Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Kühlung
- LyEPMQYEvNiquid
- Bohrung × Hub
- 81.TuTiSCNhD9uY30 x 48.5 mm (3.2 x 1.9 inches)
- Zündung
- KeiGGOslt7dlclNYhin EMS
- Starter
- EZRWOrlectric
Fahrwerk
- Rahmen
- Central double-cradle-type 25CrMo4 steefxCDOja9Sll
- Getriebe
- 5-sVX0Kx0kpeed
- Endantrieb
- Chain ozPUk (final drive)
- Kupplung
- Wet multi-disc clutch, Brembo hydrau0RWoWI43jlics
- Vorderradaufhängung
- WP XACT-USD, Ø 48 mj7bEeTvk0Dm
- Hinterradaufhängung
- WP XACT Monosh9kyjQ4IVCaxwock with linkage
- Federweg vorne
- 310 mmuzntuHndT0JmI (12.2 inches)
- Federweg hinten
- z6PBnwO300 mm (11.8 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- h6mOhBLNmgxjDpSingle disc
- Hinterradbremse
- Sxhc7Q5yingle disc
- Vorderreifen
- 83VUbAnM0/100-21
- Hinterreifen
- mwOgVNecb7dnV9D110/90-19
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 958.00 mm
- Bodenfreiheit
- 359.00 mm
- Tankinhalt
- 7.20 L
- Trockengewicht
- 101.00 kg
Übersicht
Neunundneunzig Kilogramm auf der Trockengewichtswaage, 45 PS aus einem 249,9 cm³ Einzylinder, eine Sitzhöhe von 950 mm, die den Fahrer sofort in Angriffsposition bringt. Die KTM 250 SX-F versucht nicht, auf dem Papier zu überzeugen – sie setzt ihre Argumente auf gestampfter Erde durch, im Lärm und Staub der Motocross-Pisten. Und auf genau diesem Terrain wagen es nur wenige Maschinen, ihr die Stirn zu bieten.

Was diesen Motor von seinen direkten Konkurrenten, der Yamaha YZ250F oder der Honda CRF250R, unterscheidet, ist die Dichte seiner Architektur. Der DOHC-Block mit vier Ventilen pro Zylinder, mit einer Bohrung von 78 mm und einem Hub von 52,3 mm, weist ein Verdichtungsverhältnis von 14,4:1 auf, das keinerlei Zweifel an seinen Absichten lässt. Hinzu kommen Titanventile, die über DLC-beschichtete Kipphebel zur Reibungsreduzierung betätigt werden, eine 44-mm-Keihin-Einspritzanlage, gesteuert von einem ECU, das den eingelegten Gang in Echtzeit erkennt – und man erhält einen Motor, der bei jedem Gasöffnen mit einer verblüffenden Direktheit reagiert. Die KTM 250 SX-F 2020 schiebt kräftig, gewiss, aber sie schiebt mit einer Ablesbarkeit, die Amateurfahrer ebenso schätzen werden wie Profis.
Der hydrogeformte Chrom-Molybdän-Rohrrahmen arbeitet in direkter Synergie mit der 48-mm-WP-Upside-down-Gabel, einstellbar auf 310 mm Federweg, und dem hinteren WP-Monodämpfer mit 300 mm. Dieses vollständig einstellbare Fahrwerksduo – hinten in Hoch- und Niedergeschwindigkeitsdruckstufe, vorne in Druckstufe und Zugstufe mit je 30 Rasterpositionen – hebt das Motorrad in puncto Abstimmungsgenauigkeit in eine eigene Kategorie. Der einteilige druckgegossene Schwingarm erlaubt Radstandsanpassungen, um sich verschiedenen Streckenkonfigurationen anzupassen. Die Brembo-Wave-Scheiben mit 260 mm vorne und 220 mm hinten vervollständigen ein Bremspaket, das präzise anspricht, ohne jemals brutal zuzubeißen.
Die Elektronik der KTM 250 SX-F 2020 verdient es, ohne Herablassung erwähnt zu werden. Der Kennfeldwahlschalter am Lenker ermöglicht das Umschalten zwischen zwei Leistungskurven, die Aktivierung der Traktionskontrolle auf nassen Streckenabschnitten oder die Aktivierung der Startsteuerung vom Gate aus – eine Funktion, die noch vor einigen Jahren ausschließlich Supercross-Maschinen vorbehalten war. Der elektrische Mitsuba-Starter, gespeist von einer 2-Ah-Lithium-Ionen-Batterie, ist im Wettkampf unverzichtbar geworden, und KTM hat es verstanden, ihn zu integrieren, ohne das Gesamtgewicht zu belasten. Für diejenigen, die eine KTM 250 SX-F gebraucht suchen oder zwischen den Jahrgängen schwanken: Diese elektronische Weiterentwicklung ist ein echtes Argument gegenüber früheren Versionen.
Der einzige Punkt, bei dem man differenziert bleiben kann, betrifft den 7-Liter-Tank, der für den reinen Renneinsatz stimmig, für einen längeren Freizeitgebrauch jedoch einschränkend ist. Die Sitzhöhe von 950 mm erfordert zudem eine entsprechende Körpergröße, was dieses Modell eindeutig auf bereits erfahrene Fahrer ausrichtet und weniger auf Einsteiger, die ihr erstes Crossmotorrad suchen. Mit einem Preis von 9.499 Euro positioniert sich die KTM 250 SX-F im oberen Segment der MX2-Klasse, auf gleichem Niveau wie die japanischen Premium-Konkurrenten, jedoch mit einem Serienausstattungsniveau, das andere Marken ohne einen zweiten Gang zur Kasse nicht bieten können.
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