Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 805 cc
- Leistung
- 52.0 ch @ 6500 tr/min (36.5 kW)
- Drehmoment
- 65.0 Nm @ 5000 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 9.4 : 1
- Bohrung × Hub
- 83.0 x 74.4 mm (3.3 x 2.9 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Carburettor
Fahrwerk
- Rahmen
- double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- 5-speed
- Endantrieb
- Shaft drive (cardan) (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 140 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 105 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc
- Hinterradbremse
- Expanding brake
- Vorderreifen
- 150/80-16
- Vorderreifendruck
- 2.00 bar
- Hinterreifen
- 180/70-15
- Hinterreifendruck
- 2.25 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 700.00 mm
- Radstand
- 1645.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 267.00 kg
- Trockengewicht
- 239.00 kg
- Neupreis
- 8 399 €
Übersicht
Kann eine japanische Custom von Anfang der 2000er Jahre angesichts des Ansturms von Harleys und anderen Indians heute noch Charme haben? Nehmen wir die Suzuki VL 800 Intruder Volusia 2001. Dieses Modell, das die Marauder ersetzte, hat den Weg der Gelassenheit anstelle von Übermaß gewählt. Mit ihrem V-Twin mit 805 cm3, der 52 PS und 65 Nm Drehmoment leistet, ist man weit entfernt von einem Traktionsbären. Der wassergekühlte Motor, der jedoch wie wassergekühlt ausgeführt ist, ist ein Musterbeispiel für Mäßigung: Er liefert seine Leistung ohne Rucke, ohne schlechtes Benehmen, aber auch ohne Euphorie. Neben einer Harley Sportster der damaligen Zeit wirkt sie etwas schläfrig, aber gerade das ist ihr Credo.

Der wahre Test der Suzuki VL 800 Intruder Volusia findet auf der Urlaubsstraße statt. Ihr klassischer Custom-Rahmen und der Radstand von 1645 mm versprechen Stabilität, und das wird eingehalten. Die Sitzposition ist entspannend, die Sitzbank, die 70 cm über dem Boden liegt, ist erreichbar, und die Kardanwelle sorgt für einen seidig-sanften Antrieb ohne aufwändigen Wartungsaufwand. Mit ihren 267 kg im vollgetankten Zustand lässt sie sich überraschend einfach in der Stadt manövrieren, obwohl der 16-Liter-Tank daran erinnert, dass man es hier mit dem Flanieren, nicht mit dem Rasen, zu tun hat. Die Federungen filtern, obwohl einfach, Unebenheiten korrekt aus, was jede Fahrt zu einem Moment der Entspannung macht. Es ist eine Maschine, die Sie nicht ermüdet, konzipiert für den Fahrer, der die Reise dem Leistungssport vorzieht.
Dennoch ist nicht alles perfekt in diesem idyllischen Bild. Der begrenzte Bodenfreiheit und die manchmal etwas knappen 52 PS auf Landstraßen können denjenigen frustrieren, der gerne das Tempo erhöhen würde. Die Bremsanlage, mit ihrer einzigen Scheibe vorne, erledigt den Job ohne mehr, ganz im Stil einer Mechanik, die für eine entspannte Einstellung gedacht ist. Und es gibt dieses Detail, das nervt: der teilweise mit Kunststoff verkleidete Schwingarm, eine falsche Note auf einer Custom, die so sehr auf Chrome-Look und imposante Formen setzt. Sie leiht sich ihren Stil übrigens stark von der großen Intruder 1500, als eine vernünftigere und erschwinglichere Version.
Letztendlich findet diese Suzuki Volusia ihr Publikum bei Fahranfängern oder Senioren, die ein unkompliziertes Custom-Motorrad suchen, oder bei Roadster-Erfahrenen, die eine andere Form der Gelassenheit erleben möchten. Ihr damaliger Neupreis von rund 8400 Euro machte sie zu einer glaubwürdigen und kostengünstigeren Alternative zu den US-Produktionen. Heute stellt sie auf dem Gebrauchtmarkt ein zuverlässiges und wirtschaftliches Einsteigticket in die Welt der Cruiser dar. Sie wird Sie nicht am Handgelenk packen, Sie nicht bei jeder Beschleunigung erzittern lassen, aber sie wird Ihnen Kilometer der Ruhe mit dezenter Eleganz bieten. Eine ehrliche Maschine, ohne Anspruch, die ihre Rolle als Passagierschiff auf ruhigen Straßen voll und ganz akzeptiert.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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