Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 98.0 ch @ 11750 tr/min (71.5 kW)
- Drehmoment
- 68.0 Nm @ 10500 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 12.5:1
- Bohrung × Hub
- 68.0 x 41.3 mm (2.7 x 1.6 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Multipoint sequential electronic fuel injection with forced air induction
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Zündung
- Digital - inductive type - via electronic engine management system
Fahrwerk
- Rahmen
- Aluminium beam perimeter
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Kupplung
- Wet. multi-plate
- Vorderradaufhängung
- 43 mm forks with dual rate springs and adjustable preload. compression and rebound damping
- Hinterradaufhängung
- Monoshock with adjustable preload. rebound and compression damping
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-ZR17
- Hinterreifen
- 180/55-ZR17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 810.00 mm
- Radstand
- 1395.00 mm
- Länge
- 2165.00 mm
- Breite
- 690.00 mm
- Höhe
- 1110.00 mm
- Tankinhalt
- 18.00 L
- Gewicht
- 194.00 kg
- Trockengewicht
- 170.00 kg
- Neupreis
- 7 990 €
Übersicht
Zur Zeit, als die Roadster begannen, alles auf ihrem Weg zu verschlingen, wagte Triumph eine kühne Wette: das schlagende Herz seines TT 600 zu nehmen, seine Hülle abzuziehen und daraus ein Nakedbike mit Raubtierblick zu machen. Der Speed Four von 2006 ist genau das, ein Vorschlag, der seine sportlichen Wurzeln voll und ganz annimmt und gleichzeitig auf aggressive Stilmittel setzt. Angesichts der etablierten Konkurrenz wie der Honda Hornet 600 oder der Yamaha Fazer setzt sie nicht auf Diskretion, sondern auf einen ausgeprägten Charakter.

Unter diesem bewussten Design, mit seinen doppelten runden Scheinwerfern und den hervorstehenden Lufteinlässen, schlägt ein 600 cm³-Reihenvierzylinder, der von der Sportmodellreihe übernommen wurde. Triumph hat es geschafft, den Hauptnachteil der ersten TT-Modelle zu beseitigen: dieses tiefe Tal im unteren Drehzahlbereich, das in der Stadt so lästig ist. Das Ergebnis ist ein deutlich zivilisierterer Motor, der ab 6500 U/min atmet und seine 98 Pferde mit der charakteristischen Drehfreudigkeit eines Supersport-Motors liefert. Für einen Roadster ist das ein großes Plus, auch wenn man weit entfernt von der Explosivität eines Zweizylinder-Triebwerks ist. Das Drehmoment von 68 Nm kommt hoch, lädt zum Spielen mit dem Sechsganggetriebe ein. Sie ist nicht das am besten geeignete Motorrad für einen A2-Führerschein ohne Drosselung, sondern erfordert vielmehr, dass man sie ausreizt, um ihren wahren Charakter zu enthüllen.
Das technische Datenblatt offenbart ein Leichtbau-Aluminiumchassis, das auf 170 kg Trockengewicht reduziert wurde, was für die damalige Zeit ein Federgewicht war. Diese Leichtigkeit führt zu einer sofortigen Agilität, einem Motorrad, das mit chirurgischer Präzision lenkt. Die Stabilität ist vorbildlich, geerbt von der TT, und die einstellbaren Federungen bieten einen ernsthaften Straßenkompromiss. Im Gegensatz dazu fehlt die Bremsanlage, obwohl sie kraftvoll ist, manchmal an Modulation, ein häufiger Mangel bei Triumph-Motorrädern dieser Generation. Die Fahrposition ist hingegen eindeutig sportlich, mit hohen Fußrasten und einem niedrigen Lenker; sie kann auf langen Strecken ermüdend sein, aber ein flacher Lenker war optional für diejenigen erhältlich, die ihn im Alltag nutzen möchten.
Mit einem 18-Liter-Tank und einem Sitz in 81 cm Höhe richtet sich der Speed Four an den Fahrer, der Effizienz und Charakter über absoluten Komfort sucht. Sein Preis zu dieser Zeit, fast 8000 Euro, platzierte ihn im oberen Bereich der 600er-Roadster, gegenüber oft günstigeren Konkurrenten. Heutzutage ist es ein Glücksfall für Liebhaber besonderer Mechanik, eine Triumph Speed Four aus zweiter Hand in gutem Zustand zu finden. Sie ist nicht das vielseitigste oder einfachste Motorrad, aber ihr einzigartiger Stil, ihr agiles Chassis und ihr motorischer, wütender Sound machen sie zu einer Maschine für sich, weit entfernt von den aseptischen Produkten. Eine Probefahrt mit dem Speed Four 2006 bleibt ein prägendes Erlebnis, besonders wenn man Roadster der alten Schule mit Biss und einer echten Persönlichkeit schätzt.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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