Schlüsselleistung

98 ch
Leistung
🔧
600 cc
Hubraum
🏎️
220 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
795 mm
Sitzhöhe
19.4 L
Tankinhalt
💰
6 860 €
Neupreis
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Technische Daten

Changements 2005 2004
Starter
électrique

Motor

Hubraum
600 cc
Leistung
98.0 ch @ 12000 tr/min (72.1 kW)
Drehmoment
62.8 Nm @ 10000 tr/min
Motortyp
4 cylindres en ligne, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
12.2 : 1
Bohrung × Hub
65,5 x 44,5 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection
Starter
électrique

Fahrwerk

Rahmen
en alu coulé sous pression
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique Ø 43 mm, déb : 130 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur, déb : 130 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Ø 298 mm, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 245 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.25 bar
Hinterreifen
180/55-17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
795.00 mm
Tankinhalt
19.40 L
Trockengewicht
180.00 kg
Neupreis
6 860 €

Übersicht

Im Jahr 2004 beschließt Yamaha, auf dem Markt der mittelgroßen Roadster einen Überraschungscoup zu landen. Angesichts der Honda Hornet, Suzuki SV und Kawasaki Z750, die die Verkaufszahlen dominieren, zieht der Hersteller mit den Stimmgabeln seine Yamaha FZ6 600 aus dem Ärmel – die entkleidete Version der Fazer S. Die Strategie ist klar: den Vierzylinder der R6 nehmen, ihn in einen brandneuen Rahmen aus Aluminiumguss setzen, die Verkleidung entfernen und einen aggressiven Rundscheinwerfer montieren, der entfernt an die MV Agusta Brutale erinnert. Auf dem Papier hat das Rezept durchaus Reiz. In der Praxis fällt das Urteil etwas differenzierter aus.

Yamaha FZ6 600

Was die Motorisierung betrifft, leistet die Yamaha FZ6 98 PS bei 12.000 U/min bei einem Drehmoment von 62,8 Nm bei 10.000 U/min. Zahlen, die sofort ihr sportliches Erbe verraten. Dieser 600-ccm-Einspritzmotor mit seinem Verdichtungsverhältnis von 12,2:1 und seinen 4 Ventilen pro Zylinder lebt ausschließlich in den oberen Drehzahlen. Unter 6.000 U/min schnurrt der Motor höflich vor sich hin, schiebt aber nicht an. Der nutzbare Bereich beginnt erst richtig bei 8.000 Touren, und dann ändert sich alles. Der Vierzylinder erwacht mit ansteckender Bissigkeit, der Klang steigt in der Frequenz und die Durchzugskraft wird bis zur roten Zone entschlossen. Das ist berauschend, aber man muss bereit sein, den Motor auszudrehen, um ihm das Beste zu entlocken. Wer an Drehmoment im unteren Bereich gewöhnt ist, wer von einem Twin oder einem großen Einzylinder kommt, dürfte irritiert sein.

Das Fahrwerk gleicht diese mechanische Anforderung weitgehend aus. Mit 180 kg Trockengewicht, einem breiten Roadster-Lenker und einer teleskophydraulischen Gabel mit 43 mm zeigt sich die FZ6 präzise und verspielt beim Aneinanderreihen von Kurven. Das Fahrwerk flößt bereits ab den ersten Kilometern Vertrauen ein. Die Bremsanlage mit zwei 298-mm-Scheiben vorne, die von Vierkolben-Sätteln gepackt werden, bietet eine für die damalige Zeit ordentliche Bremsleistung. Die Bereifung in 120/70 und 180/55 auf 17-Zoll-Felgen garantiert guten Grip und erlaubt sportliche Ausflüge auf kurvigen Straßen. Die Sitzhöhe von 795 mm macht sie für die meisten Körpergrößen zugänglich, was sie zu einer sinnvollen Maschine für Motorradfahrer macht, die ihre ersten Saisons sammeln.

Im Vergleich zur Kawasaki Z750 ist die Konfrontation direkt, aber in einem bestimmten Punkt unausgeglichen: das Drehmoment. Mit ihren zusätzlichen 150 ccm verfügt die Grüne über eine im Alltag deutlich bessere Motorverfügbarkeit. In der Stadt, auf der Landstraße, beim Herausbeschleunigen aus Kurven verzeiht die Z750 deutlich mehr Faulheit am Gasgriff. Die FZ6 verlangt mehr Einsatz, mehr Schaltvorgänge über ihr Sechsganggetriebe, mehr Arbeit im oberen Bereich des Drehzahlmessers. Es ist eine Frage des Fahrstils. Wer gerne einen Vierzylinder zum Singen bringt, kommt auf seine Kosten. Wer satte Kraft im mittleren Drehzahlbereich sucht, wird sich anderweitig umsehen.

Zum Einführungspreis von 6.860 Euro bleibt die Yamaha FZ6 600 heute ein sicherer Wert auf dem Gebrauchtmarkt. Die Frage nach dem Preis einer FZ6 in Frankreich hängt natürlich vom Baujahr und vom Zustand ab: Die Versionen 2005-2006 werden zu sehr vernünftigen Preisen gehandelt, und die 2007 erschienene Version S2 hat einige Kinderkrankheiten behoben. Die Meinungen zur FZ6 laufen im Allgemeinen auf dieselbe Feststellung hinaus: ein zuverlässiges, gut verarbeitetes Motorrad, angenehm auf langen Strecken dank seines 19,4-Liter-Tanks, das aber einen Fahrer verlangt, der bereit ist, es zu fordern, um es voll auszukosten. Weder reiner Sportler noch komfortable Reisemaschine, besetzt sie eine intelligente Zwischenposition, die Tausende von Motorradfahrern überzeugt hat. Ein Roadster mit Charakter – vorausgesetzt, man dreht gerne hoch.

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
161.2 ch/L
In der Kategorie Naked bike · Hubraum 300-1199cc (3713 verglichene Motorräder)
Leistung 97 ch Top 46%
40 ch Median 94 ch 162 ch

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