Schlüsselleistung

41 ch
Leistung
🔧
749 cc
Hubraum
🏎️
110 km/h
Höchstgeschwindigkeit
19.0 L
Tankinhalt
💰
22 000 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
749 cc
Leistung
41.0 ch @ 5500 tr/min (30.2 kW)
Drehmoment
56.9 Nm @ 4300 tr/min
Motortyp
Bicylindre à plat, 4 temps
Kühlung
par air
Verdichtungsverhältnis
8.6 : 1
Bohrung × Hub
78 x 78 mm
Ventile/Zylinder
2
Kraftstoffsystem
Injection

Fahrwerk

Rahmen
tubulaire double berceau
Getriebe
boîte à 4 rapports
Vorderradaufhängung
fourche à balancier et à amortisseurs hydrauliques verticaux
Hinterradaufhängung
2 amortisseurs latéraux

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage
Hinterradbremse
Freinage 1 disque

Abmessungen

Tankinhalt
19.00 L
Trockengewicht
331.00 kg
Neupreis
22 000 €

Übersicht

Zwanzig Exemplare. Das ist alles, was Ural von dieser GEO Limited Edition produzieren ließ, und ehrlich gesagt, reicht das aus. Denn es braucht ein ganz besonderes Profil, um 22.000 Euro für einen Seitenwagen auszugeben, der auf 110 km/h Höchstgeschwindigkeit begrenzt ist, 331 Kilo wiegt und dank eines 749 cm³-Boxermotors 41 Pferde leistet, dessen Design Jahrzehnte zurückreicht. Das ist keine Kritik. Das ist eine Beschreibung.

Ural 750 Gear Up GEO Limited Edition

Irbit weiß genau, was sie verkaufen. Seit achtzig Jahren dreht sich die russische Marke um die gleiche mechanische Basis, hier geflickt, dort neu kalibriert, aber nie grundlegend überarbeitet. Der eckige Twin mit 78 x 78 mm produziert sein Drehmoment von 56,9 Nm bei 4.300 U/min mit einem Verdichtungsverhältnis von 8,6:1, das nicht versucht, Geschwindigkeitssüchte zu beeindrucken. Dieser Motor ist zum Vorwärtskommen da, nicht zum Beschleunigen. Um unbefestigte Pisten, Waldwege oder verschneite Ebenen zu durchqueren, ohne jemals aufzugeben, nicht um auf der Autobahn zu überholen. Die GEO verkörpert diese Philosophie bis zum Ende ihrer Heidenau K37-Reifen mit Stollenprofil.

Die ästhetische Gestaltung verdient besondere Beachtung. Ural hat eine handaufgebrachte Lackierung in mehreren Schichten aufgebracht, was jedes Exemplar theoretisch einzigartig macht. Die daraus resultierenden geometrischen Muster erinnern an einen urbanen Tarnfarben-Look, der von einem trendigen Grafikdesigner überarbeitet wurde, eher als an eine echte Militärausrüstung. Es ist eher eine Stil-Erklärung als ein Werkzeug zur Verschleierung. Die orangefarben lackierten Schutzrohre verstärken diesen Eindruck eines fast skulpturalen, bearbeiteten Objekts. Wenn KTM Seitenwagen bauen würde, würde das Ergebnis wahrscheinlich so aussehen.

In Bezug auf die Ausstattung spart die GEO nichts. Ein doppelbultiger MRA Rider-Windschutzscheibe, Handprotektoren, ein Schutzgitter für das Hauptscheinwerfer, Schutzrohre um die Blinkleuchten. Der Vorderradgepäckträger des Korgis ist verstärkt, der über dem Staufach überarbeitet, und das Reserverad bleibt an seinem Platz verschraubt. Eine 5,6-Liter-RotopaX-Kanisterhalterung vervollständigt das Gesamtpaket, montiert auf einer Halterung anstelle eines Korgis wie beim Standard Gear Up, um den Platz für die angehobene GPR High Pipe-Auspuffanlage freizumachen, ein eindeutig für das Gelände konzipiertes Teil. Die Nitron-Federungen, einstellbar in Kompression, Vorspannung und Dämpfung, stellen eine echte Verbesserung gegenüber der üblichen Ausstattung dar. Eine USB-Buchse für zwei Geräte und eine GPS-Halterung unterstreichen den Charakter der Maschine als Gerät für große, vernetzte Überquerungen.

Die auskupplungsbare Allradantriebsübertragung bleibt das zentrale technische Argument der Gear Up-Reihe, und die GEO erbt sie natürlich mit ihrem Vierganggetriebe und dem Rückwärtsgang. Denn ja, mit 331 Kilo Gusseisen und Stahl zu manövrieren, ist der Rückwärtsgang kein Spielzeug. Das Leistungsgewicht ist, was es ist, kaum besser als das, was ein deutlich günstigerer Einsteiger-Seitenwagen bietet. Der Käufer dieser GEO weiß das. Er kauft sie nicht trotzdessen, er kauft sie damit, wie man eine alte mechanische Uhr kauft und akzeptiert, dass sie ein paar Sekunden pro Tag im Verzug ist.

Das Zielpublikum ist daher per Definition eingeschränkt. Zwanzig Einheiten, 22.000 Euro, eine ehrliche, wackelige Mechanik und eine Ausstattung, die zum Bewältigen des schlimmsten Geländes konzipiert ist. Das ist kein Tourenmotorrad. Es ist ein rollendes Sammlerstück, eine Absichtserklärung für wohlhabende Entdecker, die sich von allem unterscheiden wollen, was die zeitgenössische motorisierte Abenteuerlust zu bieten hat. Angesichts der GS, Africa Twin oder Tiger, die mit eingebauter Technologie ausgestattet sind, antwortet der Ural GEO mit dem genauen Gegenteil. Und diese Kohärenz hat ihre eigene Logik, auch wenn der Preis für dieses Niveau an roher Leistung immer noch schwer zu schlucken ist.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : no

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
53.9 ch/L
In der Kategorie Classic · Hubraum 375-1498cc (1985 verglichene Motorräder)
Leistung 40 ch Top 69%
24 ch Median 50 ch 106 ch

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