Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1063 cc
- Leistung
- 62.0 ch @ 7570 tr/min (45.6 kW)
- Drehmoment
- 85.3 Nm @ 2500 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 8.3 : 1
- Bohrung × Hub
- 95 x 75 mm
- Ventile/Zylinder
- 2
- Nockenwellen
- 1 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- Double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Cardan
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 140 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 113 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 282 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 130/90-16
- Hinterreifen
- 170/80-15
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 690.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Trockengewicht
- 261.00 kg
- Neupreis
- 9 500 €
Übersicht
Ein japanischer Cruiser, der von amerikanischem Flair träumt. Die Drag Star Classic von Yamaha, die 2005 auf den Markt kam, ist die direkte Nachfolgerin der Virago 1100, hat aber ihr etwas unbeholfenes Aussehen gegen eine definiertere, Low-Rider-Silhouette getauscht. Es handelt sich um einen V-Twin mit 1063 cm³, der nur 62 Pferde leistet. Diese Zahl mag heute zum Schmunzeln anregen, aber es muss die Philosophie dahinter verstanden werden: Hier ist die Leistung zweitrangig. Der Motor zielt auf das Drehmoment ab, das ab 2500 Touren verfügbar ist, und auf das Fahrvergnügen bei einem langsamen Tempo, mit dieser charakteristischen Vibration des V-Twins, die den Fahrer kitzelt.

Die Mechanik wurde überarbeitet, mit neuen Kolben und Pleuelstangen, aber sie bleibt grundlegend einfach und robust. Das Fünfganggetriebe ist nicht das leiseste auf dem Markt, besonders nicht im ersten Gang, aber es erfüllt seinen Zweck. Die Kardanwellenantrieb verleiht ihm eine Note von Authentizität und Ruhe, ohne dass eine Kette eingestellt werden muss. Auf der Straße kommt die Überraschung vom Fahrgestell. Mit einem Trockengewicht von 261 kg und einem Sitz in 690 mm Höhe lässt sie sich für einen Custom erstaunlich einfach manövrieren. Die Federung, eine 41-mm-Gabel und ein Monoshock hinten, dämpft Unebenheiten, ohne übermäßig weich zu werden. Man kann sich sogar ein paar dynamischere Kurvenfahrten erlauben, ohne dass das Motorrad ins Schleudern gerät. Die Bremsanlage mit zwei Scheiben vorne und einer Scheibe hinten ist für diese Art von Nutzung ausreichend, auch wenn sie nicht mit der einer Sportmaschine mithalten kann.
Im Vergleich zu ihren Zeitgenossen, wie einigen Harley-Davidson-Modellen der damaligen Zeit oder sogar dem Honda Shadow, zeichnet sich die Drag Star durch ihre Agilität aus. Sie ist weniger statisch, weniger prätentiös. Sie lädt zum Fahren ein, nicht nur zum Präsentieren. Ihr 17-Liter-Tank bietet eine ehrliche Reichweite für Ausflüge, und ihr Einführungspreis von 9500 Euro platzierte sie in einer attraktiven Position, weniger kostspielig als viele amerikanische Produkte.
Aber sie hat ihre Grenzen. Der Beifahrer, der auf diesem oft engen Sitz sitzt, wird nach einer Stunde Fahrt nicht der glücklichste sein. Und die Höchstgeschwindigkeit von etwa 170 km/h erinnert daran, dass dieses Fahrzeug für Landschaften und nicht für Rundenzeiten gemacht ist. Es ist ein Motorrad für den Fahrer, der Stil ohne Folklore will, der einen Custom sucht, der aus dem Park fahren und ihm einfache und direkte Empfindungen vermitteln kann. Ein Cruiser, der noch etwas Spiel in den Gelenken hat, und genau das ist es, was ihm seinen Charme verleiht.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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