Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 96.0 ch @ 12000 tr/min (70.6 kW)
- Drehmoment
- 62.8 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12:1
- Bohrung × Hub
- 65 x 45.2 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
Fahrwerk
- Rahmen
- MonoBackbone -poutre supérieure en acier et berceau interrompu
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 128 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 296 mm, étrier 2 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 790.00 mm
- Tankinhalt
- 17.00 L
- Gewicht
- 202.00 kg
- Trockengewicht
- 178.00 kg
- Neupreis
- 6 990 €
Übersicht
Im Arsenal des Samurai hatte jede Klinge ihre Funktion. Das Katana trug die Seele des Kriegers, lang und feierlich. Das Wakizashi war das Messer der Ehre, kurz und stets griffbereit, im Gürtel als Ergänzung zum großen Schwert getragen. Honda hat diesen Namen gewählt, um seiner Hornet 600 ein Gewand zu geben, und man muss zugeben, dass die Metapher trägt: Dieses Motorrad hat nie beansprucht, ein großes Sportgerät zu sein – es ist jene sekundäre Klinge, die am Ende jeder im Alltag bevorzugt.

Die Basis kennt jeder. Vierzylinder-Reihenmotor mit 599 cc, 96 PS bei 12.000 U/min, 62,8 Nm Drehmoment bei 9.500 U/min. Ein aus der CBR 600 RR entnommener und für die Straße gezähmter Motor, untergebracht in einem schlichten und effizienten MonoBackbone-Rahmen. 178 kg trocken, 202 kg vollgetankt, Sitzhöhe 790 mm. Das Rezept der Hornet hat sich nicht geändert, seit Honda sie in den 90ern erfunden hat: Leichtigkeit, lebhafter Motor, beherrschter Preis. Gegenüber einer Kawasaki Z750 oder einer Yamaha FZ6 bleibt sie der Maßstab der Middleweight-Roadster-Kategorie, das Modell, das man Fahrern empfiehlt, die Fahrspaß ohne Geldverschwendung oder Leiden suchen.
Was die Wakizashi auszeichnet, ist eine Oberflächenarbeit, die den Ateliers Bower Design anvertraut wurde, einem auf Sonderserien spezialisierten Haus, das bereits bemerkte Umgestaltungen an der SV1000 Sonderausgabe oder der SSR 1000 vorgenommen hat. Hier ist das Programm gemäßigter: ein Motorschutz in Carbon-Optik mit der Aufschrift „Wakizashi", zwei Kühlerverkleidungen in gebürstetem Aluminium mit eingravierten japanischen Schriftzeichen sowie ein Cockpit-Aufkleber zur Abrundung des Ganzen. Das ist wenig, manche werden sagen, es sei nur Kosmetik, und sie werden nicht ganz Unrecht haben. Doch das Gesamtbild ist stimmig, es schafft eine eigenständige visuelle Identität, ohne in die Prahlerei schlecht verdauter Aftermarket-Kits zu verfallen.
Was man wissen sollte: Die Wakizashi sind tatsächlich Hornet-Modelle des Jahrgangs 2005, die als Sonderausgabe gekleidet wurden, in vier Farben erhältlich: Blau, Schwarz, Silber und Orange. Der Preis entspricht dem der gewöhnlichen Hornet 06, also 6.990 Euro. Das Grafik-Kit wird also nicht verschenkt, es ist in der Marge eingerechnet. Für einen rationalen Käufer mag das diskutabel erscheinen. Für jemanden, der sich in einem Zweiradmarkt abheben möchte, wo klassische Hornets an jeder roten Ampel anzutreffen sind, ergibt das Angebot durchaus Sinn.
Das Publikum dieses Motorrads ist klar definiert: der Fahrer zwischen 25 und 40 Jahren, seit einigen Jahren im Besitz des Führerscheins Klasse A, der eine vielseitige Maschine sucht, die sowohl den Stadtverkehr als auch ein Wochenende auf kurvenreichen Straßen meistert. Die Hornet ist nicht für lange Strecken gemacht – ihr 17-Liter-Tank und ihre leicht nach vorne geneigte Sitzposition erinnern schnell daran. Sie ist auch keine Rennstreckenmaschine; ihre 41-mm-Upside-down-Gabel und ihr Mono-Stoßdämpfer mit 128 mm Federweg bieten eine ordentliche, aber nicht rennstreckenambitionierte Straßenlage. Sie ist, was sie ist: ein zugängliches Spaßmotorrad, und das Wakizashi verleiht ihr schlicht etwas zusätzlichen Charakter, um das anzunehmen.
In der Samurai-Tradition heißt es, das Wakizashi verließ seinen Besitzer nie. Nicht beim Essen, nicht nachts. Diese Hornet hat etwas von dieser diskreten Treue: nicht spektakulär, aber immer da, wenn man sie braucht.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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