Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 750 cc
- Leistung
- 93.0 ch @ 10500 tr/min (68.4 kW)
- Drehmoment
- 69.6 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- combiné air / huile
- Verdichtungsverhältnis
- 10.7 : 1
- Bohrung × Hub
- 70 x 48.7 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 290 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 150/70-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 790.00 mm
- Tankinhalt
- 20.00 L
- Trockengewicht
- 200.00 kg
- Neupreis
- 6 999 €
Übersicht
Motorrad: Suzuki GSX-F 750 (2000)

Erinnerst du dich an diese Zeit, kurz vor dem Jahr 2000, als alle Hersteller versuchten, ein Sport-GT-Modell in ihr Programm zu integrieren? Suzuki hatte die Antwort, und sie hieß GSX-F 750. Nicht die Schönste, mit diesem etwas seltsamen „Bio-Design“, das bis heute polarisiert, aber ein Motorrad, das ein massives Argument hatte: ihren Preis. Für unter 7000 Euro neu bot sie einen ordentlichen Schlag für die Honda VFR 800 und Triumph Sprint ST der damaligen Zeit. Man kaufte sich eine Hubraumgröße, eine vollständig verkleidete Silhouette und einen bewährten Motor.
Denn das Herz der Suzuki GSX-F 750 ist eine alte Bekannte. Ein 750 cm³-Block, der von den GSX-R übernommen wurde, aber für den Straßeneinsatz gedämpft wurde. Er leistet 93 PS, was nicht unerheblich ist, aber vor allem sein Drehmoment von 69,6 Nm den Ton angibt. Im unteren Drehzahlbereich ist er weich, fast zu poliert. Überholte 6000 Touren, er erwacht und findet sportlichere Klangfarben, mit diesem kleinen Hintergrund von Vibrationen, der an seine Ursprünge erinnert. Für eine GT ist das ein ehrlicher Charakter, aber man muss zugeben, dass das Leistungsloch zwischen 4000 und 6000 U/min spürbar ist. Das Getriebe ist hingegen recht starr, typisch für Suzuki-Modelle dieser Generation.
Das Problem bei dieser Suzuki GSX-F 750 von 1998 oder 2000 ist, dass sie diesen hausgemachten Makel beibehalten hat: etwas billige Fahrwerke. Das Hinterrad ist zu trocken, und die Vorderräder, eine 41-mm-Gabel, fehlt es an Stabilität, wenn das Tempo zunimmt. Bei hohen Geschwindigkeiten auf einer wellenförmigen Landstraße kann sie nervös werden, und die Bremsleistung, mit ihren Zweipistikkolben-Bremssätteln, fehlt es eindeutig an Biss. Hier sieht man den Unterschied zu einer VFR, die viel rigoroser ist. Auf der anderen Seite ist der Komfort für einen einzelnen Fahrer korrekt. Die leicht vorgebeugte Sitzposition auf den Halterlenkern ist gut für lange Strecken, und die Verkleidung bietet guten Schutz.
Also, für wen? Ganz klar, für den Reisenden, der ein komplettes und verkleidetes Motorrad sucht, ohne sich zu ruinieren. Die Suzuki GSX-F 750 gebraucht ist ein ausgezeichneter Deal, vorausgesetzt, man akzeptiert ihre Grenzen. Sie wird nie eine Präzisionswaffe wie ein Sportmotorrad oder eine Rolls der Landstraßen wie einige deutsche GTs sein. Aber sie hat eine echte Vielseitigkeit, einen 20-Liter-Tank und diese legendäre Zuverlässigkeit der Suzuki-Viertaktmotoren. Es ist eine ehrliche Maschine, ohne Schnörkel, die Dienstleistungen für ein knappes Budget erbringt. Wenn du auf der Suche nach einem ersten großen Tourenmotorrad bist und dich die Jugendfehler der Fahrwerke nicht abschrecken, verdient sie einen genauen Blick.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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