Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 110.0 ch @ 12500 tr/min (81.0 kW)
- Drehmoment
- 63.0 Nm @ 10000 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.0:1
- Bohrung × Hub
- 67.0 x 42.5 mm (2.6 x 1.7 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- double poutre en alu
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
- Federweg vorne
- 120 mm (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 120 mm (4.7 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Dual disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17 58W
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17 73W
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 810.00 mm
- Radstand
- 1390.00 mm
- Bodenfreiheit
- 135.00 mm
- Länge
- 2065.00 mm
- Breite
- 685.00 mm
- Höhe
- 1135.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 199.00 kg
- Trockengewicht
- 170.00 kg
- Neupreis
- 9 907 €
Übersicht
Motorrad: Honda CBR 600 F (2002)

Oft wird mich gefragt, welche Sportmaschine den besten Kompromiss für einen Tourenfahrer bietet, der auch etwas Pfeffer sucht. Ich antworte fast immer mit einer Referenz, einem Modell, das einen Teil der Geschichte geschrieben hat: die Honda CBR 600 F. Nehmen wir die Version 2002, die eine Übergangszeit markiert, die man auf dem Kleinanzeigenmarkt noch relativ günstig findet.
Sie kommt mit einem neuen Gesicht, inspiriert von der SP-1, und vor allem mit der Technologie, die zum Standard wird: der Einspritzung. Aber Honda bleibt seiner Philosophie treu und verwandelt diese Sportmaschine nicht in eine exklusive Maschine. Sie bleibt dieses Motorrad, das alles kann. Zu dieser Zeit hat sie sogar eine radikalere Schwester, die FS, für diejenigen, die von der Rennstrecke träumen. Aber die F, mit ihrem doppelten Aluminium-Rohrrahmen und ihren 199 kg vollgetankt, ist die andere Wahl, die der Besonnenheit. Vergleichen Sie ihre Sitzposition, ihren 810 mm hohen Sattel, mit dem einer zeitgenössischen Yamaha R6. Der Unterschied ist offensichtlich: hier kann man Kilometer zurücklegen, ohne zu einem Wrack zu werden. Ihr 18-Liter-Tank bestätigt dies, sie ist zum Reisen gemacht.
Der Motor, dieser 599 cm³-Reihenvierzylinder, ist die Seele der Maschine. Mit 110 PS bei 12.500 U/min und 63 Nm Drehmoment bei 10.000 U/min ist er nicht der brutalste in seiner Klasse. Eine R6 oder sogar eine Kawasaki ZX-6R aus dieser Zeit können beeindruckendere Zahlen aufweisen. Aber hier spielt die Honda CBR 600 F ihr Spiel. Sie ist nicht brutal im unteren Drehzahlbereich, ihre PGM-FI-Einspritzung sorgt für einen progressiven Aufbau. Die Leistung kommt wirklich dann, wenn der Tacho um die 10.000 Touren herum liegt, und sie begleitet Sie bis in die hohen Bereiche, ohne unangenehme Rucke. Es ist ein kultivierter, fast pädagogischer Motor, der sogar einem Fahrer mit A2-Führerschein nach einer ernsthaften Drosselung entsprechen könnte. Er bestraft Sie nicht für einen Fehltritt in der Drehzahl.
Und diese Philosophie findet sich in ihrem Fahrverhalten wieder. Die 43-mm-Gabel und der Monoschwingarm mit ihren 120 mm Federweg sind nicht für den Einsatz auf der Rennstrecke ausgelegt. Sie filtern die Unebenheiten der Straße ab und bieten einen Komfort, den man bei einer Sportmaschine nicht erwartet. Um sie in die Kurve zu bringen, braucht es eine leichte Ermutigung, sie ist nicht so nervös wie ein reiner Streckenrennrad, aber sobald sie geneigt ist, ist sie stabil, präzise und verzeiht viel. Die Bremsen, zwei Scheiben vorne, eine hinten, sind effektiv, aber nicht aggressiv. Alles ist darauf ausgelegt, dass Sie Spaß haben, ohne Stress.
Also, wer sollte nach einer Honda CBR 600 F 2002, oder sogar einer Version 2011 oder 2012 suchen? Der Fahrer, der eine authentische Sportmaschine möchte, die Geschwindigkeiten von 250 km/h erreichen kann, aber körperliche Tortur ablehnt. Der sportliche Tourenfahrer, der tägliche Nutzer, der etwas Aufregung sucht, oder sogar der ernsthafte Anfänger, der eine progressive Maschine sucht. Es ist ein Motorrad, das nur wenige größere Mängel hat, wenn man akzeptiert, dass es nicht das Böseste auf einer Rennstrecke ist. Ihr Neupreis von rund 9900 Euro war bereits ein Argument. Heute stellt sie auf dem Gebrauchtmarkt einen sicheren Wert dar, eine Sportmaschine, die ihrer Vielseitigkeit seit ihren Anfängen, wie 1991 oder 1995, treu geblieben ist. Wenn Ihre Suche in einem Motorradforum um eine Sportmaschine kreist, die man täglich nutzen kann, bleibt die CBR 600 F, von 1989 bis 2012, eine äußerst relevante Antwort.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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