Schlüsselleistung

98 ch
Leistung
🔧
600 cc
Hubraum
🏎️
220 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
795 mm
Sitzhöhe
19.4 L
Tankinhalt
💰
6 860 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
600 cc
Leistung
98.0 ch @ 12000 tr/min (72.1 kW)
Drehmoment
62.8 Nm @ 10000 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
12.2 : 1
Bohrung × Hub
65,5 x 44,5 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection

Fahrwerk

Rahmen
en alu coulé sous pression
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 130 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.25 bar
Hinterreifen
180/55-17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
795.00 mm
Tankinhalt
19.40 L
Trockengewicht
180.00 kg
Neupreis
6 860 €

Übersicht

Wie viel PS hat die Yamaha FZ6 600? Genau 98, bei 12.000 U/min aus einem Reihenvierzylinder herausgeholt, der direkt von der R6 abstammt. Und genau darin liegt der besondere Reiz dieser Maschine: Unter ihrer Erscheinung eines zivilisierten Roadsters verbirgt die FZ6 Jahrgang 2006 das Temperament einer reinrassigen Sportmaschine. Yamaha hat den Motor seiner Supersportlerin genommen, ihm eine überarbeitete Einspritzkennlinie verpasst, um ein Quäntchen mehr Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich zu gewinnen, und das Ganze in einen nahtlos gegossenen Aluminiumrahmen verpackt. Das Ergebnis liest sich auf dem Papier vielversprechend: 180 kg Trockengewicht, ein großzügiger 19,4-Liter-Tank, um Kilometer zu fressen, und eine Sitzhöhe von 795 mm, die für die meisten Körpergrößen erreichbar bleibt.

Yamaha FZ6 600

Auf der Straße spielt der 599-cm³-Vierzylinder ein Stück in zwei Akten. Unter 6.000 U/min schnurrt der Motor mit einer gewissen Gelassenheit vor sich hin. Seine 62,8 Nm Drehmoment erreichen den Höchstwert bei 10.000 Touren, was viel über den drehzahlorientierten Charakter des Triebwerks verrät. Zwischenspurts in der Stadt erfordern fleißiges Schalten, und Durchzug bei wenig Gas drückt den Fahrer nicht gerade in den Sitz. Kein Grund zur Beunruhigung, aber man sollte es wissen. Jenseits der 8.000 Touren hingegen ändert sich das Temperament grundlegend. Der Vierzylinder erwacht mit überzeugender Bissigkeit, schiebt kraftvoll bis in den roten Bereich und entfaltet seine 98 PS mit dem typisch hohen Fauchen japanischer Sportmotoren. Die Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h bestätigt, dass diese FZ6 nicht nur ein hübsches Gesicht ist. Ein echtes Fahrvergnügen für alle, die bereit sind, den Motor hochzudrehen.

Beim Fahrwerk hat Yamaha nicht gespart. Die 43-mm-Telegabel und das Federbein hinten bieten jeweils 130 mm Federweg – ein stimmiger Kompromiss zwischen Reisekomfort und Präzision bei sportlicher Fahrweise. Die Bremsanlage mit zwei 298-mm-Scheiben und Vierkolben-Sätteln vorn erweist sich als kraftvoll und gut dosierbar. Das Vorderrad flößt Vertrauen ein, das Einlenken erfolgt zügig, und der 180/55er-Hinterreifen klebt zuverlässig am Asphalt. Für einen Mittelklasse-Roadster ist das dynamische Niveau der Ausstattung ausgesprochen überzeugend.

Die Meinungen zur Yamaha FZ6 600 der Jahrgänge 2005 und 2006 laufen oft auf dasselbe Fazit hinaus: eine vielseitige Maschine, die unter der Woche den Alltag meistert und am Wochenende auf Landstraßen begeistert. Ihr größter Schwachpunkt bleibt das Drehmomentloch im unteren Drehzahlbereich, das im reinen Stadtverkehr frustrieren kann. Im Vergleich zur Kawasaki Z 750, der direkten Konkurrentin jener Zeit, muss die Yamaha beim Drehmoment und Hubraum Federn lassen. Die Kawa schiebt von den ersten Umdrehungen an kräftiger und zeigt ein aggressiveres Temperament im mittleren Drehzahlbereich. Doch die FZ6 kontert mit einer überlegenen Fahrwerkspräzision und einem niedrigen Gewicht, die in Kurvenkombinationen den Unterschied machen. Eine Frage der Priorität: sofortiger Punch oder Feinheit beim Fahren.

Der Neupreis einer Yamaha FZ6 600 Fazer 2006 lag in Frankreich bei 6.860 Euro, ein wettbewerbsfähiger Tarif für die damalige Zeit. Heute ist sie auf dem Gebrauchtmarkt nach wie vor eine sichere Wahl für junge A2-Führerscheininhaber mit Drosselung oder Motorradfahrer, die eine zuverlässige Maschine suchen, ohne sich finanziell zu übernehmen. Der Preis einer Yamaha FZ6 600 S2 2010 liegt etwas höher, da die überarbeitete Version einige willkommene Verfeinerungen mitbrachte. In jedem Fall bleibt die FZ6 einer der besten Einstiege in die Welt des japanischen Vierzylinders, ohne das Budget zu sprengen. Ein ehrliches, gut konstruiertes Motorrad, das nichts verspricht, was es nicht halten kann.

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
161.2 ch/L
In der Kategorie Naked bike · Hubraum 300-1199cc (3713 verglichene Motorräder)
Leistung 97 ch Top 46%
40 ch Median 94 ch 162 ch

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