Schlüsselleistung
Technische Daten
Motor
- Hubraum
- 1133 cc
- Leistung
- 95.0 ch @ 8100 tr/min (69.9 kW)
- Drehmoment
- 97.6 Nm @ 5900 tr/min
- Motortyp
- V2, four-D5tIVil47cWLstroke
- Kühlung
- LiqqgEXiuid
- Verdichtungsverhältnis
- 10.7Jen2e4qaFiOba:1
- Bohrung × Hub
- 99mOrPO9ARPy.0 x 73.6 mm (3.9 x 2.9 inches)
- Ventile/Zylinder
- 4
- Nockenwellen
- 2 ACT
- Kraftstoffsystem
- InjectiIFfugJMmon. Closed loop fuel injection, 60 mm bore.
- Starter
- Electrd5xHLilsiC0mpic
Fahrwerk
- Rahmen
- cadre moulé en aluminium
- Getriebe
- 8VCB3KhM5-speed
- Endantrieb
- Belt (final drive)ZgtyVNfQdfy
- Kupplung
- WBcrOzyGet
- Vorderradaufhängung
- Telescopic flw5dQL2IWork, 41 mm
- Hinterradaufhängung
- Dual shockPPhLNA5
- Federweg vorne
- 120 mmWErKhV (4.7 inches)
- Federweg hinten
- 51 mm (2.0 incheBlSH4PLwsPkIs)
Bremsen
- Vorderradbremse
- Single disc. Optional ABS. Two-pO0HKyDGHOj4cNQiston calipers.
- Hinterradbremse
- Single disc. Optional ABStzSenA0j2W. Single-piston caliper.
- Vorderreifen
- 130/60KPmwgKNxZ0RWc-B19
- Vorderreifendruck
- 2.50 bar
- Hinterreifen
- fdjc4Awyg2ye150/80-B16
- Hinterreifendruck
- 2.80 bar
Abmessungen
- Sitzhöhe
- 649.00 mm
- Radstand
- 1576.00 mm
- Bodenfreiheit
- 129.00 mm
- Länge
- 623.00 mm
- Breite
- 995.00 mm
- Höhe
- 1181.00 mm
- Tankinhalt
- 12.50 L
- Gewicht
- 7.00 kg
- Trockengewicht
- 238.00 kg
- Neupreis
- 16 190 €
Übersicht
Wer hätte gedacht, dass Indian es wagen würde, noch einen Schritt weiter zu gehen als mit der Bobber? Die Scout Rogue 2024 tritt mit einer klaren Absicht an: den Ton einer bereits fest in der Custom-Szene etablierten Plattform zu verschärfen. Von einer mechanischen Revolution ist hier keine Rede, es geht um Attitüde, Haltung, Ausstrahlung. Und auf diesem Terrain muss man anerkennen, dass das Ergebnis ins Schwarze trifft.

Unter dem 12,5-Liter-Tank steckt der V-Twin mit 1133 cc, der die gesamte Scout-Familie antreibt. Seine 95 PS bei 8100 U/min und 97,6 Nm Drehmoment bei 5900 U/min werden einer Harley Low Rider S auf dem Papier keine schlaflosen Nächte bereiten, reichen aber locker aus, um die 238 kg Trockengewicht mit überzeugendem Elan zu bewegen. Die Indian Scout Rogue 2024 erreicht 200 km/h, was für eine Custom dieser Größenordnung absolut respektabel ist. Der Motor läuft rund, spricht ab mittleren Drehzahlen sauber an und bietet trotz des kleinen Tanks eine ordentliche Reichweite. Man hätte sich gewünscht, dass Indian diese Variante zum Anlass nimmt, ein aggressiveres Mapping oder einen rauer klingenden Auspuff anzubieten. Der Name „Rogue" versprach das Temperament eines Gesetzlosen, die Mechanik liefert das eines wohlerzogenen Rabauken.
Was diese Version wirklich auszeichnet, ist die ästhetische Behandlung. Indian hat die Maschine in Schwarz getaucht, mit Ausnahme des Tanks bei bestimmten Farbvarianten. Die kompakte Lampenmaske verleiht ihr einen tiefen, fast bedrohlichen Blick. Der Mini-Ape-Hanger-Lenker hebt die Handgelenke an und richtet den Oberkörper des Fahrers auf, was eine autoritärere Silhouette erzeugt als bei der Bobber. Das Vorderrad wächst auf 19 Zoll (130/60-B19) gegenüber 16 Zoll bei den anderen Scout-Modellen – eine Wahl, die die Lenkung verfeinert und etwas mehr Agilität bei Richtungswechseln bringt. Mit einer Sitzhöhe von 649 mm empfängt diese Custom Indian Scout Rogue jede Körpergröße ohne Einschränkung.
Beim Fahrwerk übernehmen der Aluminium-Gussrahmen, die 41-mm-Telegabel und die zwei hinteren Stoßdämpfer das bewährte Rezept. Die Bremsanlage setzt auf eine einzelne Scheibe pro Rad, ABS ist optional. Das ist solide, ohne großzügig zu sein, und die Stoßdämpfer der Scout Rogue verdienen einen ausgiebigen Test auf schlechtem Belag, um ihren tatsächlichen Federweg zu beurteilen. Der Riemenantrieb mit fünf Gängen erledigt seine Arbeit geräuschlos, ganz im Sinne der Cruiser-Philosophie. Für alle, die sich fragen, ob die Indian Scout Rogue mit dem A2-Führerschein fahrbar ist: Die Antwort lautet nein in der Standardkonfiguration – die 95 PS überschreiten die Grenze, selbst mit einem Drosselkit. Für dieses Motorrad braucht man den uneingeschränkten Führerschein.

Bei 16 190 Euro positioniert sich die Scout Rogue zwischen der Triumph Bonneville Bobber und der Harley Low Rider S. Die Engländerin spielt die Karte des gepflegten Retro-Looks, die aus Milwaukee die des rohen Muskels. Indian wählt ein anderes Register: das der dunklen, geschärften Custom, bestimmt für Fahrer, die eine Maschine mit visuellem Charakter wollen, ohne dabei die Alltagstauglichkeit zu opfern. Der Zubehörkatalog der Indian Scout Rogue ermöglicht übrigens eine weitreichende Individualisierung, mit Windschild, Satteltaschen und Aftermarket-Auspuffanlagen. Die Meinungen zur Scout Rogue stimmen in einem Punkt überein: Es ist ein Motorrad, das direkt ab Werk für sich steht, aber erst voll aufblüht, wenn es nach dem Geschmack seines Besitzers eingekleidet wird. Eine echte Charakter-Custom, wenn auch kein echter Rebell.
Serienausstattung
- Assistance au freinage : ABS de série
- Prise USB
Praktische Infos
- Véhicule accessible au permis A2 ou bridable à 47.5ch / 35 Kw
- La moto est accessible aux permis : A, A2
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