Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 115.0 ch @ 13000 tr/min (84.6 kW)
- Drehmoment
- 67.7 Nm @ 10800 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.2:1
- Bohrung × Hub
- 67 x 42,5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 38 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique double poutre alu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 45 mm, déb : 125 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 320 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 180/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 830.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 193.00 kg
- Trockengewicht
- 163.00 kg
- Neupreis
- 8 999 €
Übersicht
Wer erinnert sich noch daran, wie Kenny Roberts Jr. auf seiner RGV 500 in den Farben von Telefonica Movistar als Sieger über die Ziellinie fuhr und im Jahr 2000 Weltmeister wurde? Suzuki hat es offensichtlich nicht vergessen. Um diese Erinnerung in Blech zu verewigen, hat der Hersteller aus Hamamatsu beschlossen, seine 600 GSX-R des Jahrgangs 2002 in die blau-gelbe Lackierung zu kleiden, die einst die Tribünen der Grands Prix zum Beben brachte. Eine auf 500 nummerierte Exemplare limitierte Serie, nicht weniger. Die Art von Detail, die ein Seriensportmotorrad zum Sammlerstück macht, noch bevor es seinen ersten Kilometer abgespult hat.

Unter der Festtagslackierung steckt die GSX-R 600 in Bestform. Ihr Reihenvierzylinder mit 599 ccm leistet 115 PS bei 13.000 U/min bei einem Drehmoment von 67,7 Nm, das bei 10.800 Touren anliegt. Zahlen, die sie in der Spitzengruppe ihrer Kategorie platzieren, direkt im Windschatten der damaligen Yamaha R6. Der Unterschied: Die Suzuki bestraft einen nicht für jeden gefahrenen Kilometer. Ihre Ergonomie bleibt alltagstauglich, die auf 830 mm thronende Sitzbank ruiniert auf langen Strecken nicht den Rücken, und ihr 18-Liter-Tank ermöglicht eine ordentliche Reichweite zwischen zwei Tankstellen. Die GSX-R 600 hat schon immer auf die Karte des intelligenten Kompromisses zwischen reiner Leistung und Alltagsnutzung gesetzt. Und sie spielt sie gut aus.
Was das Fahrwerk betrifft, hat Suzuki ungeniert aus dem Werkzeugkasten der 750 geschöpft. Aluminium-Brückenrahmen in Doppelbalken-Bauweise, 45-mm-Upside-down-Gabel, Zentralfederbein hinten, Bremsanlage mit zwei 320-mm-Scheiben, die von Vierkolben-Sätteln gepackt werden. Das Ganze verpackt in 163 kg Trockengewicht. Für eine 600er dieser Generation schlicht bemerkenswert. Vollgetankt klettert das Gewicht auf 193 kg, was immer noch im Rahmen bleibt. Diese Leichtigkeit spürt man überall. In der Stadt schlängelt sich die Maschine mühelos durch den Verkehr. Auf der Landstraße wechselt sie mit chirurgischer Präzision die Schräglage. Und auf der Rennstrecke belohnt sie den Fahrer, der es wagt, sie bis an ihre Grenzen zu treiben – bis zur angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h.
Die heikle Frage bleibt der Preis. Mit 8.999 Euro im Jahr 2002 verlangte Suzuki einen nicht unerheblichen Aufpreis gegenüber der Standardversion – für eine Sonderlackierung und eine gravierte Nummer auf dem Rahmenschild. Technisch kein einziger Unterschied. Das ist das Prinzip einer Replica. Man kauft die Geschichte, das Prestige, die Seltenheit. Für den Fahrer, der einfach eine sportliche, effiziente und vielseitige 600er sucht, erledigte die Standard-GSX-R exakt dieselbe Arbeit für weniger Geld. Doch für den Sammler oder den leidenschaftlichen Grand-Prix-Fan stellten diese 500 Exemplare eine Eintrittskarte zu einem kleinen Stück Legende dar. Zwanzig Jahre später dürften diejenigen, die den richtigen Riecher hatten und sie in der Garage behalten haben, ihre Entscheidung nicht bereuen.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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