Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1352 cc
- Leistung
- 198.0 ch @ 9500 tr/min (145.6 kW)
- Drehmoment
- 153.0 Nm @ 7500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12 : 1
- Bohrung × Hub
- 84 x 61 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 44 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- monocoque en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43 mm, déb : 117 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 122 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 250 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.90 bar
- Hinterreifen
- 190/50-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 800.00 mm
- Tankinhalt
- 22.00 L
- Gewicht
- 250.00 kg
- Trockengewicht
- 211.00 kg
- Neupreis
- 16 099 €
Übersicht
Wenn Kawasaki beschließt, eine ohnehin schon maßlose Maschine noch weiter zu treiben, entsteht die ZZR 1400 Performance Edition. Im Jahr 2010 ist das Segment der Hypersport-Grand-Tourer kein einfaches Pflaster: Die Suzuki Hayabusa hält mit ihren eigenen Argumenten die Stellung, und der Wettbewerb zeigt keine Gnade. Kawasaki antwortet auf seine Weise – das heißt, ohne halbe Maßnahmen.

Der Motor bleibt dieser Reihenvierzylinder mit 1352 cc, 198 PS bei 9500 U/min und 153 Nm Drehmoment bei 7500 U/min. Das sind Zahlen, die die Dinge ins rechte Licht rücken: 250 kg vollgetankt, eine angegebene Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h, ein Verdichtungsverhältnis von 12:1. Die Maschine hat nie Anspruch auf Leichtigkeit erhoben, gleicht das jedoch durch rohe Leistung aus, die jede Diskussion im Keim erstickt. Es ist kein Motorrad, das man bändigt; es ist ein Motorrad, mit dem man verhandelt.
Die „Performance Edition" begnügt sich nicht mit einem zusätzlichen Aufkleber. Der Akrapovic-Schalldämpfer ersetzt die Serienanlage, erleichtert das Heck um rund 6,5 kg und öffnet die Motoratmung mit ausreichender Großzügigkeit, um der Endabrechnung einige PS hinzuzufügen. Der klangliche Gewinn ist unmittelbar, die Linie wird schlanker, und das Temperament der Maschine nähert sich eher einem reinrassigen Sportler als einem verkleideten Grand Tourer. Eine Soziusabdeckung strafft die Silhouette am Heck, während eine neu gestaltete Verkleidungsscheibe den aerodynamischen Schutz über dem Cockpit verbessert. Das sind keine kosmetischen Details: Jede Modifikation zielt darauf ab, das tatsächliche Fahrerlebnis zu verändern.
Die Zielgruppe ist klar: der erfahrene Fahrer, der einen Grand Tourer will, der eine deutsche Autobahn ohne Gaswegnehmen bewältigen kann, aber bereit ist, den Nervenkitzel nicht zugunsten des Komforts zu opfern. Der 800 mm hohe Sattel bleibt zugänglich, der 22-Liter-Tank erlaubt lange Etappen, und die 43-mm-Upside-down-Gabel in Verbindung mit dem hinteren Einzeldämpfer bewältigt die Masse mit einer Kompetenz, die die angegebenen 250 kg nicht unbedingt vermuten lassen. Die Bremsen – zwei 310-mm-Scheiben vorne mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln – sind der möglichen Geschwindigkeit durchaus gewachsen.
Zu 16.099 Euro positioniert sich die Performance Edition über der Standardversion und rechtfertigt diesen Aufpreis ohne übermäßige Erklärungen: Die Akrapovic-Anlage allein kostet beim Kauf mehrere Hundert Euro, und die ästhetische Stimmigkeit des Gesamtpakets ist unbestreitbar. Der Hauptkritikpunkt an dieser ZZR bleibt struktureller Natur: Es ist eine schwere Maschine, die Respekt verlangt, ein Motorrad für versierte Fahrer, die wissen, was sie tun, sobald der Gasgriff in der Hand liegt. Anfänger gehen weiter, alle anderen wissen bereits, ob es das Richtige für sie ist.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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