Schlüsselleistung
Technische Daten
- Hubraum
- 1890 cc → 1811 cc
- Leistung
- 90.0 ch (66.2 kW) → 84.0 ch (61.8 kW)
- Drehmoment
- 167.7 Nm @ 2800 tr/min → 150.0 Nm @ 3000 tr/min
- Verdichtungsverhältnis
- 11 : 1 → 9.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 103.2 x 113 mm → 101 x 113 mm
- Vorderreifen
- 130/60-19 → 130/90-16
- Tankinhalt
- 20.80 L → 21.00 L
- Gewicht
- 431.00 kg → 430.00 kg
- Trockengewicht
- 417.00 kg → 415.00 kg
- Neupreis
- 40 990 € → 38 990 €
Motor
- Hubraum
- 1811 cc
- Leistung
- 84.0 ch (61.8 kW)
- Drehmoment
- 150.0 Nm @ 3000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 49°, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 9.5 : 1
- Bohrung × Hub
- 101 x 113 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 54 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- en aluminium moulé
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Courroie
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 46 mm, déb : 119 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 114 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 300 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 300 mm, étrier 4 pistons
- Vorderreifen
- 130/90-16
- Vorderreifendruck
- 2.48 bar
- Hinterreifen
- 180/60-16
- Hinterreifendruck
- 2.83 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 673.00 mm
- Tankinhalt
- 21.00 L
- Gewicht
- 430.00 kg
- Trockengewicht
- 415.00 kg
- Neupreis
- 38 990 €
Übersicht
Was kostet eine Indian Roadmaster Elite? Genug, um zweimal nachzudenken, bevor man den Kaufvertrag unterschreibt. Für 38 990 Euro spielt die Indian Roadmaster Elite 2019 in der Liga der exklusivsten amerikanischen Luxusliner. Und genau dort will sie sein. Indian hat beschlossen, mit seiner Elite-Reihe Harley-Davidsons CVO-Modellen Konkurrenz zu machen, und die Roadmaster stellt den Gipfel dieses Anspruchs dar. Ein 430 kg schweres Flaggschiff vollgetankt, dreißig Stunden lang von Hand lackiert, veredelt mit 24-Karat-Blattgold auf einer zweifarbigen Lackierung in Wildfire Red Candy und Thunder Black Crystal. Von einem simplen Limited-Edition-Aufkleber ist man hier weit entfernt.

Unter dieser Prunkkarosserie schlägt ein 49-Grad-V-Twin mit 1811 cm3, bestückt mit zwei Ventilen pro Zylinder und einem Verdichtungsverhältnis von 9,5:1. Die angegebenen 84 PS wirken auf dem Papier bescheiden, doch das Drehmoment erzählt die wahre Geschichte. 150 Nm stehen bereits ab 3 000 U/min bereit, übertragen durch ein Sechsganggetriebe und einen Riemenantrieb. Dieser Twin will nicht mit hohen Drehzahlen beeindrucken, er schiebt kräftig und aus niedrigen Lagen, mit einer Geschmeidigkeit, die perfekt zum Programm passt. Drei Mappings (Tour, Standard, Sport) erlauben es, das Ansprechverhalten anzupassen, und ein System zur Zylinderabschaltung im Stand erspart dem Fahrer das Braten der Oberschenkel im Stau. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h, was das Temperament der Maschine gut einordnet. Hier geht es nicht um ein Sportmotorrad, hier geht es um ein rollendes Wohnzimmer.
Beim Fahrwerk nimmt der Aluminiumgussrahmen eine 46-mm-Telegabel mit 119 mm Federweg vorne und ein Mono-Federbein mit 114 mm Federweg hinten auf. Die Bremsanlage setzt auf eine Doppelscheibe mit 300 mm Durchmesser und Vierkolben-Bremszangen vorne sowie eine einzelne Scheibe gleichen Durchmessers hinten. Reifen in 130/90-16 und 180/60-16 stellen den Kontakt zum Asphalt sicher, und die Sitzhöhe von 673 mm erleichtert trotz der imposanten Ausmaße das Handling. Der 21-Liter-Tank gewährleistet eine ordentliche Reichweite, um Kilometer zu fressen, ohne alle hundert Kilometer anhalten zu müssen.

Die Ausstattung rechtfertigt die Rechnung zumindest teilweise. Elektrisch verstellbare Windschutzscheibe, beheizbare Sitzbank und Griffe, Tempomat, schlüsselloser Start, 17,8-cm-Ride-Command-Touchscreen mit GPS und Bluetooth. Das 600-Watt-PowerBand-Audiosystem, doppelt so stark wie bei der Standardversion, verfügt über einen dynamischen Neunband-Equalizer, der die Umgebungsgeräusche je nach Fahrtempo automatisch kompensiert. Die verchromten Pinnacle-Rückspiegel, die gebrandeten Fahrertrittbretter und die Leder-Armlehnen für den Beifahrer vervollständigen das Bild. Jedes Detail atmet die Sorgfalt der Verarbeitung, vom allgegenwärtigen Chrom bis zu den Zierleisten an den Schutzblechen.

Bleibt die Frage der Positionierung. Wer eine gebrauchte Indian Roadmaster Elite sucht, findet in den Jahrgängen 2018, 2020 oder 2021 sehr ähnliche Leistungen zu einem günstigeren Budget. Gegenüber der Harley-Davidson CVO Limited oder Road Glide CVO setzt die Roadmaster Elite ein gewichtiges Argument: diese handwerkliche Lackierung und Liebe zum Detail, die Milwaukee nicht in genau dieser Form bietet. Für den betuchten Fernfahrer, der zu zweit in fürstlichem Komfort einen Kontinent durchqueren will, mit einer Soundanlage, die das Grollen des V-Twin übertönt, erfüllt diese Maschine alle Kriterien. Sie richtet sich weder an Anfänger noch an Rennstreckenfahrer, sondern an jene, die die Straße als Ziel an sich betrachten. Und bei diesem Preis sollte das Ziel besser weit entfernt sein.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
- Bluetooth
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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