Schlüsselleistung

80 ch
Leistung
🔧
600 cc
Hubraum
⚖️
229 kg
Gewicht
🏎️
203 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
785 mm
Sitzhöhe
20.0 L
Tankinhalt
💰
6 299 €
Neupreis
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Technische Daten

Changements 2000 2001

Keine Unterschiede zwischen diesen beiden Baujahren.

Motor

Hubraum
600 cc
Leistung
80.0 ch @ 10500 tr/min (58.8 kW)
Drehmoment
55.9 Nm @ 9500 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
combiné air / huile
Verdichtungsverhältnis
11.3:1
Bohrung × Hub
62.6 x 48.7 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT

Fahrwerk

Rahmen
Double berceau tubulaire en acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø 41mm, déb : 130 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 130 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 290 mm, étrier 2 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.25 bar
Hinterreifen
150/70-17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
785.00 mm
Tankinhalt
20.00 L
Gewicht
229.00 kg
Trockengewicht
202.00 kg
Neupreis
6 299 €

Übersicht

Wer erinnert sich noch daran, dass es eine Zeit gab, in der eine vollverkleidete 600er etwas anderes sein konnte als ein radikaler Sportler? Die Suzuki GSX-F 600, von 1989 bis 2002 im Handel, besetzte eine mittlerweile nahezu ausgestorbene Nische: die der mittelgroßen Tourer mit Vollverkleidung, ganz ohne Rennstreckenambitionen. Beim Modelljahr 2001 hat sich an der Rezeptur kein Jota geändert. Man findet den bewährten Reihenvierzylinder mit 600 cc wieder, vergaserbeatmet, der 80 PS bei 10 500 U/min und ein Drehmoment von 55,9 Nm bei 9 500 U/min leistet. Bescheidene Zahlen im Vergleich zu den GSX-R, R6 und anderen CBR 600 F derselben Ära, doch die Bestimmung ist eine grundlegend andere.

Suzuki GSX-F 600

In Sachen Ergonomie setzt die Suzuki GSX-F 600 auf Zugänglichkeit. Mit einer Sitzhöhe von lediglich 785 mm und einem Gewicht von 229 kg vollgetankt gibt sie kleineren Staturen und Anfängern Sicherheit. Die Sitzposition neigt sich leicht nach vorne, gerade genug, um sportlich zu wirken, ohne auf langen Strecken den Rücken zu ruinieren. Der 20-Liter-Tank ermöglicht eine ordentliche Reichweite zwischen zwei Tankstopps – ein Punkt, den die Tourer jener Zeit wie die Kawasaki ZZ-R 600 teilten. Für alle, die sich fragen, wie viel eine Suzuki GSX-F 600 wiegt: Die Waage zeigt 202 kg trocken an, was sie im Mittelfeld ihrer Generation platziert.

Der Vierzylinder zeigt sich im mittleren Drehzahlbereich zahm, verlangt aber nach Drehzahl, um seine Leistung freizugeben. Unter 6 000 U/min hängt der Motor träge am Gas. Man muss die Drehzahlen suchen, um einen Hauch von echtem Schub zu spüren. Wie viel Leistung hat die Suzuki GSX-F 600? Ihre 80 PS reichen, um die Maschine auf 203 km/h Spitze zu bringen, doch niemand kauft dieses Motorrad, um Bestzeiten zu jagen. Der Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen verrät eine Konstruktion aus den späten Achtzigern. Die telehydraulische 41-mm-Gabel und das Zentralfederbein hinten, beide auf 130 mm Federweg ausgelegt, erledigen ihre Arbeit ohne Schnörkel. In langgezogenen Kurven bei zügigem Tempo ist die Stabilität tadellos. Sobald man jedoch im kurvigen Geläuf das Tempo anzieht, erinnern die mangelnde Rahmensteifigkeit und die weichen Federelemente schnell an die Grenzen des Konzepts.

Die Bremsanlage folgt derselben utilitaristischen Logik: zwei 290-mm-Scheiben vorne mit Zweikolben-Sätteln, eine einzelne 240-mm-Scheibe hinten. Nichts Blamables, aber auch nichts, das zum Angriff einlädt. Bereits die Suzuki GSX F 600 1993 bot diese Konfiguration – der Beweis, dass Suzuki es in fast zehn Jahren Bauzeit nicht für nötig hielt, an diesem Posten etwas zu ändern. Ein Kaufhindernis für alle, die ein Minimum an Biss erwarten, aber stimmig mit der gelassenen Philosophie des Gefährts.

Zum Preis von 6 299 Euro im Jahr 2001 angeboten und in einer auf 34 PS gedrosselten Version für den damaligen A2-Führerschein erhältlich, zielte die GSX-F 600 klar auf den Einsteiger oder den sparsamen Vielfahrer, der eine Verkleidung wollte, ohne sich zu ruinieren. Gegenüber der Honda CBR 600 F, raffinierter, aber teurer, oder der Kawasaki ZZ-R 600, leistungsstärker, spielte die Suzuki die Karte des Tiefstpreises und der mechanischen Einfachheit. Auf dem Gebrauchtmarkt ist sie heute eine Maschine, die nie kaputtgeht und für fast nichts zu haben ist. Nicht die aufregendste 600er, auch nicht die schönste mit ihrem bio-organischen Design, das von der 750 abgekupfert wurde. Aber eine ehrliche Reisebegleiterin, zuverlässig und ohne böse Überraschungen, die das Verdienst hat, nur das zu versprechen, was sie auch halten kann.

Praktische Infos

  • Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
  • La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.34 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.24 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
131.5 ch/L
In der Kategorie Sport · Hubraum 300-1200cc (3978 verglichene Motorräder)
Leistung 79 ch Top 70%
27 ch Median 118 ch 209 ch
Gewicht 229 kg Leichter als 14%
168 kg Median 202 kg 249 kg
L/G-Verhältnis 0.34 ch/kg Top 74%
0.18 Median 0.58 1.07 ch/kg

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