Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 398 cc
- Leistung
- 42.0 ch @ 9000 tr/min (30.9 kW)
- Drehmoment
- 37.5 Nm @ 7500 tr/min
- Motortyp
- Monocylindre, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 12:1
- Bohrung × Hub
- 89 x 64 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection électronique Bosch
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- Tubulaire en acier, sous-châssis arrière boulonné
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée Ø 43mm, déb : 140 mm
- Hinterradaufhängung
- mono amortisseur à gaz, déb : 130 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Bybre Ø 300 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Bybre Ø 230 mm, étrier simple piston
- Vorderreifen
- 110/70-17
- Hinterreifen
- 150/60-17
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 805.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 13.00 L
- Gewicht
- 173.00 kg
- Neupreis
- 6 245 €
Übersicht
Also, wo positioniert sich genau diese neue Triumph Tracker 400 in der 400cc-Klasse? Triumph spielt hier einen recht subtilen Schachzug. Nach der Speed 400, diesem klassischen Roadster, und der Scrambler 400 X, die eher für Offroad-Einsätze ausgelegt ist, bringt die britische Marke nun ein drittes Modell auf den Markt, das sich von den amerikanischen Flat-Track-Rennen inspirieren lässt. Triumph hat somit eine echte 400er-Reihe mit drei unterschiedlichen Maschinen für drei verschiedene Atmosphären geschaffen. Die Tracker 400 vervollständigt dieses Angebot mit einem sehr ausgeprägten, fast Renn-orientierten Stil, für diejenigen, die eine einzigartige Präsenz auf der Straße suchen.

Der Flat-Track, diese Disziplin, bei der Motorräder auf Dirt-Ovalen in Spiralen fahren, wurde selten in eine zugängliche Serienmaschine übersetzt. Man denke an die Harley XR1200 oder Indian FTR, aber diese haben ein deutlich höheres Budget. Die Tracker 400, mit ihrem angekündigten Preis von 6245 Euro, will diesen Geist demokratisieren. Triumph hat daher den bekannten 398-ccm-Eilmzylinder genommen und ihn etwas aufpoliert. Sie haben die Nockenwellen und die Auslassanlage überarbeitet, um 5% Leistung zu gewinnen, was das Gesamtpaket auf 42 PS bei 9000 U/min bringt. Das Drehmoment, 37,5 Nm, bleibt gleich, wird aber auch 1000 Umdrehungen höher erreicht. Das Ziel ist klar: eine nervösere Maschine, die eher für kraftvolle Beschleunigungen und einen sportlicheren Charakter als die Speed 400 ausgelegt ist. Dieser Motor, kombiniert mit einer Anti-Hop-Kupplung und einem Ride-by-Wire-Gasgriff, verspricht unmittelbare Fahrgefühle.
Um die Straße zu halten, oder besser gesagt, um zur spielerischen Auseinandersetzung damit einzuladen, hat Triumph eine ernsthafte Ausstattung montiert. Eine 43-mm-Showwa-Telegabel vorne, ein externem Tank-Mono-Stoßdämpfer hinten und respektable Federwege von 140 bzw. 130 mm. Die Bremsanlage wird von Bybre übernommen, mit einer 300-mm-Doppelscheibenbremse und einer radialen 4-Kolben-Bremssattel vorne, was eine Premium-Ausstattung für diese Kategorie darstellt. Die Mixed-Pirelli-MT60RS-Reifen und das nicht deaktivierbare ABS (im Gegensatz zur Scrambler) orientieren das Motorrad an einem dynamischen Straßeneinsatz, mit vielleicht einigen Ausflügen auf festen Wegen. Das Stahlrohrrahmen und das fahrbereite Gewicht von 173 kg liegen im Rahmen der Kategorie. Die Sitzhöhe von 805 mm ist erreichbar, und der 13-Liter-Tank sorgt für eine korrekte Reichweite.

Im Vergleich zur Speed 400 unterscheidet sich die Triumph Tracker 400 optisch und ergonomisch. Der Lenker ist flacher und tiefer, die Fußrasten sind weiter hinten und höher für eine engagiertere Position vorne. Der doppelte Auspuff, die fiktiven Nummernschilder, das minimalistische Verkleidungsteil und der flache Sitz verleihen diesem Look eines Rennboliden, der startbereit ist. All das für etwa 600 Euro mehr. Dies ist ein Preis, der durch die leistungsstärkeren Federungs- und Bremskomponenten und den einzigartigen Stil gerechtfertigt ist. Die Zielgruppe? Stadtbewohner und Tourenfahrer, die ein Motorrad mit einem ausgeprägten Charakter und das sich von den klassischen Retro-Pfaden entfernt suchen. Kein Scrambler für echtes Gelände, sondern ein Motorrad zum Fahren mit Attitude auf der Straße, vielleicht bis zur angekündigten Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Insgesamt gelingt es Triumph hier, eine Nische in seiner eigenen Produktpalette zu schaffen. Die Tracker 400 ist weder eine aggressive Speed noch eine verkleidete Scrambler. Es ist ein kohärentes Angebot mit einem sehr ausgereiften Stil und relevanten technischen Modifikationen, um ihre Positionierung zu unterstützen. Sie richtet sich an einen Fahrer, der weniger absolute Vielseitigkeit als den Ausdruck eines sportlichen und ausgeprägten Charakters auf der Straße sucht. Es bleibt abzuwarten, ob dieser preisgünstige Flat-Tracker seinen Publikum außerhalb der Puristen der Disziplin finden wird.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Contrôle de traction
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A, A2
- Pays de fabrication : Inde
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