Schlüsselleistung

110 ch
Leistung
🔧
748 cc
Hubraum
⚖️
219 kg
Gewicht
🏎️
235 km/h
Höchstgeschwindigkeit
💺
815 mm
Sitzhöhe
18.2 L
Tankinhalt
💰
6 999 €
Neupreis
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Technische Daten

Motor

Hubraum
748 cc
Leistung
110.0 ch @ 11000 tr/min (80.9 kW)
Drehmoment
74.6 Nm @ 8200 tr/min
Motortyp
In-line four, four-stroke
Kühlung
Liquid
Verdichtungsverhältnis
11.5:1
Bohrung × Hub
68.4 x 50.9 mm (2.7 x 2.0 inches)
Ventile/Zylinder
4
Nockenwellen
2 ACT
Kraftstoffsystem
Injection. Mikuni VM24SS
Steuerung
Double Overhead Cams/Twin Cam (DOHC)
Starter
Electric

Fahrwerk

Rahmen
de type Diamant, en acier
Getriebe
6-speed
Endantrieb
Chain   (final drive)
Vorderradaufhängung
41mm Hydraulic Telescopic Fork
Hinterradaufhängung
Uni-Trak with 7-Way Preload,

Bremsen

Vorderradbremse
Double disc
Hinterradbremse
Single disc
Vorderreifen
120/70-17
Vorderreifendruck
2.50 bar
Hinterreifen
180/55-17
Hinterreifendruck
2.90 bar

Abmessungen

Sitzhöhe
815.00 mm
Radstand
1425.00 mm
Tankinhalt
18.16 L
Gewicht
219.00 kg
Trockengewicht
195.00 kg
Neupreis
6 999 €

Übersicht

Wie sieht ein Roadster aus, wenn er einen Windschutzschild bekommt und sich ein bisschen mehr Reisemotorrad vorstellt? Kawasaki hat dieses Experiment mit dieser Z 750 S von 2006 gewagt, einer aufgemotzten Version des brodelnden Z750 Naked. Die Idee war einfach: Das Herz der Maschine zu bewahren, eben jenen Reihenvierzylinder, der von der legendären ZX-9R abgeleitet ist, und ihm eine Verkleidung zu verpassen, um dem Wind auf längeren Strecken zu trotzen. Das Ergebnis ist ein Motorrad mit zwei Gesichtern, ein Hybrid, der zwischen dem Spiel des Roadsters und den Ambitionen des Reisenden schwankt.

Kawasaki Z 750 S

Unter dieser neuen Nase steckt das gesamte Erbe der Z750. Das Diamantstahlrohrrahmen, der 748 cm³ große Motor, der 110 Pferde bei 11000 Umdrehungen liefert, und das Drehmoment von 74,6 Nm, das früh im Drehzahlbereich verfügbar ist. Das ist ihr Vorteil gegenüber den Konkurrenten der damaligen Zeit, wie der Honda CBR600F oder der Yamaha FZ6: etwas mehr Hubraum, also mehr Leistung bei mittleren Drehzahlen. Man spürt, wie der Motor ab 5000 Umdrehungen zum Leben erwacht, und dann nimmt er bis zur roten Zone mit dieser charakteristischen Wut der Kawasaki Fahrt auf. Die für diese S-Version überarbeitete Einspritzung hat das nicht beruhigt; es bleibt ein lebendiges Tier, das nicht ständig mit dem Sechsganggetriebe spielen muss, um am Leben zu sein.

Die Transformation ist vor allem kosmetischer und ergonomischer Natur. Der kleine Windschutzschild verleiht ihr einen einzigartigen Look, fast wie einen Mini-Sportler, mit einem Windfang, der bis zu 150 km/h ehrlich schützt. Der Einzelsitz und die neu gestaltete Sitzbank, inspiriert von der ZX-10R, verleihen ihr Stil. Kawasaki hat aber auch die Sitzposition verändert: höherer Lenker und näher positioniert, eine natürlichere Position für die Handgelenke. Man verliert etwas von der Aggressivität des Naked, die S wirkt besonnener, weniger bissig in Kurveneingängen. Man muss sie fordern, sie kitzeln, mit etwas mehr Engagement, um ihren verspielten Charakter wiederzufinden. Die Stabilität gewinnt jedoch auf schnellen Geraden, dank dieser Verkleidung, die die Maschine fixiert.

Wo liegt das Problem? Bei den praktischen Details. Der Wetterschutz ist mittelmäßig: Der Windfang macht seine Arbeit, aber die Linien der Verkleidung leiten das Wasser bei Regen direkt auf die Knie des Fahrers. Der Sitz ist nicht bequemer als der der Standardversion, die Fußrasten für den Beifahrer sind zu hoch positioniert, und das Fehlen eines Seitenständers ist eine Frustration bei der Einstellung und Wartung. Für einen Roadster, der sich als Reisemotorrad ausgibt, sind dies Schattenseiten.

Insgesamt bleibt diese Kawasaki Z 750 S von 2006 ein sympathisches Angebot. Sie bietet eine Alternative für diejenigen, die einen Roadster mit etwas mehr Schutz suchen, ohne den explosiven Charakter des Motors zu opfern. Ihr Preis von 6999 Euro zur damaligen Zeit positionierte sie als eine ernstzunehmende Option in der Kategorie der mittelgroßen Motorräder. Für einen Fahrer, der tägliche Fahrten mit sportlichen Ausflügen am Wochenende verbindet, stellt sie eine Brücke dar. Aber sie wird den reinen Tourenfahrer nicht überzeugen, der ihr den begrenzten Komfort vorwerfen würde, noch den radikalen Rennfahrer, der die Naked wegen ihrer unmittelbaren Agilität bevorzugen würde. Es ist eine Kompromissmaschine, dynamisch erfolgreich, aber mit einigen Abstrichen im praktischen Bereich. Ein gutes Gebrauchtfahrtenangebot heute für diejenigen, die wissen, was sie wollen.

Praktische Infos

  • La moto est accessible aux permis : A

Indikatoren & Einordnung

Leistungsgewicht
0.50 ch/kg
🔄
Drehmoment / Gewicht
0.34 Nm/kg
🔧
Hubraumleistung
145.1 ch/L
In der Kategorie Naked bike · Hubraum 374-1496cc (3806 verglichene Motorräder)
Leistung 109 ch Top 37%
46 ch Median 97 ch 173 ch
Gewicht 219 kg Leichter als 32%
179 kg Median 210 kg 255 kg
L/G-Verhältnis 0.50 ch/kg Top 38%
0.21 Median 0.43 0.82 ch/kg

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Häufig gestellte Fragen

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