Schlüsselleistung

150 ch
Leistung
🔧
998 cc
Hubraum
⚖️
220 kg
Gewicht
🏎️
250 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
815 mm
Sitzhöhe
18.0 L
Tankinhalt
💰
9 499 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
998 cc
Leistung
150.0 ch @ 11000 tr/min (110.3 kW)
Drehmoment
105.9 Nm @ 8000 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
11.5:1
Bohrung × Hub
77 x 53,6 mm
Ventile/Zylinder
5
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection

Fahrwerk

Rahmen
en alu coulé sous pression
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée Ø nc, déb : 130 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 130 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 320 mm, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
190/50-17
Hinterreifendruck
2.90 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
815.00 mm
Tankinhalt
18.00 L
Gewicht
220.00 kg
Trockengewicht
199.00 kg
Neupreis
9 499 €

Übersicht

Wenn ein Motorrad nur noch in einer einzigen Farbe im Katalog geführt wird, ist die Botschaft unmissverständlich. Die Yamaha FZ1 1000 Fazer erreicht 2015 das Ende ihrer Laufbahn, nach fast einem Jahrzehnt in dieser Form. Dennoch wäre es respektlos, diese Maschine auf ein Auslaufmodell zu reduzieren. Denn seit der ersten Fazer 1000, die 2001 erschien, hat Yamaha das Konzept des großen halbverkleideten Roadsters mit seltener Beständigkeit weiterentwickelt. Der Jahrgang 2015 bleibt ein solides Angebot für alle, die einen vielseitigen Vierzylinder suchen, ohne sich finanziell zu ruinieren – mit einem Preis von 9 499 Euro steht sie in direkter Konkurrenz zu den damaligen Suzuki Bandit 1250 oder Kawasaki Z1000SX.

Yamaha FZ1 1000 FAZER

Unter dem 18-Liter-Tank schlägt ein Reihenvierzylinder mit 998 cc, direkt abgeleitet von der R1 der Jahrgänge 2004-2005. Yamaha hat ihn für den Straßeneinsatz neu abgestimmt, doch die Zahlen sprechen für sich: 150 PS bei 11 000 U/min und 105,9 Nm Drehmoment bei 8 000 Touren. Das ist üppig. Der Motor, per elektronischer Einspritzung versorgt (im Gegensatz zur alten FZS 1000 mit ihren Vergasern), verfügt über fünf Ventile pro Zylinder – eine technische Signatur, die typisch für Yamaha ist. Mit einem Verdichtungsverhältnis von 11,5:1 und einer Bohrung/Hub von 77 x 53,6 mm hat man ein Triebwerk, das gerne dreht und gleichzeitig ab den mittleren Drehzahlen kräftig anspricht. Das Sechsganggetriebe und der Kettenantrieb verrichten ihre Arbeit ohne Überraschungen.

Das Fahrwerk steht dem in nichts nach. Der Aluminiumrahmen in Druckgusstechnik, inspiriert von dem der älteren FZ6, aber für die höhere Leistung neu dimensioniert, nimmt vorne eine umgekehrte telehydraulische Gabel und hinten ein Zentralfederbein auf, beide mit 130 mm Federweg. Die Bremsanlage stützt sich auf zwei 320-mm-Scheiben mit Vierkolben-Bremssätteln vorne, ergänzt durch eine 245-mm-Scheibe hinten. Die Bereifung in 120/70-17 und 190/50-17 ermöglicht ein gutes Gripniveau. Auf dem Papier ist das stimmig und gut dimensioniert für eine sportliche Tourenmaschine mit 220 kg fahrfertig.

Das Design der Fazer behält die Halbverkleidung bei, die ihr gegenüber der Naked-Version ihre Persönlichkeit verleiht. Der Windschutz ist ausreichend, um Landstraßenkilometer komfortabel abzuspulen, und die Silhouette bewahrt den aggressiven Charakter, der für die großen Yamaha-Modelle jener Epoche typisch ist. Der Auspuff mit seinem ungewöhnlichen Profil lässt niemanden gleichgültig. In Sachen Ergonomie können die Sitzhöhe von 815 mm und der durch die Breite des Vierzylinders bedingte Kniewinkel für kleinere Fahrer problematisch sein. Auch die Agilität in der Stadt ist nicht ihre Stärke, besonders im Vergleich zur nackten FZ1, die sich leichter anfühlt. Es ist eindeutig ein Motorrad, das für Touren über Landstraßen und etwas längere Alltagsstrecken gemacht ist, nicht für den Stadtslalom.

Eine neue Yamaha FZ1 1000 Fazer zu finden ist heute kaum noch möglich, da das Modell kurz nach 2015 aus dem Katalog verschwand. Auf dem Gebrauchtmarkt hingegen gibt es reichlich gepflegte Exemplare, wobei die Jahrgänge 2006, 2007 und 2013 besonders häufig vertreten sind. Zuverlässig und mechanisch erprobt dank ihrer R1-Basis, altert die Fazer 1000 mit Würde. Sie richtet sich an Motorradfahrer, die Charakter ohne die Radikalität eines Supersportlers suchen, ehrliche Vielseitigkeit und ein überschaubares Budget. Im Vergleich zu den heutigen, mit Elektronik vollgepackten Standards wirkt sie wie eine Maschine aus einer anderen Zeit – und genau das macht auch ihren Reiz aus.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : ABS en option

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.67 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.48 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
148.2 ch/L
In der Kategorie Allround · Hubraum 499-1996cc (1631 verglichene Motorräder)
Leistung 148 ch Top 3%
22 ch Median 72 ch 141 ch
Gewicht 220 kg Leichter als 49%
176 kg Median 217 kg 265 kg
L/G-Verhältnis 0.67 ch/kg Top 1%
0.15 Median 0.35 0.57 ch/kg

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