Schlüsselleistung

80 ch
Leistung
🔧
600 cc
Hubraum
⚖️
229 kg
Gewicht
🏎️
203 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
785 mm
Sitzhöhe
20.0 L
Tankinhalt
💰
6 299 €
Neupreis
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Technische Daten

Changements 2003 2002

Keine Unterschiede zwischen diesen beiden Baujahren.

Motor

Hubraum
600 cc
Leistung
80.0 ch @ 10500 tr/min (58.8 kW)
Drehmoment
55.9 Nm @ 9500 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
combiné air / huile
Verdichtungsverhältnis
11.3:1
Bohrung × Hub
62.6 x 48.7 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT

Fahrwerk

Rahmen
Double berceau tubulaire en acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø 41mm, déb : 130 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 130 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 290 mm, étrier 2 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.25 bar
Hinterreifen
150/70-17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
785.00 mm
Tankinhalt
20.00 L
Gewicht
229.00 kg
Trockengewicht
202.00 kg
Neupreis
6 299 €

Übersicht

Wer erinnert sich noch daran, dass man Anfang der 2000er Jahre eine vollverkleidete Vierzylinder-600er für gerade einmal 6 299 Euro bekommen konnte? Die Suzuki GSX-F 600 2002 besetzte damals eine Nische, die sonst niemand begehrte: die der mittelgroßen, vollverkleideten Tourenmaschine – zugänglich, ohne sportlichen Anspruch. Eine so schmale Nische, dass sie dort konkurrenzlos regierte, während Honda Hornet oder Yamaha Fazer auf die Karte des halbverkleideten Roadsters setzten. Die GSX-F hingegen stand voll und ganz zu ihrer von der 750er geerbten Vollverkleidung, mit diesem leicht altmodischen bio-organischen Design, dem untypischen Blick und dem unverkennbaren Rücklicht.

Suzuki GSX-F 600

Auf der technischen Seite leistet der 600-cc-Reihenvierzylinder 80 PS bei 10 500 U/min bei einem Drehmoment von 55,9 Nm bei 9 500 U/min. Bescheidene Zahlen, die zur Philosophie der Maschine passen. Der über gute alte Vergaser gespeiste Motor zeigt sich im mittleren Drehzahlbereich zahm, verlangt aber nach hohen Drehzahlen, um wirklich etwas spüren zu lassen. Das ist das Gesetz des japanischen Vierzylinders jener Epoche: Unter 6 000 U/min schnurrt der Motor höflich vor sich hin, ohne echte Überzeugung. Darüber erwacht er und schiebt ordentlich bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 203 km/h. Nichts Atemberaubendes, aber mehr als genug, um gelassen auf Land- und Autobahnen unterwegs zu sein.

Der Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen verrät eine Konstruktion, die bis ins Jahr 1988 zurückreicht. Die 41-mm-Telegabel und das Federbein hinten bieten jeweils 130 mm Federweg, was für die Straße ausreicht, ohne im ersten etwas forsch angefahrenen Kreisverkehr zu glänzen. Die Bremsanlage mit zwei 290-mm-Scheiben vorne und Zweikolben-Sätteln erledigt ihre Arbeit ohne besonderen Enthusiasmus. Von einer GSX-R ist man weit entfernt, und das ist auch richtig so: Die anvisierte Kundschaft sucht keine reine Leistung. Wie viel wiegt eine Suzuki GSX-F 600? Rechnen Sie mit 229 kg fahrfertig, 202 kg trocken. Das ist gewichtig, aber die niedrige Sitzhöhe von 785 mm und der gut platzierte Schwerpunkt machen die Maschine bei niedriger Geschwindigkeit handlich. Der 20-Liter-Tank erlaubt eine komfortable Reichweite sowohl für den Alltag als auch für Wochenendtouren.

Die Sitzposition, leicht nach vorne geneigt, deutet auf ein sportlich-touristisches Temperament hin, ohne in den Diskomfort von Stummellenkerern zu verfallen. Auf den großen Achsen, in schnellen Kurven, die geschmeidig durchfahren werden, zeigt die Suzuki GSX-F 600 ihre beste Seite. Stabilität ist ihre größte Stärke. Verlangen Sie von ihr jedoch nicht die Agilität einer modernen Sportmaschine in engen Kurvenkombinationen: Das Gewicht und die Geometrie erfordern vorausschauendes Fahren, ein methodisches Hineinlegen in die Schräglage statt ungestümer Angriffslust. Es ist eine Fahrschule alter Schule, die Flüssigkeit belohnt statt Brutalität.

Für wen ist dieses Motorrad gemacht? Vor allem für Anfänger und Führerscheinneulinge, zumal es sie auch in einer auf 34 PS gedrosselten Version gab. Aber auch für pragmatische Motorradfahrer, die eine zuverlässige, wartungsgünstige Maschine wollen, die alles kann, ohne irgendetwas außergewöhnlich zu machen. Die Suzuki GSX-F 600, gebaut von 1988 bis 2006 mit nur geringfügigen kosmetischen Überarbeitungen, bleibt ein Musterbeispiel mechanischer Ehrlichkeit. Sie lügt nicht über das, was sie ist. Und in einem Markt, in dem jeder Hersteller das Blaue vom Himmel verspricht mit immer weiter aufgeblähten Leistungszahlen, hat diese Aufrichtigkeit selbst zwanzig Jahre später etwas Erfrischendes.

Praktische Infos

  • Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
  • La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.34 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.24 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
131.5 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 300-1200cc (3978 verglichene Motorräder)
Leistung 79 ch Top 70%
27 ch Median 118 ch 209 ch
Gewicht 229 kg Leichter als 14%
168 kg Median 202 kg 249 kg
L/G-Verhältnis 0.34 ch/kg Top 74%
0.18 Median 0.58 1.07 ch/kg

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