Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1000 cc
- Leistung
- 202.0 ch @ 13200 tr/min (148.6 kW)
- Drehmoment
- 117.7 Nm @ 10800 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 76 x 55.1 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 46 mm
Fahrwerk
- Rahmen
- périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée BPF à cartouches Ø 43 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 220 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Hinterreifen
- 190/55-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 825.00 mm
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Gewicht
- 203.00 kg
- Neupreis
- 20 000 €
Übersicht
Motorcycle: Suzuki GSX-R 1000 R 100th Anniversary Europe (2020)

Während die meisten anderen Hersteller ihre Hundertjährigen mit Konzeptmodellen oder Kunstbüchern feierten, hat Suzuki, dem eigenen DNA treu bleibend, die Rennstrecke gewählt. Man erinnert sich an diese spezielle japanische Serie im Jahr 2020, eine GSX-R 1000 R in den Farben des Ecstar MotoGP-Teams, die Sammler im Archipel zum Sabbern brachte. Doch nun hat sich der Wind gewendet, und diese blau-silberne Lackierung, ein Augenzwinkern an die Grand-Prix-Maschinen der Sechzigerjahre, ist schließlich über die Meere gegangen und ist in Europa gelandet. Nicht der Hersteller kümmert sich direkt darum, sondern seine lokalen Importeure, die jeweils ihre nummerierten Kleinserien anbieten. Die Idee ist einfach: ein Jahrhundert Bestehen zu feiern, nicht mit Nippes, sondern mit dem Wesen der Marke, einem reinen Sportgerät.
Technisch gesehen revolutioniert diese Jubiläumsausgabe nichts, und das könnte für Liebhaber exklusiver Teile ihr erster Kritikpunkt sein. Man bleibt bei der Basis der GSX-R 1000 R, die bereits eine Rennmaschine der Serienfertigung ist. Der 1000 cm³-Motor, ein Reihenvierzylinder, der dank variabler Ventile technologisch fortschrittlich ist, leistet 202 PS bei 13200 U/min, und sein Drehmoment von 117,7 Nm entfaltet sich ohne Rücksicht ab 10800 U/min. Die Showa BPF-Upside-Down-Gabel, die radialen Brembo-Bremsen und das Perimeter-Aluminiumrahmen bilden eine ausgereifte Einheit von eisiger Effizienz. Auch die Elektronik lässt sich nicht missen, mit ihrer einstellbaren Traktionskontrolle, ihrem anlenkfähigen ABS, ihrem bidirektionalen Quickshifter und dem Startassistenten. Das angegebene Gewicht von 203 kg vollgetankt bewegt sich innerhalb der Grenzen der Kategorie, obwohl einige italienische Konkurrenten leicht aggressivere Zahlen angeben.
Die Feier ist daher vor allem ästhetisch und emotional. Es gibt keinen Akrapovic-Auspuff serienmäßig, auch keine angereicherten Kennfelder oder gar Unterschriften der Fahrer Mir und Rins auf dem Tank, abgesehen von einigen Märkten wie Italien, wo ein Carbon-Auspuff optional war. Es ist eine Maschine für Puristen, für diejenigen, die in diesem Ecstar-Blau und diesem Silberton eine Hommage an die Rennsportgeschichte der Marke sehen. Die Serien sind limitiert und werden ungleichmäßig nach Ländern verteilt: etwa hundert Exemplare für Großbritannien, sechzig für Deutschland, dreißig für Italien, zwanzig für Spanien. Frankreich verpasste leider das Fest, eine verpasste Gelegenheit für die Hexagonalfans.
Im Sattel verhält sich diese GSX-R 1000 R Edition 100th Anniversary wie die Standardversion, also mit einer Aggressivität, die nicht für jedermann geeignet ist. Die Leistung ist brutal, linear und verzeiht keine Ungeschicklichkeit. Die Fahrposition ist sportlich, der Sitz bei 825 mm Höhe hält den Fahrer wach. Der 16-Liter-Tank erinnert daran, dass diese Maschine für die Rennstrecke gemacht ist, mehr als für Langstreckenfahrten. Es ist eine bevorzugte Waffe für den erfahrenen Streckenrennfahrer, der eine solide, zuverlässige und terribel effektive Basis sucht, ohne die manchmal überflüssigen Verzierungen seiner europäischen Rivalen. Bei 20.000 Euro liegt der Preis auf dem Niveau der Standard-R-Version, was eine gute Nachricht ist. Man bezahlt die Seltenheit und die Lackierung, nicht eine hypothetische technische Schicht.
Insgesamt ist diese Sonderausgabe ein gelungener Gruß, der aber ambitionierter hätte sein können. Sie wird den Sammler, den bedingungslosen Markenf fan oder den Fahrer begeistern, der ein Sportgerät mit einem einzigartigen Look ohne teure Umbauten möchte. Für diejenigen, die ultimative Leistung suchen, bieten die Standardversion oder sogar ein Rivale wie die BMW S 1000 RR ein ebenso komplettes, manchmal elektronisch ausgereifteres Paket. Suzuki hat die Karte der zurückhaltenden Nostalgie gespielt, und das ist vielleicht letztendlich dem Charakter der Marke am besten treu: eine diskrete Effizienz, die hart trifft, wenn der Drehzahlmesser durchdreht.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : Carrera ABS
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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