Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 730 cc
- Leistung
- 74.8 ch @ 8500 tr/min (55.0 kW)
- Drehmoment
- 69.6 Nm @ 7000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre parallèle, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 83 x 67,5 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø nc
- Starter
- électrique
Fahrwerk
- Rahmen
- structure périmétrique en aluminium
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 42 mm, déb : 100 mm
- Hinterradaufhängung
- Monobras & mono-amortisseur
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage Brembo, M4.32
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
Abmessungen
- Tankinhalt
- 14.00 L
- Gewicht
- 217.00 kg
- Trockengewicht
- 206.00 kg
- Neupreis
- 6 899 €
Übersicht
Wenn eine französische Marke, die für ihre erschwinglichen Kleinhubraummodelle bekannt ist, beschließt, im Bereich der echten Middleweights mitzuspielen, ist Skepsis durchaus berechtigt. Mash, dessen Katalog bisher nach zugänglichem Retro-Flair und Stadtrollern duftete, macht mit der K750 einen ernsthaften Schritt nach vorne. In einigen Märkten als Jedi K 750 bezeichnet, trägt diese Maschine Ambitionen, die ihr Preis — 6.899 Euro — von vornherein schwer zu ignorieren macht.

Unter der Verkleidung entwickelt ein 730-cm³-Zweizylinder-Reihenmotor 74,8 PS bei 8.500 U/min und 69,6 Nm Drehmoment bei 7.000 U/min. Das ist kein Datenblatt, das die Yamaha MT-07 oder die Honda CB750 Hornet zum Zittern bringt, aber auch kein Profil einer blutarmen Maschine. Die Verdichtung von 12,2:1 mit einer Bohrung von 83 mm bei einem Hub von 67,5 mm ergibt einen Motor mit quadratischer Tendenz, der eher für hohe Drehzahlen ausgelegt ist als für kräftigen Schub im unteren Drehzahlbereich. Das Sechsganggetriebe und der Kettenantrieb vervollständigen ein mechanisches Gesamtpaket, das zwar konventionell, aber stimmig ist. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h positioniert diese K750 klar im sportlichen Naked-Bike-Segment — nicht in der Kategorie der gemütlichen Sonntagsausfahrten.
Wo Mash konkrete Punkte sammelt, ist beim Fahrwerk. Ein Aluminium-Perimeter-Rahmen, eine 42-mm-Upside-Down-Gabel mit 100 mm Federweg, ein Einarmschwingen-Heck mit Zentralfederbein und Brembo-M4.32-Bremssättel vorne: Das ist eine Ausstattung, die bei diesem Preis weit über den Erwartungen liegt. Brembo M4.32 ist kein Standardzubehör von der Stange — das ist dieselbe Referenz, die man auf Maschinen findet, die doppelt so viel kosten. Das Gewicht von 217 kg vollgetankt bzw. 206 kg trocken liegt im oberen Mittelfeld des Segments, was bedeutet, dass sie sich nicht so wendig wie eine leichte 650er bewegt, aber Fahrer mittlerer Statur auch nicht überfordert.

Die offene Frage bleibt die nach Verarbeitung und Langzeitzuverlässigkeit. Mash lässt seine Produktion in China fertigen, wie viele europäische Marken dieser Positionierung, und die Markenhistorie bei größeren Hubraummodellen ist noch dünn. Gegenüber einer Kawasaki Z650 oder einer Royal Enfield Interceptor 650, die durch jahrelange Felderfahrung erprobt sind, startet die K750 mit dem Nachteil des Neulings. Das Händlernetz, die Ersatzteilverfügbarkeit, das Verhalten des Motors nach 30.000 km — das sind Unbekannte, die die nackten Zahlen des Datenblatts nicht auflösen.

Für wen ist diese K750 relevant? Für den fortgeschrittenen Fahrer, der ein echtes Motorrad will — kein schönes Versprechen — und der genau auf die Preisspalte schaut. Jemand, der bereits Fahrerfahrung hat und in den Hubraum aufsteigen möchte, ohne beim Händler ein Vermögen auszugeben. Das Brembo-Paket und der Aluminiumrahmen deuten klar auf sportliche Nutzung hin, vielleicht sogar gelegentliche Trackdays, aber der 14-Liter-Tank und die daraus resultierende Reichweite legen auch eine ernsthafte Alltagstauglichkeit nahe. Das ist kein Motorrad für Anfänger — Leistung und Gewicht erfordern Erfahrung — und auch keines für den Puristen, der eine makellose Herkunft verlangt. Es ist ein ehrliches Angebot für alle, die für unter 7.000 Euro viel Motorrad wollen — und bereit sind, auf eine Marke zu setzen, die noch dabei ist, ihren Langstreckenwert zu beweisen.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
- Pays de fabrication : Chine
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