Schlüsselleistung
Technische Daten
- Hubraum
- 249 cc → 250 cc
- Leistung
- — → 40.0 ch (29.4 kW)
- Verdichtungsverhältnis
- 13.2:1 → 13.9 : 1
- Bohrung × Hub
- 76.0 x 54.8 mm (3.0 x 2.2 inches) → 78.0 x 52.3 mm (3.1 x 2.1 inches)
- Nockenwellen
- — → 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Carburettor. Keihin EFI, throttle body 42 mm → Injection Ø 44 mm
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC) → —
- Schmierung
- Pressure lubrication with 2 oil pumps → Forced oil lubrication with 2 Eaton pumps
- Zündung
- Keihin EMS → Contactless, controlled, fully electronic ignition system with digital ignition timing adjustment
- Starter
- Kick → Electric
- Rahmen
- Central double-cradle-type 25CrMo4. Subframe: Aluminium. → Central tube frame made of chrome molybdenum steel tubing
- Getriebe
- 6-speed → 5-speed
- Kupplung
- Wet mDouble disk clutch, operated hydraulically → Wet multi-disc clutch / hydraulically operated
- Vorderradaufhängung
- WP USD 48 mm (1.89 in) → WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA CC
- Hinterradaufhängung
- WP-Monoshock with linkage → WP Suspension 5018 BAVP DCC
- Federweg vorne
- 185 mm (7.3 inches) → 300 mm (11.8 inches)
- Federweg hinten
- 185 mm (7.3 inches) → 317 mm (12.5 inches)
- Vorderradbremse
- Single disc → Single disc. Brake calipers on floating bearings
- Hinterradbremse
- Single disc → Single disc. Brake calipers on floating bearings
- Vorderreifen
- 80/100-21 → 80/100-21
- Hinterreifen
- 100/90-19 → 100/90-19
- Bodenfreiheit
- 375.00 mm → 376.00 mm
- Trockengewicht
- 99.90 kg → 102.80 kg
- Neupreis
- — → 8 450 €
Motor
- Hubraum
- 250 cc
- Leistung
- 40.0 ch (29.4 kW)
- Motortyp
- Single cylinder, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 13.9 : 1
- Bohrung × Hub
- 78.0 x 52.3 mm (3.1 x 2.1 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 44 mm
- Schmierung
- Forced oil lubrication with 2 Eaton pumps
- Zündung
- Contactless, controlled, fully electronic ignition system with digital ignition timing adjustment
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Central tube frame made of chrome molybdenum steel tubing
- Getriebe
- 5-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet multi-disc clutch / hydraulically operated
- Vorderradaufhängung
- WP Suspension Up Side Down 4860 MXMA CC
- Hinterradaufhängung
- WP Suspension 5018 BAVP DCC
- Federweg vorne
- 300 mm (11.8 inches)
- Federweg hinten
- 317 mm (12.5 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc. Brake calipers on floating bearings
- Hinterradbremse
- Single disc. Brake calipers on floating bearings
- Vorderreifen
- 80/100-21
- Hinterreifen
- 100/90-19
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 992.00 mm
- Radstand
- 1495.00 mm
- Bodenfreiheit
- 376.00 mm
- Tankinhalt
- 7.50 L
- Trockengewicht
- 102.80 kg
- Neupreis
- 8 450 €
Übersicht
Fünf aufeinanderfolgende MX2-Weltmeistertitel – das erfindet man nicht. Als Jeffrey Herlings 2012 den Titel auf einer KTM 250 SX-F holt, bestätigt er nur, was in den Fahrerlager seit mehreren Saisons geflüstert wird: Mattighofen hat das ausgereifteste Crossmotorrad seiner Klasse gebaut. Für 2014 haben die österreichischen Ingenieure nicht alles neu erfunden, sie haben verfeinert. Und im Motocross auf höchstem Niveau macht jedes gewonnene Gramm, jede verbesserte Tausendstelsekunde Motoransprache den Unterschied zwischen der ersten und zweiten Stufe des Podiums aus.

