Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 656 cc
- Leistung
- 85.0 ch @ 10500 tr/min (62.5 kW)
- Drehmoment
- 61.8 Nm @ 8900 tr/min
- Motortyp
- 4 cylindres en ligne, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5:1
- Bohrung × Hub
- 65.5 x 48.7 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- injection
Fahrwerk
- Rahmen
- double berceau tubulaire acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm, déb : 130 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur, déb : 128 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Ø 310 mm, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 260 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 160/60-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 770.00 mm
- Tankinhalt
- 19.00 L
- Gewicht
- 241.00 kg
- Trockengewicht
- 216.00 kg
- Neupreis
- 6 499 €
Übersicht
Motorcycle: Suzuki GSX-F 650 (2008)

Wer erinnert sich noch an das GSX-F-Label von Suzuki? Über Jahre hinweg verkörperte diese Bezeichnung das vielseitige Sport-GT im Programm von Hamamatsu. Dann Stille. Bis zu diesem Baujahr 2008, als die Suzuki GSX-F 650 mit einem einfachen Versprechen debütierte: ein fairingbedecktes, effizientes und zugängliches Tourenmotorrad zu bieten, ohne das Rad neu zu erfinden. Diese Annahme ist klug, auch wenn sie auf einer Rezeptur basiert, die Kenner schnell erkennen werden.
Unter dem Fairing gibt es keine Überraschungen für diejenigen, die die Bandit 650 kennen. Der wassergekühlte Reihenvierzylinder mit 656 cm³ leistet 85 PS bei 10.500 U/min und entwickelt ein Drehmoment von 61,8 Nm bei 8.900 U/min. Nichts Vulkanisches, sondern ein weicher Motor, gut abgestuft in einem Sechsganggetriebe, der die GSX 650F bis auf 210 km/h auf dem Tacho treibt. Das Bohrungs-/Verhältnis von 65,5 x 48,7 mm und das Verdichtungsverhältnis von 11,5:1 bestätigen eine Mechanik, die für den täglichen Fahrkomfort und nicht für die Jagd nach Rundenzeiten gedacht ist. Dieser Motor ist uns vertraut: zuverlässig, langlebig, nicht gierig. Genau das, was man von einer Maschine erwartet, die für das Kilometerfressen ausgelegt ist. Der 19-Liter-Tank ermöglicht auch eine komfortable Reichweite zwischen den Stopps.
Im Fahrwerksbereich erledigt das Stahl-Doppelrohrrahmenwerk die Arbeit ohne besonderen Glanz. Die 41-mm-Teleskopgabel bietet 130 mm Federweg vorne, der Monodämpfer 128 mm hinten. Es ist auf die Straße kalibriert, nicht zum Angreifen in den Bergen. Die Bremsanlage basiert auf zwei 310-mm-Scheiben, die vorne von Vierkolben-Bremssätteln und einem 260-mm-Einfachscheibenbremse hinten eingezogen werden. Korrekt, aber nicht bahnbrechend. Die 241 kg voller Masse machen sich in engen Kurven etwas bemerkbar, aber die 770-mm-Sattelhöhe beruhigt Fahrer mit bescheidenen Proportionen und A2-Führerscheinbesitzern, die auf der Suche nach einem zugänglichen Motorrad sind. Apropos, die Suzuki GSX-F 650 A2 ist eine relevante Wahl für junge Führerscheinbesitzer, die einen Vierzylinder ohne Twin suchen.
Das eigentliche Highlight ist die Verkleidung. Suzuki hat seinen Bandit mit einer Robe bekleidet, die direkt vom GSX-R inspiriert ist, mit einem aggressiven Gabelkopf, der an das 1000er-Modell von 2005 erinnert. Das Ergebnis gefällt dem Auge und verleiht der Maschine eine Präsenz, die ihr nacktes Geschwistermodell nie hatte. Der Aerodynamische Schutz verändert auch die Bedingungen auf der Autobahn und bei schlechtem Wetter. Konkret ist die GSX-F 650 ein fairingbedeckter Bandit 650. Nicht mehr, nicht weniger. Wo die älteren 600er und 750er GSX-F ein dediziertes Chassis hatten, übernimmt die 650 voll und ganz ihre Verwandtschaft. Einige werden dies als Recycling bezeichnen. Andere werden es als intelligente industrielle Pragmatik sehen.
Angesichts der Konkurrenz wird die Frage des Preises oft aufgeworfen. Wie viel kostet eine Suzuki GSX-F 650? Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurden 6.499 Euro veranschlagt, ein Tiefstpreis für ein fairingbedecktes Viertaktmotorrad. Auf dem Gebrauchtmarkt wird die Suzuki GSX-F 650 gebraucht heute zu sehr milden Preisen gehandelt, was sie zu einem attraktiven Einstieg ins Sport-Touring macht. Die Kawasaki ER-6f spielte in ähnlichen Preisklassen, aber mit einem Twin, während die Honda CBR 600F einen Schritt höher in Bezug auf Sportlichkeit abzielte. Die GSX 650F Suzuki positioniert sich genau dazwischen, weder reines Sportmotorrad noch schläfriges Tourenmotorrad. Sie richtet sich an den pragmatischen Motorradfahrer, der einen sanften Viertaktmotor, einen wirksamen Schutz und ein kontrolliertes Budget möchte. Ein Alltagsgerät, das nicht beeindrucken will, sondern seinen Zweck mit entwaffnender mechanischer Ehrlichkeit erfüllt.
Praktische Infos
- Moto bridable à 34 ch pour l'ancien permis A MTT1 - pas garanti pour le permis A2
- La moto est accessible aux permis : A, A (MTT1)
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