Elektronikausstattung und dem Fahrwerk. Die Traktionskontrolle mit sechs Stufen, die drei Einspritzkennlinien (D-Mode) und der Quickshifter QSS sind direkte Übernahmen von der großen Schwester. Die Bremsanlage mit radialen Monoblock-Bremssätteln und 320-mm-Scheiben hat absolute Autorität. Die 43-mm-Telegabel und der voll einstellbare Hinterrad-Dämpfer bieten einen offenen Dialog mit dem Asphalt. Dieses Motorrad ist nicht zum Cruisen gedacht; sein tiefer Lenker, sein 850-mm-Sattel und sein 17-Liter-Tank definieren eine reine Angriffshaltung.
Für wen ist dieses Motorrad gedacht? Klar nicht für Anfänger, noch für den Sonntagsfahrer. Die Yamaha R6 Race richtet sich an erfahrene Streckenrennfahrer, an ambitionierte Amateur-Rennfahrer, die eine zuverlässige und äußerst effiziente Plattform suchen, um ihre Rekorde zu brechen. Ihr wahres Potenzial entfaltet sich mit dem GYTR-Kit, das eine Akrapovic-Auspuffanlage, eine programmierbare ECU und eine Racing-Verkleidung bietet und das serienmäßige Motorrad in ein echtes Raketenteil verwandelt. Im Vergleich dazu wirkt eine Kawasaki Ninja ZX-6R für 12.599 Euro fast zivilisiert. Die R6 Race übernimmt ihre Rolle ohne Beschönigung: Sie ist ein Performance-Tool, Punkt. Sie muss nicht mehr so tun, als wäre sie straßenzugelassen, und das ist es, was sie so ehrlich und so furchterregend in den Händen desjenigen macht, der weiß, wie man sie dorthin bringt, wo sie am besten ist.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 3
- Jantes aluminium
- Shifter
- Indicateur de vitesse engagée
- Contrôle de traction
- Embrayage anti-dribble
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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