Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 744 cc
- Leistung
- 52.0 ch @ 6200 tr/min (38.0 kW)
- Drehmoment
- 60.0 Nm @ 4900 tr/min
- Motortyp
- V2, four-stroke
- Kühlung
- Air
- Verdichtungsverhältnis
- 10.5:1
- Bohrung × Hub
- 80.0 x 74.0 mm (3.1 x 2.9 inches)
- Ventile/Zylinder
- 2
- Kraftstoffsystem
- Injection. Weber-Marelli
- Steuerung
- Pushrods
- Schmierung
- Forced circulation with lobe pump - circuit capacity: 1.78 Kg
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- Double cradle tubular frame in ALS steel with detachable rear subframe
- Getriebe
- 5-speed
- Endantrieb
- Shaft drive (cardan) (final drive)
- Kupplung
- Dry single plate with flexible couplings
- Vorderradaufhängung
- Telescopic hydraulic fork with 40 mm stanchions
- Hinterradaufhängung
- Die cast light alloy swing arm with 2 spring preload adjustable shock absorbers
- Federweg vorne
- 130 mm (5.1 inches)
- Federweg hinten
- 93 mm (3.7 inches)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc. ABS. Brembo caliper with 4 differentiated pistons
- Hinterradbremse
- Single disc. ABS. Floating disc. Two-piston calipers.
- Vorderreifen
- 100/90-18
- Hinterreifen
- 130/80-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 770.00 mm
- Radstand
- 1445.00 mm
- Bodenfreiheit
- 150.00 mm
- Länge
- 2185.00 mm
- Breite
- 800.00 mm
- Höhe
- 1110.00 mm
- Tankinhalt
- 21.00 L
- Gewicht
- 209.00 kg
- Trockengewicht
- 189.00 kg
- Neupreis
- 9 999 €
Übersicht
1921 Exemplare, nicht eines mehr. Das ist die Zahl, die auf der am Lenker jeder Moto Guzzi V7 III Carbon befestigten Plakette eingraviert ist – eine Anspielung auf das Gründungsjahr der Firma aus Mandello del Lario. Diese limitierte Sonderedition des Jahrgangs 2020 beschränkt sich nicht darauf, dem ohnehin umfangreichen Farbkatalog der V7 III einen weiteren Ton hinzuzufügen. Sie wirft eine echte Frage auf: Wie weit kann man eine bescheidene Mechanik veredeln, um daraus ein Objekt der Begierde zu machen?

Die Antwort liegt im Kontrast. Tiefes Schwarz an den Flanken, leuchtendes Rot an den Ventildeckeln, am vorderen Brembo-Bremssattel und an den Ziernähten auf dem Sitz aus wasserabweisendem Alcantara. Die vorderen und hinteren Schutzbleche sowie die seitlichen Luftfilterverkleidungen bestehen aus echtem Carbon. Der Tankdeckel aus Aluminium erhält eine schwarze Eloxierung, ebenso die Scheinwerferhalterungen und die Ansaugverkleidungen. Guzzi legt bei dieser Version großen Wert auf die Verarbeitung, und das Ergebnis spricht für sich: Die V7 III Carbon ABS zeigt eine ästhetische Stimmigkeit, die weder die Stone- noch die Special-Variante erreichen. Man denkt an die Audace Carbon und die MGX-21, ihre dunklen großen Schwestern, und die Familienzugehörigkeit springt sofort ins Auge.
Unter diesem aufwendigen Kleid bleibt der quer eingebaute V2-Zylinder mit 744 cc sich selbst treu. 52 PS bei 6 200 U/min, 60 Nm Drehmoment ab 4 900 Touren – ein gelassenes Temperament, das Geschmeidigkeit auf Kosten von Punch bevorzugt. Die Höchstgeschwindigkeit der Moto Guzzi V7 III Carbon 2020 liegt bei 160 km/h, womit sich die Maschine in Sachen reiner Leistung weit hinter einer Triumph Street Twin oder einer Kawasaki Z650RS einreiht. Aber diese Zahlen zu vergleichen heißt, am Thema vorbeizugehen. Der Guzzi-V-Twin lebt von seinen beherrschten Vibrationen, seinem früh anliegenden Drehmoment und dem Kardanantrieb, der jede Kettenpflege überflüssig macht. Mit 209 kg fahrfertig, einem 21-Liter-Tank und einem angegebenen Verbrauch von 5,5 l/100 km übersteigt die theoretische Reichweite 350 km. Genug, um einen ganzen Ausflugstag zu bewältigen, ohne an die Zapfsäule zu müssen.
Der Doppelschleifen-Stahlrahmen aus ALS-Stahl, der Radstand von 1 445 mm und die niedrige Sitzhöhe von 770 mm ergeben ein beruhigendes Profil, das sowohl für durchschnittliche Staturen als auch dank der begrenzten Leistung für den A2-Führerschein zugänglich ist. Die 40-mm-Telegabel und die zwei in der Vorspannung einstellbaren Federbeine hinten erledigen ihre Arbeit ohne besondere Genialität: ordentlich auf der Landstraße, etwas straff in der Stadt auf Fahrbahnunebenheiten. Die Brembo-Bremsanlage mit ABS, vorne wie hinten mit einer einzelnen Scheibe, vermisst eine zweite Scheibe vorn, um die 209 kg bei starken Bremsmanövern wirklich souverän zu verzögern. Das ist der bewusst eingegangene Kompromiss einer Maschine, die für entspannten Genuss konzipiert ist, nicht für sportlichen Angriff.
Mit einem Katalogpreis von 9 999 Euro positioniert sich die Moto Guzzi V7 III Carbon oberhalb einer V7 III Stone Standard, ohne jedoch das Datenblatt grundlegend zu verändern. Man bezahlt die Exklusivität der limitierten Serie, das Carbon, die sorgfältige Verarbeitung und diese eingravierte Nummer, die ein Serienmotorrad in ein Sammlerstück verwandelt. Wer eine Probefahrt mit der Moto Guzzi V7 III Carbon machen möchte, sollte sich besser beeilen: Die 1 921 Einheiten finden ihre Käufer, und der Gebrauchtmarkt bestätigt eine stabile, teils leicht steigende Bewertung. Es ist ein Motorrad für Liebhaber der Marke, für Sonntagsfahrer, die Charakter ohne Brutalität suchen, und für jene, die der Meinung sind, dass eine schöne Italienerin manchmal mehr durch das wert ist, was sie erzählt, als durch das, was sie an der Kurbelwelle abliefert.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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