Der Chrom-Molybdän-Stahlrahmen bleibt das Rückgrat der Maschine. Das ist keine triviale Wahl gegenüber den japanischen Konkurrentinnen, die vermehrt auf Aluminium-Perimeterkonstruktionen setzen. KTM steht dazu: Die Längssteifigkeit dieser profilierten Rohre, kombiniert mit einer präzise abgestimmten Torsion, liefert eine direkte Lenkung, die Wettkampfpiloten ab den ersten Kurven zu schätzen wissen. Der Schwingarm aus Aluminiumguss, per Computersimulation berechnet, spielt dieselbe Melodie: geringes Gewicht, maximale Robustheit, präzise definiertes Flex-Verhalten. Für 2014 wurden Kettenführung und Befestigungen überarbeitet – ein scheinbar kleines Detail, das eine Besessenheit für Zuverlässigkeit unter extremer Belastung widerspiegelt.
Die WP-Federung verdient besondere Aufmerksamkeit. Die 48-mm-Upside-down-Gabel erhält optimierte Einstellungen und größere Federwege, um die heftigen Stöße bei Wettkampfsprüngen besser abzufangen. Zug- und Druckstufe lassen sich schnell und ohne Spezialwerkzeug einstellen. Der Heckdämpfer bietet eine High-Speed- und Low-Speed-Einstellung in der Druckstufe, was eine Anpassung der Maschine an radikal unterschiedliche Streckenprofile ermöglicht. Das ist die Art von Ausstattung, die früher ausschließlich auf werksvorbereiteten Maschinen zu finden war.
Der 249,9-cc-Einzylinder ist das eigentliche Thema. Der DACT-Zylinderkopf mit DLC-beschichteten Kipphebeln, die Titanventile mit 32,5 mm Einlass und 26,5 mm Auslass, das Verdichtungsverhältnis von 13,9:1 – alles ist auf hohe Drehzahlen bis 14.000 U/min ausgerichtet. Die angegebenen 40 PS bei einem Trockengewicht von 102,8 kg positionieren das Leistungsgewicht auf einem Niveau, das kaum eine Konkurrentin erreicht. Das Getriebe wechselt für den Modelljahrgang 2014 von sechs auf fünf Gänge, was 250 Gramm Gewichtsersparnis und präzisere Schaltvorgänge im Wettkampfgeschehen bedeutet. Die Keihin-Einspritzanlage mit 44-mm-Drosselklappen sorgt für ein direktes Gasansprechverhalten ohne die Latenzzeit, die weniger gut abgestimmte Systeme bisweilen verrät. Die Kennfeldabstimmung ist per Computer-Tool zugänglich, was Feinabstimmungen je nach Streckenbedingungen ermöglicht.
Wer heute eine gebrauchte KTM 250 SX-F fährt, insbesondere Modelljahrgänge von 2018 bis 2022, wird feststellen, dass diese technische Basis von 2014 nie grundlegend in Frage gestellt, sondern lediglich weiterentwickelt wurde. Die neueren Versionen, von der KTM 250 SX-F 2020 bis zur KTM 250 SX-F 2023, einschließlich der 2021 KTM 250 SX-F Factory Edition mit ihren hochwertigen Ausstattungsdetails, bauen auf denselben Grundprinzipien auf. Zum Marktstart für 8.450 Euro richtete sich die Maschine von 2014 ausschließlich an Wettkampfpiloten oder erfahrene Fahrer, die bereit waren, ihre Fähigkeiten voll auszuschöpfen. Das ist kein Einsteigermotorrad: Die Sitzhöhe von 992 mm und das auf rohe Leistung ausgerichtete Motorcharakter reservieren sie für jene, die bereits wissen, wohin sie die Räder setzen. Anfänger werden hier nicht fündig werden. Die anderen finden hier eine Maschine mit nur einem einzigen Anspruch – und der wird eingehalten.
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