Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1350 cc
- Leistung
- 190.0 ch @ 10000 tr/min (139.7 kW)
- Drehmoment
- 145.0 Nm @ 8000 tr/min
- Motortyp
- Bicylindre en V à 75°, 4 temps
- Kühlung
- liquide
- Verdichtungsverhältnis
- 13.2 : 1
- Bohrung × Hub
- 110 x 71 mm
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection Ø 60 mm
- Starter
- électrique
- Euro-Norm
- Euro 5+
Fahrwerk
- Rahmen
- Treillis tubulaire en acier
- Getriebe
- boîte à 6 rapports
- Endantrieb
- Chaîne
- Vorderradaufhängung
- Fourche téléhydraulique inversée WP Ø 48 mm, déb : 125 mm
- Hinterradaufhängung
- Mono-amortisseur WP, déb : 140 mm
Bremsen
- Vorderradbremse
- Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
- Hinterradbremse
- Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 200/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.50 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 834.00 mm
- Sitztyp
- Selle biplaces
- Tankinhalt
- 17.50 L
- Gewicht
- 201.00 kg
- Trockengewicht
- 201.00 kg
- Neupreis
- 22 749 €
Übersicht
Wer hat bei KTM entschieden, dass ein Roadster mit 180 PS nicht ausreicht? Die Antwort steckt in drei Ziffern: 1390. Der österreichische V-Twin wächst von 1290 auf 1350 cm³, gewinnt zehn zusätzliche PS und erreicht nun 190 PS bei 10 000 U/min, während das Drehmoment auf 145 Nm bereits bei 8 000 Touren klettert. Auf dem Papier wirkt die Superduke 1390 R EVO Jahrgang 2026 wie eine Provokation an die gesamte Konkurrenz, allen voran die Ducati Streetfighter V4. In der Praxis ist sie ein Hyper-Roadster, der sich voll und ganz zu seiner Bestimmung als radikale Maschine bekennt – geschaffen für Fahrer, denen eine Tuono V4 zu wenig Charakter hat. Wie hoch ist die Höchstgeschwindigkeit der KTM Superduke 1390 R EVO 2026? Der Tacho endet bei 290 km/h. Anders gesagt: Nur die gesetzliche Drosselung steht zwischen diesem Motorrad und der Schallmauer.

Das Kürzel EVO bezeichnet bei KTM keine bloße kosmetische Weiterentwicklung. Es signalisiert die Präsenz semiaktiver WP-Federelemente der dritten Generation, erkennbar an ihren charakteristischen blauen Ringen oberhalb der Simmerringe. Die 48-mm-Upside-down-Gabel und das Zentralfederbein verfügen über Magnetventile, die von einem eigenen Steuergerät angesteuert werden. Fünf Basismodi, von Auto bis Sport, passen die Dämpfung in Echtzeit an den Straßenzustand und den Fahrstil an. Der Gewinn beschränkt sich nicht auf die Elektronik: Diese neue Generation ist zudem 750 Gramm leichter an der Gabel, und die Einstellungen für Druck- sowie Zugstufe bleiben über das Dashboard zugänglich. Für die Anspruchsvollsten schaltet das optionale Suspension-Pro-Paket zwei zusätzliche Modi frei – Track und Pro – sowie ein Anti-Dive-System beim Bremsen und eine vom MotoGP inspirierte Startvorrichtung, die das Heck der Maschine absenkt, um die Traktion zu maximieren.
Der Generationswechsel auf 1390 beschränkt sich nicht auf den Motor. KTM hat die Ansaugung überarbeitet, den Tank auf 17,5 Liter vergrößert, um die Tankstopps hinauszuzögern, Winglets beidseitig des Kühlers angebracht und den fünften sowie sechsten Gang des Sechsganggetriebes überarbeitet. Die Brems- und Kupplungsgeberzylinder profitieren nun von einer automatischen Entlüftung, das Dashboard wurde neu gestaltet, und die Serienbereifung wechselt auf Michelin Power GP. Auch der Stahl-Gitterrohrrahmen wurde leicht modifiziert. Bei der Bremsanlage finden sich vorne die bewährten radial montierten Brembo-Doppelscheiben mit 320 mm und Vierkolben-Sätteln, kombiniert mit einer 240-mm-Scheibe hinten. Stylema-Bremssättel vervollständigen die Anlage – ein direktes Erbe der 1290.

Bleibt das leidige Thema: das Gewicht. Mit 201 kg fahrfertig hat die Superduke 1390 R EVO gegenüber ihrer Vorgängerin zugelegt. Für eine Maschine, die sich als Königin des Leistungsgewichts in der Roadster-Kategorie positioniert, ist das ein Paradox. Man kann argumentieren, dass 190 PS und ein Verhältnis von unter 1,06 kg pro PS das mehr als ausgleichen, und das stimmt auf der Ebene der reinen Fahrleistungen. Doch auf einer kurvenreichen Straße macht sich jedes zusätzliche Kilo beim Schräglagenwechsel bemerkbar. Der Preis folgt derselben Aufwärtskurve: 22 749 Euro, womit sich diese KTM in direkter Konkurrenz zur Streetfighter V4 S wiederfindet und deutlich über einer Tuono V4 Factory liegt.
Diese Superduke 1390 R EVO richtet sich an ein sehr präzises Publikum: erfahrene Fahrer, die mit der rohen Kraft eines großen Zweizylinders vertraut sind und eine Maschine wollen, die auf offener Straße ebenso furchteinflößend ist wie auf der Rennstrecke. Anfänger werden einen Bogen darum machen, und das ist auch gut so. KTM liefert hier ein extremes Fahrinstrument, vollgepackt mit Technologie und Charakter, das Handkraft und Nervenstärke verlangt. Der V-Twin mit 75 Grad besitzt eine Persönlichkeit, die Vierzylinder niemals nachahmen werden. Genau das macht dieses Motorrad ebenso fesselnd wie einschüchternd.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS
- Nombre de mode de conduite : 3
- Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
- ABS Cornering
- Jantes aluminium
- Indicateur de vitesse engagée
- Bluetooth
- Prise USB
- Contrôle de traction
- Suspensions réglables électroniquement
- Contrôle anti wheeling
- Embrayage anti-dribble
- Surveillance de la pression des pneus
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
Bewertungen & Kommentare
Noch keine Bewertungen. Seien Sie der Erste!