Schlüsselleistung

95 ch
Leistung
🔧
599 cc
Hubraum
⚖️
217 kg
Gewicht
🏎️
225 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
790 mm
Sitzhöhe
20.0 L
Tankinhalt
💰
7 240 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
599 cc
Leistung
95.0 ch @ 11500 tr/min (69.3 kW)
Drehmoment
61.0 Nm @ 9500 tr/min
Motortyp
In-line four, four-stroke
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
12:1
Bohrung × Hub
62.0 x 49.6 mm (2.4 x 2.0 inches)
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Carburettor
Starter
électrique

Fahrwerk

Rahmen
double berceau tubulaire en acier
Getriebe
6-speed
Endantrieb
Chain   (final drive)
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 120 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Federweg vorne
120 mm (4.7 inches)
Federweg hinten
120 mm (4.7 inches)

Bremsen

Vorderradbremse
Dual disc
Hinterradbremse
Single disc
Vorderreifen
110/70-ZR17
Vorderreifendruck
2.25 bar
Hinterreifen
160/60-ZR17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
790.00 mm
Radstand
1415.00 mm
Tankinhalt
20.00 L
Gewicht
217.00 kg
Trockengewicht
189.00 kg
Neupreis
7 240 €

Übersicht

Wie viele Motorräder können von sich behaupten, fast ein Jahrzehnt lang produziert worden zu sein, ohne dass jemand am Rezept etwas auszusetzen hatte? Die Yamaha FZS 600 Fazer, die 1999 auf den Markt kam, gehört zu diesem sehr exklusiven Club der Maschinen, die vom ersten Tag an ins Schwarze getroffen haben. Der hier betrachtete Jahrgang 2001 profitiert von den Überarbeitungen, die zum Jahrtausendwechsel vorgenommen wurden: ein auf 20 Liter vergrößerter Tank für mehr Reichweite, ein verbesserter Sozius-Komfort und ein umfangreicheres Cockpit. Nichts Revolutionäres auf dem Papier, aber Anpassungen, die ein bereits gelungenes Motorrad in einen nahezu idealen Reisebegleiter verwandeln.

Yamaha FZS 600 Fazer

Unter der Frontverkleidung steckt der von der Thundercat übernommene 599-cc-Reihenvierzylinder, der an Zylinderkopf, Nockenwellen und Vergaseranlage überarbeitet wurde, um den Anforderungen eines Roadsters gerecht zu werden. Das Ergebnis: 95 PS bei 11.500 U/min und vor allem 61 Nm Drehmoment, die bereits ab 9.500 U/min anliegen, mit einem kräftigen Schub, der sich schon deutlich früher im Drehzahlband einstellt. Genau dieser Motorcharakter – geschmeidig unten und spritzig oben – macht im Alltag den entscheidenden Unterschied. In der Stadt lässt sich der Motor problemlos unter 5.000 U/min bewegen. Auf Landstraßen genügt ein Dreh am Gasgriff, um die Maschine mit Nachdruck zu beschleunigen. Und für alle, die es wissen wollen: Die Höchstgeschwindigkeit der Yamaha FZS 600 Fazer kratzt an der 225-km/h-Marke, womit sie sich auf dem Niveau der besten abgeleiteten Sportmaschinen ihrer Zeit bewegt.

Das Fahrwerk ist alles andere als hochkomplex. Ein Stahlrohr-Doppelschleifenrahmen, eine 41-mm-Telegabel und ein Zentralfederbein – das Ganze bietet an beiden Enden 120 mm Federweg. Klassisch, aber effektiv. Der Radstand von 1.415 mm sorgt für beruhigende Stabilität auf der Autobahn, ohne die Agilität in Kurvenfolgen zu beeinträchtigen. Die Bremsen mit der Doppelscheibe vorne, abgeleitet aus der hauseigenen Sportler-Linie, flößen schon bei den ersten harten Bremsmanövern Vertrauen ein. Das Gewicht von 217 kg fahrfertig bleibt für eine derart vielseitige Maschine im Rahmen, und die Sitzhöhe von 790 mm macht sie für die meisten Körpergrößen zugänglich. Man versteht, warum in den Foren zur Yamaha FZS 600 Fazer die Meinungen zum gleichen Fazit kommen: Dieses Motorrad kann alles, ohne irgendetwas schlecht zu machen.

Tägliche Fahrten, Sonntagstouren, erste Runden auf der Rennstrecke, Reisen zu zweit mit dem Hauptständer für beladene Stopps – die Fazer erfüllt alle Anforderungen. Gegenüber der Suzuki Bandit 600 oder der Honda Hornet hat sie ein gewichtiges Argument: ihre Frontverkleidung, die ab 110 km/h auf dem Tacho das Fahren grundlegend verändert. Die Konkurrenz setzte auf den puren Roadster – breiter Lenker und Wind auf der Brust. Yamaha wählte den Pragmatismus, und der Markt gab ihnen über Jahre hinweg Recht, vom Jahrgang 1999 bis zu den letzten Versionen 2003 und 2004. Ob man das Werkstatthandbuch der FZS 600 Fazer oder das technische Datenblatt des Modells 2002 zu Rate zieht – man stellt fest, dass Yamaha im Laufe der Jahre nur an Details gefeilt hat. Der Beweis, dass die Basis von Anfang an solide war.

Yamaha FZS 600 Fazer

Zum Neupreis von rund 7.240 Euro in dieser Version 2001 bot die Fazer ein beeindruckendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Heute auf dem Gebrauchtmarkt bleibt sie eine sichere Wahl für den ersten großen Hubraum oder ein Allround-Motorrad, ohne sich finanziell zu verausgaben. Gut gepflegte Exemplare gibt es reichlich, die Mechanik ist robust und Ersatzteile sind leicht erhältlich. Für einen Motorradfahrer, der eine zuverlässige, komfortable und ausreichend leistungsstarke Maschine sucht, um sich nie zu langweilen, bleibt die Yamaha FZS 600 Fazer eine Referenz, die die Zeit nicht hat altern lassen.

Praktische Infos

  • Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
  • La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.44 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.28 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
158.6 ch/L
In der Kategorie Naked bike · Hubraum 300-1198cc (3666 verglichene Motorräder)
Leistung 95 ch Top 46%
39 ch Median 94 ch 162 ch
Gewicht 217 kg Leichter als 31%
172 kg Median 208 kg 249 kg
L/G-Verhältnis 0.44 ch/kg Top 46%
0.20 Median 0.41 0.77 ch/kg

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