Schlüsselleistung

190 ch
Leistung
🔧
1350 cc
Hubraum
🏎️
290 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
834 mm
Sitzhöhe
17.5 L
Tankinhalt
💰
23 449 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
1350 cc
Leistung
190.0 ch @ 10000 tr/min (139.7 kW)
Drehmoment
145.1 Nm @ 8000 tr/min
Motortyp
Bicylindre en V à 75°, 4 temps
Kühlung
liquide
Verdichtungsverhältnis
13.2 : 1
Bohrung × Hub
110 x 71 mm
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection Ø 60 mm

Fahrwerk

Rahmen
Treillis tubulaire en acier
Getriebe
boîte à 6 rapports
Endantrieb
Chaîne
Vorderradaufhängung
Fourche téléhydraulique inversée WP Ø 48 mm, déb : 125 mm
Hinterradaufhängung
Mono-amortisseur WP, déb : 140 mm

Bremsen

Vorderradbremse
Freinage 2 disques Brembo Ø 320 mm, fixation radiale, étrier 4 pistons
Hinterradbremse
Freinage 1 disque Ø 240 mm, étrier 2 pistons
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
200/55-17
Hinterreifendruck
2.50 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
834.00 mm
Tankinhalt
17.50 L
Trockengewicht
201.00 kg
Neupreis
23 449 €

Übersicht

Wer braucht schon 190 PS auf einem Naked Bike? KTM hat sich diese Frage offensichtlich nie gestellt. Mit der Superduke 1390 R EVO treibt der österreichische Hersteller den Regler noch weiter als bei der 1290 und liefert eine Maschine, die sowohl die Eingeweide als auch die Gewissheiten ordentlich durchschüttelt. Der V-Twin mit 75° Zylinderwinkel wächst auf 1350 ccm, entwickelt seine 190 PS bei 10 000 U/min und liefert 145 Nm Drehmoment bereits ab 8 000 Touren. Das Ganze in einem Stahl-Gitterrohrrahmen von 201 kg trocken, auf einer Sitzbank 834 mm über dem Boden. Für alle, die sich fragen, wie hoch die Höchstgeschwindigkeit der KTM Superduke 1390 R EVO ist, kommt die Antwort knallhart: 290 km/h. Von einem braven Naked Bike für den Weg ins Büro ist man hier weit entfernt.

KTM Superduke 1390 R EVO

Das Herzstück dieser EVO-Version ist das elektronische Fahrwerk. KTM verwendet dieses Kürzel, um auf die semiaktiven WP-Federelemente der dritten Generation hinzuweisen. Die 48-mm-USD-Gabel und das hintere Federbein sind mit Magnetventilen ausgestattet, die von einer eigenen Steuereinheit angesteuert werden. Diese passt die Dämpfung kontinuierlich an den Untergrund und den Fahrstil an, über fünf Kennfelder: Auto, Comfort, Rain, Street und Sport. Der Zugewinn beschränkt sich nicht auf die Elektronik, denn WP hat auch das Gesamtgewicht der Gabel um 750 Gramm reduziert. Druck- und Zugstufe lassen sich direkt über das Dashboard einstellen, mit einer doppelten Einstellmöglichkeit am Federbein zur Unterscheidung von Low-Speed- und High-Speed-Druckstufe. Im Vergleich zu einer Aprilia Tuono V4 oder einer Ducati Streetfighter V4 setzt die KTM klar auf die Karte der technologischen Raffinesse statt auf die Anzahl der Zylinder.

Das optionale Suspension Pro-Paket erschließt zwei zusätzliche Modi, Track und Pro, die für Rennstrecken-Sessions konzipiert sind. Es fügt eine automatische Federvorspannungsanpassung je nach Zuladung sowie ein Anti-Dive-System hinzu, das die Fahrzeuglage bei starkem Bremsen stabilisiert. KTM hat sogar ein vom MotoGP inspiriertes Startsystem integriert, getauft Factory Start: Das Heck senkt sich ab, um den Reifen auf den Boden zu pressen und die Traktion beim Lösen der Bremsen zu optimieren. Solche Gadgets, die vor fünf Jahren noch Prototypen vorbehalten waren, gibt es nun als Option bei einem Serien-Naked-Bike. Die Bremsanlage folgt derselben Performance-Logik mit radial montierten Brembo Stylema-Sätteln, die vorne auf zwei 320-mm-Scheiben zubeißen. Der Hinterreifen in 200/55-17 steckt die 145 Nm klaglos weg – zumindest auf dem Papier.

KTM Superduke 1390 R EVO

Der Sprung von 1290 auf 1390 beschränkt sich nicht auf eine Hubraumerhöhung. KTM hat die Ansaugung überarbeitet, den Rahmen leicht umgestaltet, den Tank auf 17,5 Liter vergrößert, um die Tankstopps hinauszuzögern, Winglets beidseitig des Kühlers angebracht und den fünften sowie sechsten Gang des Getriebes modifiziert. Die Brems- und Kupplungsgeberzylinder profitieren von einer automatischen Entlüftung, das Dashboard wurde überarbeitet und die Serienbereifung wechselt auf Michelin Power GP. Die Einarmschwinge, die Traktions- und Wheelie-Kontrolle mit optionaler Feineinstellung der Amplitude vervollständigen ein Arsenal, das so manches Superbike wie eine Maschine aus einer anderen Ära aussehen lässt.

Bleibt die Preisfrage. Mit 23 449 Euro positioniert sich die Superduke 1390 R EVO am oberen Ende der Hyper-Naked-Klasse. Das ist teurer als eine Streetfighter V4 in der Basisversion, in derselben Zone wie eine Tuono V4 Factory. Das Gewicht von 201 kg überrascht ebenfalls, ein leichter Anstieg gegenüber der Vorgängergeneration. Doch mit einem derart günstigen Leistungsgewicht und einer Elektronik dieses Kalibers zielt die KTM klar auf den erfahrenen Fahrer, der ein vielseitiges Spielzeug für schnelle Landstraßen und Trackdays sucht. Anfänger werden einen Bogen darum machen, und das ist auch gut so. Diese Maschine verzeiht keine Ungenauigkeiten. Sie belohnt Präzision.

Serienausstattung

  • Assistance au freinage : A.B.S Giroscópico Bosch
  • Nombre de mode de conduite : 3
  • Taille de l'écran TFT couleur : 12,70 cm / 5 pouces
  • Jantes aluminium
  • Indicateur de vitesse engagée
  • Bluetooth
  • Prise USB
  • Contrôle de traction
  • Suspensions réglables électroniquement
  • Contrôle anti wheeling
  • Embrayage anti-dribble
  • Surveillance de la pression des pneus

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

🔧
Hubraumleistung
138.8 ch/L
In der Kategorie Naked bike · Hubraum 675-2700cc (2830 verglichene Motorräder)
Leistung 187 ch Top 4%
63 ch Median 111 ch 180 ch

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