Schlüsselleistung
Technische Daten
- Leistung
- 95.0 ch @ 11500 tr/min (69.3 kW) → 95.0 ch @ 11500 tr/min (69.9 kW)
- Drehmoment
- 61.2 Nm @ 9500 tr/min → 60.8 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke → 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- Liquid → liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.0:1 → 12:1
- Bohrung × Hub
- 62.0 x 49.6 mm (2.4 x 2.0 inches) → 62 x 49.6 mm
- Starter
- Electric → électrique
- Federweg vorne
- 120 mm (4.7 inches) → —
- Federweg hinten
- 120 mm (4.7 inches) → —
- Vorderradbremse
- Dual disc → Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Single disc → Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 110/60-ZR17 → 110/70-17
- Hinterreifen
- 160/60-ZR17 → 160/60-17
- Radstand
- 1415.00 mm → —
- Bodenfreiheit
- 130.00 mm → —
- Länge
- 2080.00 mm → —
- Breite
- 710.00 mm → —
- Höhe
- 1180.00 mm → —
- Tankinhalt
- 22.00 L → 20.00 L
- Gewicht
- 214.00 kg → 217.00 kg
- Neupreis
- 6 860 € → 7 240 €
Motor
- Hubraum
- 599 cc
- Leistung
- 95.0 ch @ 11500 tr/min (69.9 kW)
- Drehmoment
- 60.8 Nm @ 9500 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12:1
- Bohrung × Hub
- 62 x 49.6 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Starter
- électrique
Fahrwerk
- Rahmen
- double berceau tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 120 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 120 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.25 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 790.00 mm
- Tankinhalt
- 20.00 L
- Gewicht
- 217.00 kg
- Trockengewicht
- 189.00 kg
- Neupreis
- 7 240 €
Übersicht
Wie viele Motorräder können von sich behaupten, in Internetforen genauso begeistert aufgenommen worden zu sein wie in den Verkaufsräumen der Händler? Die Yamaha FZS 600 Fazer, gebaut von 1998 bis 2003, gehört zu diesem exklusiven Kreis von Maschinen, die eine ganze Generation von Motorradfahrern geprägt haben. Nicht durch einen technologischen Paukenschlag oder eine atemberaubende Linienführung, sondern durch etwas weitaus Selteneres: eine absolute Übereinstimmung zwischen dem, was sie verspricht, und dem, was sie liefert. Man versteht schnell, warum die Bewertungen der Yamaha FZS 600 Fazer selbst zwanzig Jahre nach ihrer Markteinführung noch so lobend ausfallen.

Der Jahrgang 2000 brachte eine Reihe dezenter, aber willkommener Verbesserungen: einen auf 20 Liter vergrößerten Tank für längere Etappen, einen überarbeiteten Sozius-Komfort und ein erweitertes Cockpit. Unter der Verkleidung arbeitet ein Reihenvierzylinder mit 599 cc, der direkt vom Triebwerk der Thundercat abgeleitet und im Bereich Zylinderkopf, Steuerzeiten und Vergaserbestückung überarbeitet wurde. Das Ergebnis? 95 PS bei 11.500 U/min und vor allem 60,8 Nm Drehmoment, die bereits ab 9.500 Touren anliegen. Der wahre Trumpf dieses Motors ist jedoch sein nutzbarer Drehzahlbereich. Ab 4.000 U/min schiebt er mit einer Gleichmäßigkeit an, die Vertrauen schafft – ob Anfänger oder erfahrener Biker. Die Höchstgeschwindigkeit der Yamaha FZS 600 Fazer kratzt an der 220-km/h-Marke, was sie in dieser Fahrzeugklasse in die obere Liga befördert. Mit einem vollgetankten Gewicht von 217 kg ist sie kein Leichtgewicht, doch dank der durchdachten Gewichtsverteilung vergisst man diese Zahl schon in den ersten Kurven.
Das Fahrwerk revolutioniert auf dem Papier nichts. Ein Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen, eine 41-mm-Telegabel, ein Zentralfederbein – jeweils mit 120 mm Federweg an beiden Enden. Klassisch. Dennoch arbeitet das Gesamtpaket mit einer Homogenität, die so manche technisch aufwändigere Maschine erblassen lassen würde. Die Bremsanlage, inspiriert von der R1 mit zwei vorderen 298-mm-Scheiben und Vierkolben-Bremszangen, bietet in jeder Situation eine Verzögerung und Dosierbarkeit, die Vertrauen einflößen. Die hintere 245-mm-Scheibe ergänzt das System ohne Fehl und Tadel. Die moderate Sitzhöhe von 790 mm macht die Fazer auch für durchschnittliche Körpergrößen zugänglich. Ein Punkt, der zählt, wenn man sein erstes „richtiges" Motorrad sucht oder eine Maschine für den ermüdungsfreien Alltagseinsatz haben möchte.
Was diese Yamaha von ihren damaligen direkten Konkurrentinnen unterscheidet – der Suzuki Bandit 600 oder der Honda Hornet –, ist ihre Fähigkeit, alles zu können, ohne irgendetwas schlecht zu machen. Stadtverkehr unter der Woche, Landstraßentouren am Samstag, Rennstrecke am Sonntag. Die Cockpitverkleidung schützt auf der Autobahn wirkungsvoll vor Wind, und der Hauptständer erleichtert die regelmäßige Wartung. Besitzer, die ein Werkstatthandbuch für die Yamaha FZS 600 Fazer suchen, werden übrigens eine wartungsfreundliche Technik vorfinden – mit Kettenantrieb und einem präzise schaltenden Sechsganggetriebe. Die Fahrgestellnummer RJ02 deckt die Baujahre 1998 bis 2003 ab, und Ersatzteile sind nach wie vor leicht zu finden, ob für ein Modell von 2002 oder ein Auslaufexemplar von 2005.

Seinerzeit für rund 7.240 Euro verkauft, schlug die FZS 600 Fazer die Konkurrenz beim Preis-Leistungs-Verhältnis um Längen. Heute ist sie auf dem Gebrauchtmarkt nach wie vor eine sichere Bank für alle, die fahren wollen, ohne sich zu ruinieren. Manche bauen sie um, andere behalten sie jahrelang im Originalzustand. In beiden Fällen steckt die Mechanik alles klaglos weg. Als erster Großkubischer oder für den erfahrenen Biker, der eine unkomplizierte Allroundmaschine sucht, erfüllt die Fazer 600 sämtliche Anforderungen. Nicht die schönste im Katalog, nicht die schärfste, aber diejenige, die man hinten in der Garage behält, wenn alle anderen längst weg sind.
Praktische Infos
- Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
- La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)
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