Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 397 cc
- Leistung
- 27.0 ch @ 6500 tr/min (19.9 kW)
- Drehmoment
- 31.0 Nm @ 5000 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- par air
- Verdichtungsverhältnis
- 8.8 : 1
- Bohrung × Hub
- 85 x 70 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 1 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection
Fahrwerk
- Rahmen
- Cadre tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 5 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique Ø 41 mm
- Hinterradaufhängung
- 2 amortisseurs latéraux
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque
- Vorderreifendruck
- 1.80 bar
- Hinterreifen
- 130/80-18
- Hinterreifendruck
- 2.00 bar
Abmessungen
- Tankinhalt
- 16.00 L
- Trockengewicht
- 156.00 kg
- Neupreis
- 3 995 €
Übersicht
Wenn man die TT40 zum ersten Mal betrachtet, versteht man sofort den Vertrag. Keine Zeile Datenblatt muss man lesen. Der in der Tradition der Manx Norton geformte Gabelkopf, der lange Einzelsitz, der zum Einducken in Richtung Lenker einlädt, der Trompetenauspuff, die an den Enden der Stummellenker thronenden Rückspiegel. Mash hat eine Pose gebaut, ein lebendiges Tableau der 1970er Jahre, und die Marke steht dazu bis zum Ende.

Der Motor macht sich keine Mühe, etwas vorzutäuschen. Dieser Einzylinder mit 397 cm³, seinen 27 PS bei 6.500 U/min und 31 Nm bei 5.000 U/min, hat keinerlei Anspruch darauf, mit den japanischen oder österreichisch-ungarischen Roadsters der Kategorie zu konkurrieren. Die Mechanik erinnert eher an einen Honda-CB-Block vergangener Jahre als an moderne Hochkompressionsarchitekturen. Die Delphi-Einspritzung und die Euro4-Konformität sind zur Beruhigung der Hauptuntersuchung da, nicht um diesen Café-Racer in eine Erlebnismaschine zu verwandeln. Das 5-Gang-Getriebe sorgt für eine korrekte Schaltarbeit, die Kette überträgt eine gemessene Leistung, und die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h wird auf gut ausgebauten Landstraßen wohl die Obergrenze des realen Einsatzes bleiben.
Die Sitzposition überrascht angenehm. Man hatte mit Beschwerden gerechnet, bleibt aber recht bequem. Die Stummellenker verlangen einen geneigten Oberkörper, ohne die Handgelenke zu quälen, und die 156 kg Trockengewicht ermöglichen eine mühelose Beherrschung der Maschine. Die 41-mm-Teleskopgabel und die beiden seitlichen Federbeine hinten leisten solide, wenn auch nicht spektakuläre Arbeit. Die Bremsanlage integriert ABS, das deaktivierbar ist — für ein Motorrad dieser Positionierung ein echtes Argument. Die vordere Scheibe arbeitet korrekt, um die Ambitionen einer Maschine zu bändigen, deren vorrangige Bestimmung der Stadtbummel und die Nebenstraßen bleiben.
Im Vergleich mit einer Kawasaki Ninja 400, einer KTM RC 390 oder einer Yamaha YZF-R3 zieht die TT40 beim Thema Fahrleistung logischerweise den Kürzeren. Diese Maschinen liefern mehr, bremsen besser, halten in Kurven standhafter. Aber sie erzählen nicht dieselbe Geschichte, und genau darin liegt die kommerzielle Logik von Mash. Für 3.995 Euro zielt die TT40 auf den Fahrer, der ein Objekt sucht, das er ebenso gerne anschaut wie fährt — jemanden, der die Patina eines gut gezeichneten Vintage-Stils der Strenge eines digitalen Cockpits vorzieht. Das Publikum ist klar urban, ästhetisch sensibel, wahrscheinlich frischer A2-Inhaber und wenig an der Rennstrecke interessiert.
Der einzige echte Wermutstropfen betrifft Mashs Ruf in Sachen Zuverlässigkeit. Die Marke schleppt seit ihren Anfängen ein Image ungleichmäßiger Verarbeitung und gelegentlich unberechenbaren Motorverhaltens je nach Produktionslos mit sich. Wurden diese Mängel in dieser Version behoben, stellt die TT40 eine stimmige Wahl für denjenigen dar, der Charakter sucht, ohne sein Konto zu leeren. Andernfalls dürfte der optische Charme kaum ausreichen, um die Hin- und Herfahrten zum Händler zu kompensieren.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS désactivable
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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