Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 748 cc
- Leistung
- 110.0 ch @ 11000 tr/min (80.9 kW)
- Drehmoment
- 74.6 Nm @ 8200 tr/min
- Motortyp
- In-line four, four-stroke
- Kühlung
- Liquid
- Verdichtungsverhältnis
- 11.5:1
- Bohrung × Hub
- 68.4 x 50.9 mm (2.7 x 2.0 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- Injection. Mikuni VM24SS
- Steuerung
- Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
- Starter
- Electric
Fahrwerk
- Rahmen
- de type Diamant, en acier
- Getriebe
- 6-speed
- Endantrieb
- Chain (final drive)
- Vorderradaufhängung
- 41mm Hydraulic Telescopic Fork
- Hinterradaufhängung
- Uni-Trak with 7-Way Preload,
Bremsen
- Vorderradbremse
- Double disc
- Hinterradbremse
- Single disc
- Vorderreifen
- 120/70-17
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- 180/55-17
- Hinterreifendruck
- 2.90 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 815.00 mm
- Radstand
- 1425.00 mm
- Tankinhalt
- 18.16 L
- Gewicht
- 219.00 kg
- Trockengewicht
- 195.00 kg
- Neupreis
- 6 999 €
Übersicht
Wie sieht ein Roadster aus, wenn er einen Windschutzschild bekommt und sich ein bisschen mehr Reisemotorrad vorstellt? Kawasaki hat dieses Experiment mit dieser Z 750 S von 2006 gewagt, einer aufgemotzten Version des brodelnden Z750 Naked. Die Idee war einfach: Das Herz der Maschine zu bewahren, eben jenen Reihenvierzylinder, der von der legendären ZX-9R abgeleitet ist, und ihm eine Verkleidung zu verpassen, um dem Wind auf längeren Strecken zu trotzen. Das Ergebnis ist ein Motorrad mit zwei Gesichtern, ein Hybrid, der zwischen dem Spiel des Roadsters und den Ambitionen des Reisenden schwankt.

Unter dieser neuen Nase steckt das gesamte Erbe der Z750. Das Diamantstahlrohrrahmen, der 748 cm³ große Motor, der 110 Pferde bei 11000 Umdrehungen liefert, und das Drehmoment von 74,6 Nm, das früh im Drehzahlbereich verfügbar ist. Das ist ihr Vorteil gegenüber den Konkurrenten der damaligen Zeit, wie der Honda CBR600F oder der Yamaha FZ6: etwas mehr Hubraum, also mehr Leistung bei mittleren Drehzahlen. Man spürt, wie der Motor ab 5000 Umdrehungen zum Leben erwacht, und dann nimmt er bis zur roten Zone mit dieser charakteristischen Wut der Kawasaki Fahrt auf. Die für diese S-Version überarbeitete Einspritzung hat das nicht beruhigt; es bleibt ein lebendiges Tier, das nicht ständig mit dem Sechsganggetriebe spielen muss, um am Leben zu sein.
Die Transformation ist vor allem kosmetischer und ergonomischer Natur. Der kleine Windschutzschild verleiht ihr einen einzigartigen Look, fast wie einen Mini-Sportler, mit einem Windfang, der bis zu 150 km/h ehrlich schützt. Der Einzelsitz und die neu gestaltete Sitzbank, inspiriert von der ZX-10R, verleihen ihr Stil. Kawasaki hat aber auch die Sitzposition verändert: höherer Lenker und näher positioniert, eine natürlichere Position für die Handgelenke. Man verliert etwas von der Aggressivität des Naked, die S wirkt besonnener, weniger bissig in Kurveneingängen. Man muss sie fordern, sie kitzeln, mit etwas mehr Engagement, um ihren verspielten Charakter wiederzufinden. Die Stabilität gewinnt jedoch auf schnellen Geraden, dank dieser Verkleidung, die die Maschine fixiert.
Wo liegt das Problem? Bei den praktischen Details. Der Wetterschutz ist mittelmäßig: Der Windfang macht seine Arbeit, aber die Linien der Verkleidung leiten das Wasser bei Regen direkt auf die Knie des Fahrers. Der Sitz ist nicht bequemer als der der Standardversion, die Fußrasten für den Beifahrer sind zu hoch positioniert, und das Fehlen eines Seitenständers ist eine Frustration bei der Einstellung und Wartung. Für einen Roadster, der sich als Reisemotorrad ausgibt, sind dies Schattenseiten.
Insgesamt bleibt diese Kawasaki Z 750 S von 2006 ein sympathisches Angebot. Sie bietet eine Alternative für diejenigen, die einen Roadster mit etwas mehr Schutz suchen, ohne den explosiven Charakter des Motors zu opfern. Ihr Preis von 6999 Euro zur damaligen Zeit positionierte sie als eine ernstzunehmende Option in der Kategorie der mittelgroßen Motorräder. Für einen Fahrer, der tägliche Fahrten mit sportlichen Ausflügen am Wochenende verbindet, stellt sie eine Brücke dar. Aber sie wird den reinen Tourenfahrer nicht überzeugen, der ihr den begrenzten Komfort vorwerfen würde, noch den radikalen Rennfahrer, der die Naked wegen ihrer unmittelbaren Agilität bevorzugen würde. Es ist eine Kompromissmaschine, dynamisch erfolgreich, aber mit einigen Abstrichen im praktischen Bereich. Ein gutes Gebrauchtfahrtenangebot heute für diejenigen, die wissen, was sie wollen.
Praktische Infos
- La moto est accessible aux permis : A
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